Schon seit einigen Tagen weiß ich, was ich zu diesem Motto von Saris Projekt bloggen möchte, aber ich komm ja zu nix.
Zur Sache: Im Sommer 2008 fotografierte ich diesen Brötchenturm:
Dieser Turm inspirierte mich zu einer neuen Reihe im BerndBlog: „Geschichte des Römisch-brotologischen Glaubens“. Endlich mal wieder ein Berndi-Thema, hurra! Hier also mein Artikel vom 18. August 2008. Man verzeihe mir die sehr schlechte Bildmanipulation.
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Für neue Brotfans, die zu unserer Gemeinschaft finden oder hingetrieben werden, ist die Geschichte des brotologischen Glaubens sicher nicht uninteressant, darum stelle ich hier in beliebiger Reihenfolge und in unregelmäßigen, aber sicher größeren Abständen wichtige Kapitel aus der Encyclopedia Brotannica vor.
Heute:
Der Brötchenturm zu Babel
Es hatten alle Backwaren eine Sprache und lange Arme. Da sie nun zogen durch öde Orte, fanden sie ein ebenes Land in Erfurt und wohnten daselbst. Und sie sprachen zueinander und vollführten Gesten mit ihren langen Armen. Wohlauf, lasset uns Brötchen formen und backen! Und sie nahmen den Teig und den Backofen und sprachen: Lasset uns einen Brötchenturm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel und viel weiter reicht, auf dass wir uns einen Namen machen und in ein paar tausend Jahren ins Fernsehen kommen! Denn wir werden sonst zerkrümelt und zerstreut in alle Bäckereien bis hin nach Bielefeld.
Da fuhr der BROTT, Schöpfer aller Backwaren und jenes höhere Wesen, das die sieben Hardcore-Bernd-Fans verehren, in seinem Brot-O-Mobil hernieder und sah die Türme, die von den Broten gebaut wurden. Und der BROTT sprach: “Sach mal, seid Ihr denn nun total bekloppt, Ihr wirren Brote? Wisst Ihr eigentlich, was Euren Brotbabys passieren könnte, wenn die auf Eure Türme krabbeln? Verdammt, ich wünschte, es gäbe schon die EU, die eine Vorschrift dagegen erlassen würde, aber das dauert noch ein paar tausend Jahre. Mist. Bis dahin werdet Ihr unermessliches Unheil angerichtet haben, also werde ich nun in meinem gerechten Zorn eine Strafe aussprechen!”
Also sprach der BROTT und kürzte die Arme der Brote, auf dass sie keine Bauwerke mehr errichten können. Und seit diesem Tage haben die Brote zu kurze Arme.
Diese Episode in der Geschichte des Brotologismus inspirierte den berühmten Künstler Pieter Brotel den Altbackenen zu seinem Meisterwerk Brotturm zu Babel:







