Hurra!

Yeah!!! Wir haben den Bayern die ‘Krachledernen’ ausgezogen!

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Noch mehr Schweinkram und Sauereien!

Da mein Beitrag über Schweinkram so eine wahnsinnig positive Resonanz bekommen hat, habe ich keine Mühen und Kosten gescheut und eine schweinische Filmcrew engagiert. (Da war dieser Bauernhof, auf dem die Maul- und Klauenseuche grassierte und ich einige Schweine vom Bauern geschenkt bekam, bevor er mich vom Hof jagte…)

Sehen Sie hier die neuen Stars, die Sauspieler der Zukunft, die Oscarpreisträger in spe!

vorstellung_stars

Das sind sie, die Sterne am Himmel, die Hauptdarsteller in der neuen Schwoap, dieser genialen Symbiose aus Schweinkram und Soap: „Schweine, Schweine! Wege zum Filetstück!“

An der Spitze sehen wir Susi Sau, ein Name wie eine Ü-Eierfigur. Die Susi ist intelligent, witzig, attraktiv, mit reinem Herzen, manchmal etwas naiv. Körpergröße: 12,8 cm.

Links ist Sibylle Sau zu sehen. Ein intrigantes Miststück, nur auf Schweinereien aus, sie schmiedet ein Ränkespiel nach dem anderen, um sich den Hauptdarsteller der Schwoap zu angeln. Körpergröße: 12,8 cm.

Rechts im Bild zeigt sich Eberhard Eber. Reicher Junggeselle, sexy, begehrt bei der Sauenwelt. Susi ist heimlich in ihn verliebt, rechnet sich jedoch keine Chancen aus und bleibt schüchtern im Hintergrund. Ganz im Gegensatz zu Sibylle, die keinen Verführungstrick unversucht lässt. Wird Eberhard die Reinheit im Herzen von Susi erkennen? Natürlich, Schwoaps haben immer ein Happy End. Die einzige Frage, die sich stellt, ist: Wie viele verdammte Folgen wird es dafür brauchen???? Ach ja, Körpergröße: 12,8 cm.

Mit von der Partie sind einige Nebendarsteller. Ganz unten links im Bild sehen wir Barack Keiler, ein Schwarzwild, das die Welt verbessern möchte. Warum auch immer. (Ist mir zugelaufen, musste ich irgendwie mit unterbringen.) Körpergröße 4,2 cm.

Daneben posiert Paula Print, die bissige, investigative Journalistin, die üblen Machenschaften im Schweinestall auf der Spur ist, in die der reiche Eberhard verstrickt zu sein scheint… Körpergröße 3,4 cm.

Chili das Schaf bettelte mich förmlich an, ihr die Stunts zu übertragen. Also wird sie in gefährlichen Szenen die Schweine doubeln. Ich freu mich. Das Dynamit bleibt draußen, Chili! Körpergröße ohne Zöpfe 4,5 cm.

Vor und rechts neben Chili: Die diabolischen Drei! Drillinge, die mit dem Teufel im Bunde stehen, behaupten sie zumindest. Feiern säuische Orgien in Hühnerställen. Körpergröße: 2,5 cm.

Wollweißchen, das kleine süße weiße Schaf, ist noch ganz klein, genauer gesagt: 1,1 cm, und hat eigentlich am Set nichts zu suchen, schleicht sich aber immer wieder ins Bild, weil sie wie ihr großes Vorbild Chili eines Tages Stuntschaf werden will. Wollweißchen, hör auf, mit den Zündhölzern zu spielen!

Hinter Wollweißchen sehen wir eine als Frosch getarnte Kröte namens Agakhan90. Sie möchte die Macht über alle Lebewesen an sich reißen. Gegenspieler von Barack Keiler. Körpergröße: 1,7 cm.

Hupsel und Dupsel sind Zwillinge und sorgen für den nötigen Kinder- und Jugendcontent, ohne den keine Schwoap auskommt. Die üblichen Probleme: Pubertät, Rebellion, Drogen, Wann-bekomme-ich-endlich-den-Führerschein-und-darf-bis-nach-Mitternacht-in-der-Disco-bleiben und natürlich — jede Menge Schweinkram. Körpergröße: Multiplizieren Sie den IQ von George W. Bush mit 25819570570269 und Sie kommen auf exakt 0,9 cm.

Und zu guter Letzt ist es mir gelungen, einige Darsteller aus dem weltweit unbekannten Promo (oder wie diese Filme mit dem vielen Schweinkram heißen) „Eber sucht Sau — Gangbang im Schweinestall“ zu engagieren. Körpergröße: Zwischen 2,1 und 2,4 cm. Bisher ist es mir noch nicht gelungen, auch nur einem von diesen Sauspielern eine Art Handlungsstrang mit Text näherzubringen.

Sehen Sie demnächst in diesem Blog: Exklusive Fotos und Berichte von den Dreharbeiten! Mit Interviews der Schweinebacken! Kinners, das ist der neue Future Hype.

Alarm! Gefahr!

Liebes Elite-Team, werte Sympathisanten, bitte lest das hier.

Sollten Euch Orks über den Weg laufen, wisst Ihr nun, woher sie kommen. Bitte ergreift entsprechende Abwehrmaßnahmen und passt gut auf Euch auf. Ich selbst habe in der Irrenanstalt schon seit Jahren einige Orks registriert. Sie sind fast alle im Management tätig und bauen jede Menge Mist…

Obacht ist auch geboten, falls Euch orkähnliche Gestalten  Ringe verkaufen möchten. Das ist nicht Der Eine Ring. Wir, die Elite-Team-Kämpfer, benötigen eh keinen Schmuck, um die Weltherrschaft zu erringen.

So, ich muss Rahmbo Emanuel ein blutiges Steak bringen, mal sehen, ob er Orkfleisch mag.

Grüße aus dem Weißen Haus…

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Büchergedicht-Stöckchen

Aus der Hirnschmiede erreichte mich ein sehr interessantes Stöckchen:

Plündern Sie Ihr Bücherregal, dröseln Sie aus den Buchtiteln ein Gedicht , fotografieren Sie das Ganze und animieren Sie zwei weitere Personen zum Mitmachen.

Meins ist leider nicht sehr poetisch, aber das liegt am Thema; als künftige Weltherrscherin habe ich natürlich was Politisches gewählt:

Das Spiel der Macht

Verblendung! Es kann einem bange werden.
Aus dem Leben eines Taugenichts,
Bush at War, Amerika im Krieg.
Früchte des Zorns!
Jenseits von Gut und Böse, jenseits von Eden.
Die Wunder im Dunkeln.

Unschwer zu erkennen, dass es sich hierbei um den Abgesang auf einen Idioten handelt. Zwischen „Jenseits von Eden“ und „Die Wunder im Dunkeln“ hätte noch etwas in der Art wie „Die Wahl des Obama“ gehört, aber so ein Buch besitze ich nicht. :-)

Foto dazu:

buchergedicht

Ich gebe das schöne Stöckchen an WeltdesWissens und Stadtelch weiter.

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Fotospiel Januar 2009

So, bevor der Januar rum ist, komme ich doch noch aus dem Knick. Hier mein Beitrag zum Thema „Der Anfang“, leider ist die Bildqualität nicht so dolle und hat durch das Einscannen noch etwas verloren:

rakkowelpe

Das war Rakko als Welpe. Der Anfang einer wunderbaren Erfahrung. Rakko war ein ganz besonderer Hund. Leider ist er nur 9 Jahre alt geworden, aber für die 9 Jahre bin ich sehr dankbar. Er war außerdem der erste Hund, den ich schon als Welpen bekommen hatte. Davor hatte ich Ronny, der aus dem Tierheim kam und ca. 8 – 9 Monate alt war, als er zu uns kam. Auch Ronny war ein ganz großartiger Hund, wie Rakko war er ein Collie-Schäferhund-Mix. Hier ein Foto.

ronny1

Mit Molly und Rasputin habe ich übrigens ebenfalls Riesenglück — ich habe wohl ein gutes Händchen im Hundeaussuchen. :-)

Noch habt Ihr ein paar Tage Zeit, auch noch mitzuspielen.

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Noch schnell was Gutes tun

Auch heute kann ich leider nur einem Teil der ratsuchenden Bevölkerung helfen, der Ansturm wird immer größer, das ist bei meinen guten Ratschlägen natürlich nicht weiter erstaunlich, soll aber alles erst mal ohne Qualitätsverlust bewältigt werden. Daher gilt: Weniger ist mehr. Das gilt nicht immer (liebe Männer), aber in diesem Zusammenhang schon.

Auffi, auffi, packen wir’s an.

was bedeutet addio del passato  Da behaupte noch mal einer, hier wird nur nach Schweinkram gesucht! Ach was! Kultur wird hier ganz groß geachtet. Das ist eine wunderschöne Arie aus „La Traviata“. Falls Sie den Text übersetzt haben wollen: Da kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen.

wörter die was mit finsternis zu tun ha Dunkelheit. Lichtlosigkeit. Stromausfall. Zerplatzte Glühlampen. Nacht.

wallpaper mit ihrem persönlichen text d Das ist ja nun einfach. Viele Grafikprogramme erlauben es, Texte auf Bildern hinzuzufügen.

fische horoskop werde ich 2009 schwanger Hoffentlich nicht. Entschuldigen Sie, aber wenn Sie an Horoskope glauben, möchte ich nicht so gern, dass Sie Ihre Gene weitergeben. Das war jetzt brutal, ich weiß. Aber es stimmt!

wallpaper von dicken menschen sind das Gegenteil von Wallpapern mit dünnen Menschen.

der kleiner weiber unterhose kostenlose Hm, noch mal in Deutsch, Satzstellung und so…? In der Regel muss man für Unterhosen bezahlen, egal, ob die Weiber klein oder groß sind.

dankesrede für geburtstag Vielen Dank für die Blumen, vielen Dank, wie liiiiieb von Dir. Ist nicht von mir.

mein fotos mit motiv Ein Foto mit Motiv? Wow, abgefahren, ehrlich. Voll der Future Hype, das ist der neue Shice. Boa ey, die megacoole Idee! Ich halte immer ein schwarzes Blatt vor die Kamera, damit ich ja kein Motiv auf den Bildern habe, aber hey — warum eigentlich nicht?!

müntefering körpergröße Weiß ich nicht, Barack Obamas Körpergröße ist viel wichtiger.

background diddl transparent Aber der Diddl soll dann bitte so transparent sein, dass man ihn gar nicht mehr sieht.

fesche nackte weiber Habe ich hier nicht zu bieten, das tut mir leid. Ich bin zwar auch ab und zu nackt, das muss ich schon wegen meines Kunstprojektes sein, aber fesch… nee, wir woll’n mal nicht übertreiben.

rezepte von kay pirinha und sex on the b Also ganz ehrlich. der Kai Pirinha ist Drummer bei einer Musikband und nicht auf Rezept zu haben. Glaube ich. Genau weiß ich es allerdings nicht, bin noch nie zum Doc gegangen und habe gesagt, dass er mir mal den Kai verschreiben soll. Ich trinke lieber einen CAIPIRINHA. Dafür hätte ich auch ein Rezept. Was das Rezept für „Sex on the Beach“ betrifft: Man nehme einen Strand und ein bis mehrere Partner(innen), je nach Vorliebe, und übe Geschlechtsverkehr aus. Ganz einfach, oder? Hach, ich sollte Ratgeberliteratur schreiben.

nackt ohringe heino Puh, habe ich Glück, dass in diesem Suchbegriff nicht noch „fotografieren“ vorkommt, sonst hätte ich jetzt echt ein Problem. Übrigens: Entweder O-Ringe oder Ohrringe, wat denn nun? Ja, ja, so blau, blau, blau blüht der Enzian…

Über die weltherrschaft von außerirdis Das wird kommen. Aber es wird gut, richtig gut.

wie erkenne ich wahn Gehen Sie einmal durch die Irrenanstalt, in der ich arbeite. Sie werden den Wahn auf Anhieb erkennen. Würde Wahn leuchten, bräuchten wir den ganzen Quatsch mit Glühlampen und Energiesparlampen und so nicht mehr. Es wäre immer taghell.

rätsel der menscheheit Zwei Rätsel habe ich ja schon aufgeklärt. Einfach mal unter der Rubrik „Welterklärung“ gucken. Dort gibt’s übrigens auch mein Caipirezept.

nackte kleine penis zeigen Nee, lass mal sein. Habe meine Lupe verlegt.

woran erkenne ich das sternzeichen fisch In Ihrer Tageszeitung die Seite mit dem Horoskop aufschlagen und nach „Fisch“ suchen. Jetzt erzählen Sie mir nicht, dass Sie irgendeine Sternenkonstellation am Himmel meinen.

kinder rezepte alien Es ist nicht wahr, dass Aliens Kinder essen. Jedenfalls nicht alle. Ich zum Beispiel würde das nie tun.

erbkrankheit kaffeeflecken Ich trinke ja keinen Kaffee, genau wie Barack Obama, der übrigens genau wie ich Linkshänder ist, hach, wir haben so viel gemeinsam, wo war ich stehengeblieben? Ach so, falls Sie das Gen, welches für die Erbkrankheit „staubige Regale“ oder die Krankheit „schmutzige Fenster“ verantwortlich ist, gefunden haben, sofort ordentlich verprügeln, das Mistding!

ratgeberrunde Yo, die ist hier, Sie sind richtig.

putzeimer mit schleuder funktion Hat meiner. Nach 5 Minuten putzen wird er frustriert in die Ecke geschleudert, weil er nicht von allein putzt.

ohne was an Mein epochales Kunstprojekt! Siehe die entsprechende Rubrik. Sie werden begeistert sein! Falls nicht, zeigt das nur, dass Sie ein Kunstbanause sind.

kleiner schwanz sucht dicke brust Das ist immer noch besser, als wenn „Der kleine Nils“ hier was suchen würde. Der mit den Telefonstreichen. Bei einigen Lesern dieses Blogs löst „Der kleine Nils“ eine gewisse Unausgeglichenheit aus. Ich kann’s verstehen. Was den kleinen Schwanz betrifft, bedenke das alte Sprichwort: „Was Schwänzchen nicht findet, findet Schwanz nimmermehr.“ Aber vielleicht erkundigt er sich mal bei Roland, der bemüht sich um Befreiung von Brüsten aus Dirndlkleidern, vielleicht ist mal eine dicke dabei.

Es reicht erst mal wieder… Gute Nacht, Ihr Lieben. Jeder kommt dran, keine Sorge. Zwischen Irrenanstalt und Praktikum passt immer noch eine kleine Ratgeberrunde.

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Aus dem Leben einer Praktikantin, Teil 1

Einige haben sich schon erkundigt, wie denn mein Praktikum im Weißen Haus so läuft. Für neue Leser: Vor einiger Zeit beschloss ich, dort ein Praktikum zu absolvieren, nachzulesen hier.

Wozu das Ganze? Vorrangig geht es mir darum zu kontrollieren, ob Barack Obama in meinem Sinne regiert. Immerhin gilt er (offiziell) als der mächtigste Mann der Welt, ist aber in Wirklichkeit mir verpflichtet, da ich einen großen Teil seines Wahlkampfes finanziert habe. Über die Sache mit den Wahlautomaten werde ich hier nicht weiter berichten.

Nun habe ich entschieden, dass ich diese Kontrollen inkognito durchführen werde, anstatt dort als Fellmonster anzutreten. Und was ist unauffälliger als eine Praktikantin? Eben. Nebenbei werde ich dann noch die Vermessung des Barack Obama durchführen, da hier ständig nach seiner Körpergröße gefragt wird. Die kennen wir zwar mittlerweile auch so, aber ich messe lieber noch mal nach, und vielleicht vermesse ich — sozusagen als Bonus — noch die Länge der Finger.

Genug der Vorworte, hier meine ersten Tagebuchauszüge.

Tag 1

Lucius Malfoy hat einen Portschlüssel für meine Reisen nach Washington und zurück erschaffen, damit ich meine Patienten in der Irrenanstalt nicht im Stich lassen muss. Mit einem dicken Buch „Oberschlaue Tipps für ein erfolgreiches Praktikum im Weißen Haus“ von Monica Lewinsky im Gepäck und gut getarnt als „Monika Lawansky“ betrete ich das Weiße Haus. Monicas Tipp, um mit dem Präsidenten in Kontakt zu treten, lautet wie folgt:

Lungern Sie so oft wie möglich in den Gängen des Weißen Hauses herum, je näher dran am Oval Office, desto besser! Sobald Sie den Präsidenten sehen, lächeln Sie ihn an und versuchen, ihn anszusprechen. Sagen Sie ihm, dass Sie für ihn schwärmen. Wenn alles glatt läuft, bietet er Ihnen an, seine Büroräume zu zeigen. Dort…

Danach erzählt sie noch etwas von Küssereien und so weiter. In diesem Zusammenhang uninteressant. Ich schlendere also durch das Weiße Haus. Dummerweise bin ich nicht die einzige Praktikantin. Im Gegenteil. Hunderte von Frauen wuseln durch die Gänge und halten nach Barack Obama Ausschau. Ich spreche einige von ihnen an und frage sie, warum sie hier herumlungern. Die Antworten ähneln sich alle. Sie erzählen, dass sie unbedingt seine Körpergröße ermitteln wollen. Manche erwähnen, dass sie im Internet recherchiert hätten und dabei auf ein seltsames deutsches Blog von einem Fellmonster mit Welteroberungsplänen gestoßen seien… Obama lässt sich nicht blicken, oder vielleicht sehe ich ihn einfach nicht, da ich eher kleinwüchsig bin und so viele Menschen im Weg stehen. Fazit: Die anderen Praktikantinnen müssen weg!

Ich ziehe mich in das Archiv des Weißen Hauses zurück, denn das ist meine offizielle Aufgabe als Praktikantin: Sichtung und Archivierung der Unterlagen aus der Bush-Ära. Im Archiv ist es relativ ruhig, der optimale Ort, um Pläne zu schmieden.

Tag 2

Ich habe einen größeren Raum mit Rechnern ausstatten lassen und einige SAP-Handbücher besorgt. Ich verteile diese an die Praktikantinnen, mit der Aufgabe, SAP im Weißen Haus einzuführen. Alle Module! Inklusive eines stimmigen Berechtigungskonzeptes! Als Belohnung verspreche ich ihnen eine persönliche Begegnung mit Obama. Die meisten reagieren euphorisch und ziehen sich sofort in den Projektraum zurück. Die bin ich für die nächsten Jahre los!

Barack lässt sich immer noch nicht blicken. Ich blättere in Monicas Buch herum, ob man die Kontaktaufnahme nicht beschleunigen kann, und stoße auf den Pizzatrick, der darin besteht, etwas Essbares ins Oval Office zum Präsidenten zu bringen. Je selbstbewusster man auftritt, desto größer die Chance, an den Sicherheitskräften und der Sekretärin vorbeizukommen, behauptet Monica.

Ich bestelle eine Pizza und marschiere zum Oval Office. Dort stehen weitere Praktikantinnen mit Pizzaschachteln in der Hand. Vor ihnen fuchtelt Stabschef Rahm Emanuel, auch Rahmbo genannt, mit einem Maschinengewehr herum und versucht, die Meute zu verscheuchen. Das gelingt erst, als er einmal in die Decke schießt. Die Praktikantinnen laufen aufgescheucht davon, nur ich bleibe ruhig stehen. (Ich bin künftige Weltherrscherin und dementsprechend nicht so leicht zu beeindrucken.) Emanuel blafft mich an, dass ich keine Chance hätte, zu Obama vorzudringen, Praktikantinnen bedeuteten nur Ärger, das wüsste er noch von Bill Clinton, er müsse Obama vor Unbill schützen. Ich tue, als kenne ich Emanuel nicht und behaupte, dass ich gar nicht zu Obama, sondern zu Rahm Emanuel möchte, um ihm etwas zu essen zu bringen. (Der Weg zum Präsidenten führt über seinen Stabschef. Blitzschnell Taktiken entwickeln, das zeichnet eine zukünftige Weltherrscherin aus.)

Rahm Emanuel lächelt erfreut (er sieht hungrig aus), stellt sich vor, erzählt mir, dass ich mich verlaufen hätte, er mir aber persönlich den Weg zeigen würde. Sein MG drückt er einem Sicherheitsmann in die Hand, mit den Worten: „Nur eine tote Praktikantin ist eine gute Praktikantin.“ Ich finde das nicht besonders witzig, schweige aber.

In seinem Büro angekommen, zeigt er mir seine rechte Hand, an der ein Stück seines Mittelfingers amputiert wurde, und erzählt mir eine abenteuerliche Geschichte, wie er das gute Stück im Krieg verlor. Ich wende ein, dass ich gehört hätte, dass er sich an einer Fleischschneidemaschine in einem Fast-Food-Restaurant verletzt hätte und der halbe Finger wegen einer Infektion amputiert werden musste. Emanuel sticht seine Gabel mit voller Wucht in die arme Pizza und brüllt, dass es sich um eine Lüge der verdammten Republikaner handeln würde. So viel zu der Behauptung, dass Emanuel ruhiger und reifer geworden sein soll. Ich verabschiede mich, nicht ohne ihm zu erzählen, dass ich im Archiv arbeite.

Für den Rest des Tages ziehe ich mich ins Archiv zurück und schlafe ein bisschen widme mich Protokollen aus der Bush-Ära.

Wird fortgesetzt…

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Projekt 52, Woche 4: „Kirchen“

Heute gibt’s scheinbar keinen Beitrag ohne Foto. :-) Nachdem ich mit Woche 3 so ewig lange gebraucht habe, bin ich mit dem Motto dieser Woche ganz schnell dabei. Und schon werde ich meinem Vorsatz, möglichst wenig ins Archiv zu greifen, untreu. Diese Kirche habe ich in 2007 unterwegs in Dänemark fotografiert (sie liegt irgendwo auf der Strecke zwischen Henne Strand und Esbjerg). Ich weiß weiter nichts über diese Kirche, ich fand nur das Gebäude sehr interessant.

kirche

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Projekt 52, Woche 3: „leblos“

Ich hinke etwas hinterher mit dem Projekt. Das Motto der letzten Woche war „leblos“, damit habe ich mich etwas schwer getan. Ich hatte ein schönes Objekt ausgeguckt, eine alte, nicht mehr genutzte Fabrikhalle, aber leider war die zu sehr zugebaut, und ich konnte nicht auf das Gelände, um eine bessere Perspektive zu suchen.

Gestern habe ich dann ein altes Vogelnest in einem Baum entdeckt. Das schien mir auch recht passend, verlassenes Vogelnest, kein Leben entsteht hier mehr, daher: leblos. Ich also auf eine Leiter gekrabbelt und das Objekt fotografiert. Leider ist das Foto qualitativ nicht sehr doll geworden, ziemlich unscharf, aber noch mal klettere ich nicht hoch, ich habe eine kleine Leiterphobie. :-) Nicht zu verwechseln mit Höhenangst. Die Höhe ist nicht das Problem, sondern das Gefühl, keinen festen Stand zu haben und wenn man dann mal danebentritt, mit dem Fuß umknickt oder ähnliches, uuuh…

Egal, hier nun das Foto:

leblos

Im Archiv hätte ich noch andere Fotos gehabt, ein vertrocknetes Blatt, das in Spinnweben hängt, einige Aufnahmen von Friedhöfen… Aber ich möchte so häufig wie möglich neue Aufnahmen machen.

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Fotoserie „Ganz ohne was an…“

Ihr wisst ja, dass hier ständig irgendwelche Leute auf der Suche nach Hilfe auftauchen oder abstruse Wünsche haben. Daraus entstand mein Kunstprojekt:

„Ganz ohne was an fotografiert“.

Meine Umfrage vor einigen Tagen hat ergeben, dass die Serie unbedingt fortgeführt werden muss: 20 Votes für die Serie, nur 4 Votes für „Obama nackt“ (und von den 4 Stimmen sind zwei von mir…). Euer Wunsch ist manchmal auch mein Wunsch, also habe ich mich auf das fehlende Motto:

nackt badewanne fotografieren ohrringe

gestürzt, das bisher noch offen geblieben ist, weil ich keine Ohrringe habe. Aber die Monstermama konnte helfen und hat ihr Schmuckkästchen geplündert. Hier also Ohrringe, die auf dem Rand meiner Badewanne liegen und von mir fotografiert wurden, selbstverständlich war ich dabei nackt, denn das ist ja der Sinn und Zweck dieser Fotoserie.

ohrringenacktfotografiert

Momentan liegen mir keine weiteren Aufträge vor. Die Regeln sind hart und schwachsinnig: In meinen Suchbegriffen müssen die Wörter

nackt, fotografiert/fotografieren

und natürlich irgendein Subjekt/Objekt dazu genannt werden. Sollte zusätzlich noch „Badewanne“ auftauchen, so ist das ein nettes Schmankerl, aber nicht zwingend notwendig.

Tja, wie gesagt liegen momentan keine weiteren Wünsche diesbezüglich vor. Ich bin gespannt, ob sich hier noch etwas ergibt; das MoMa hat schon Interesse signalisiert, sollte der Umfang der Fotoserie zunehmen. So lohnt eine Ausstellung noch nicht.