Projekt 52-2009, Woche 42: Türme / Geschichte des Römisch-brotologischen Glaubens

Schon seit einigen Tagen weiß ich, was ich zu diesem Motto von Saris Projekt bloggen möchte, aber ich komm ja zu nix.

Zur Sache: Im Sommer 2008 fotografierte ich diesen Brötchenturm:

Turm

Dieser Turm inspirierte mich zu einer neuen Reihe im BerndBlog: „Geschichte des Römisch-brotologischen Glaubens“. Endlich mal wieder ein Berndi-Thema, hurra! Hier also mein Artikel vom 18. August 2008. Man verzeihe mir die sehr schlechte Bildmanipulation.

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Für neue Brotfans, die zu unserer Gemeinschaft finden oder hingetrieben werden, ist die Geschichte des brotologischen Glaubens sicher nicht uninteressant, darum stelle ich hier in beliebiger Reihenfolge und in unregelmäßigen, aber sicher größeren Abständen wichtige Kapitel aus der Encyclopedia Brotannica vor.

Heute:

Der Brötchenturm zu Babel

Es hatten alle Backwaren eine Sprache und lange Arme. Da sie nun zogen durch öde Orte, fanden sie ein ebenes Land in Erfurt und wohnten daselbst. Und sie sprachen zueinander und vollführten Gesten mit ihren langen Armen. Wohlauf, lasset uns Brötchen formen und backen! Und sie nahmen den Teig und den Backofen und sprachen: Lasset uns einen Brötchenturm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel und viel weiter reicht, auf dass wir uns einen Namen machen und in ein paar tausend Jahren ins Fernsehen kommen! Denn wir werden sonst zerkrümelt und zerstreut in alle Bäckereien bis hin nach Bielefeld.

Da fuhr der BROTT, Schöpfer aller Backwaren und jenes höhere Wesen, das die sieben Hardcore-Bernd-Fans verehren, in seinem Brot-O-Mobil hernieder und sah die Türme, die von den Broten gebaut wurden. Und der BROTT sprach: “Sach mal, seid Ihr denn nun total bekloppt, Ihr wirren Brote? Wisst Ihr eigentlich, was Euren Brotbabys passieren könnte, wenn die auf Eure Türme krabbeln? Verdammt, ich wünschte, es gäbe schon die EU, die eine Vorschrift dagegen erlassen würde, aber das dauert noch ein paar tausend Jahre. Mist. Bis dahin werdet Ihr unermessliches Unheil angerichtet haben, also werde ich nun in meinem gerechten Zorn eine Strafe aussprechen!”

Also sprach der BROTT und kürzte die Arme der Brote, auf dass sie keine Bauwerke mehr errichten können. Und seit diesem Tage haben die Brote zu kurze Arme.

Diese Episode in der Geschichte des Brotologismus inspirierte den berühmten Künstler Pieter Brotel den Altbackenen zu seinem Meisterwerk Brotturm zu Babel:

BrötchenturmzuBabel

Tägliches Bloggen im Hitzemonat August, Tag 1

Liebe Freunde, Fans, Follower und Verehrer,

nun ist es endlich August, der Monat meiner Aktion „NaBloPoMo“, die Abkürzung ist geklaut und heißt ausgeschrieben „National Blog Posting Month“, es geht darum, jeden Tag zu bloggen. Ich habe die Vorgaben für mich noch etwas erschwert, damit Ihr seht, dass mir nichts zu schwierig ist, da die Herrschaft über die Welt auch nicht gerade eine Kleinigkeit sein wird. Ich habe nicht nur festgelegt, dass ich täglich zu einem bestimmten Thema blogge, nein, ich habe sogar Euch, meine lieben Leser, um Vorschläge gebeten.

Ich rechnete mit seriösen Vorschlägen wie:

  • Die Geschichte der Philosophie in 31 Kapiteln
  • Die Biographie der Lady Gaga
  • Wo sind die schönen neuen WordPress-Smileys hin? Wo? Wo?
  • Ernst Jüngers Käfersammlung
  • Der Einfluss indianischer Kultur auf deutsche Schlagermusik. Nicht klicken! (Doch geklickt? Nur, weil die Warnung nicht vom Bundesgesundheitsministerium kam? Mist, wenn man mich nicht ernst nimmt, gelle?!)
  • Dienstwagenklau im Wandel der Zeiten
  • Brothunde und ihre Bedeutung für die Filmkultur
  • BigPIs Meisterwerke — eine Tiefenanalyse
  • Wo ist das gelbe Kabel, wo ist es geblieben?
  • Deutsches Steuergesetz nach Genuss von 5 XXL-Caipis verständlich erklärt

Usw. Aber Eure Vorschläge waren natürlich viel durchgeknallter und besser. Nachzulesen hier. Gewonnen hat das Thema

Geriffelte Kondome

Diese Wahnsinnsidee, meinem Blog angemessen, stammt übrigens von Markus. Die Regeln besagen also, dass ich jeden Tag darüber bloggen muss. Sollte ich einen Tag dazu nicht in der Lage sein, muss ich am nächsten Tag 2 Artikel liefern. Der Ausfall ist gut zu begründen. So zählt also „Ich hatte Kopfschmerzen“ nicht, während die Begründung „Ich war nicht zu Hause, weil ich in Sachen Welteroberung unterwegs war“ Gnade vor aller Augen finden sollte, denn das ist ja wichtig.

Okay, fangen wir nun also einfach mal an. Ich werde heute zunächst beleuchten, wie Markus auf die Idee kam, zumindest vermute ich, dass folgender Artikel der Auslöser war. Hier habe ich ganz seriös darüber berichtet, wie wahre Bernd-das-Brot-Fans einschneidende Ereignisse in ihrem Leben begehen sollten. Unter anderem schlug ich für das „erste Mal“ Kondome mit rauhfaseriger Oberfläche vor. Daraufhin setzte Aga80, seines Zeichens Krötengeneral — hat übrigens heute Geburtstag, also:

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, LIEBER KRÖTENGENERAL! –

eine wahnwitzige Diskussion ingang, dass Rauhfaserkondome zu trocken seien und die Frauen danach bestimmt nicht mehr wollen würden. Es ist aller Ehren wert, wenn ein Mann sich um die Gefühle der Frauen so seine Gedanken macht, aber ich konterte mit dem Argument, dass

  1. wahre Fans Opfer bringen müssten und
  2. frau die Oberfläche des Kondoms anstarren und auswendig lernen könnte, sollte mal kein Mann zur Hand sein

Aga wollte daraufhin die Firma Erfurt (produziert Rauhfasertapete) auf die Marktlücke hinweisen und Testkandidaten und -Kandidatinnen finden. Ich glaube, dass beides nicht so richtig geklappt hat, das war aber auch nicht weiter schlimm, denn mir kam in diesem Zusammenhang eine brillante Idee für eine Sendung auf Rübenbrei TV. Einer der privaten TV-Sender Deutschlands, die ja für ihr hohes Niveau ganz allgemein sehr bekannt sind, plante nämlich damals eine Show, über die ich am 5. April 2008 im BerndBlog folgendes bloggte:

Eine neue Reality-Show wird bald unsere Herzen erfreuen. Sat.1 plant Jungfrau wider Willen. Wer über 25 Jahre und noch Jungfrau ist, kann sich dort bewerben und soll von einer Psychologin für eine Partnerschaft fit gemacht werden.

Frage: Wann wird es Widder wider Willen, Waage wider Willen, Fisch wider Willen etc. geben? Egal, die Idee hat Potenzial. Hier weitere Vorschläge:

  • Testkandidat wider Willen
  • Nur geschäftsführender Ministerpräsident sein wider Willen (hier ist allerdings die Anzahl der in Frage kommenden Kandidaten streng limitiert)
  • Stuntschaf-Opfer wider Willen (hier ist der Einsatz mehrerer Psychologen zu empfehlen)

Was ist bloß aus dieser brillanten Idee geworden? Ich habe danach nie wieder etwas davon gehört. Eigentlich schade, denn, und nun kommen wir wieder zu den Rauhfaserkondomen, die ja auf jeden Fall in die Kategorie „Geriffelte Kondome“ gehören, jedes Liebespaar hätte Rauhfaserkondome benutzen müssen, da der Hersteller diese Sendung gesponsert hätte, und wer zahlt, bestimmt, das kennt man ja. Danach hätte sich auf Rübenbrei TV folgendes Format angeschlossen: „Ich wünschte, ich wäre Jungfrau geblieben!“

Das also dazu, ganz interessant, was sich aus asbachuralten Artikeln so entwickeln kann. Und morgen beleuchten wir geriffelte Kondome und deren Verwendungsmöglichkeiten. Mit Fotos!

Übrigens…

Gestern habe ich ja Konna als neues Mitglied im Elite-Team begrüßt und auch auf seinen Wettkampf mit Nadine hingewiesen.

Liebes Elite-Team und liebe Sympathisanten, ich hoffe natürlich, dass auch Ihr Konna unterstützt, wg. Solidarität innerhalb des Teams, Zusammenhalt und so, Ihr wisst schon. Gemeinsam sind wir stark, wie wir ja schon erfolgreich bewiesen haben (ich erinnere an die erfolgreiche Anti-Lady-Gaga-Abstimmungs-Aktion). Schreibt doch bitte einfach einen kleinen Artikel (kann auch gern auf Lateinisch sein) und setzt einen Trackback auf diesen Beitrag: http://www.gedankendeponie.net/2009/07/21/neu-gedankendeponie-vs-her-life/

Außerdem habe ich mal wieder in meinem BerndBlog-Archiv gebuddelt und etwas Schräges, Irres gefunden. Dieses hier veröffentlichte ich am 22. April 2008.

Nabaztag

Nein, ich habe nicht zu viel Caipi getrunken, wie die Überschrift vielleicht vermuten lässt. Nabaztag — so etwas gibt es wirklich, aber es handelt sich nicht um einen Tag, an dem viele Nabazzen verteilt werden. Es ist viel epochaler. Wir sollten den Erfindern dafür dankbar sein. Nicht jeder kann einen Hoppelhasen bei sich zu Hause oder als Verlobten haben (das würde Brotmädl gar nicht gut finden), aber jeder kann nun einen Hasen adoptieren: Hier auf eigene Gefahr klicken. Und was der alles kann. Hören tut er angeblich mit seinem Bauchnabel (ist das anatomisch korrekt? Und wozu dann bitte diese großen Ohren?!), und er gehorcht! DAS hat er meinen beiden Hunden schon mal voraus. Besonders schön ist es, wenn er mit rotierenden Ohren verkündet, wie’s auf dem Börsenmarkt aussieht.

Das Tierchen kann sogar Gegenstände aufspüren (das können meine Hunde allerdings auch, jedenfalls, wenn es leckere Gegenstände sind), und man glaubt es kaum, bei den Beispielen taucht sogar ein Amboss auf! Allerdings ohne Bernds Namen.

Nabaztag sei der erste mit dem Internet verbundene Hase, behaupten die. (Die kennen wohl Hoppel nicht?) Und man kann auch sonst jede Menge mit einem Hasen anstellen. Sagen die. Die von der Hasen-Community.

Zum Schluss noch mal meine Versicherung, dass ich wirklich nichts Alkoholisches getrunken habe.  :-)

Sommerloch? Wohl dem, der ein Archiv hat

Ich bin die letzten Tage hier nicht sonderlich aktiv gewesen, aber damit das Monsterblog nicht ins Sommerloch fällt, ist mir die Idee gekommen, das mittlerweile nicht mehr existierende BerndBlog durchzugucken. Dort habe ich auch einige Artikel verfassen dürfen, und ein paar von denen sind meiner Ansicht nach zeitlos bekloppt, so dass sie hier eine neue Heimat finden sollten. Nicht alle haben Berndbezug, aber einige natürlich doch, wie zum Beispiel dieser, den ich am 8. April 2008 veröffentlichte. Die, die das BerndBlog gelesen haben, werden also eventuell Déjà-vu-Erlebnisse haben. Hiermit eröffne ich feierlich (Tusch!) die Rubrik „Das Bekloppteste aus dem BerndBlog“.

In Osnabrück gibt es einen Kreißsaal in VfL-Farben und auf Wunsch der Eltern kann der Nachwuchs gleich nach der Geburt als Vereinsmitglied registriert werden. In Bremen möchte man diese Idee ebenfalls in die Tat umsetzen, Werder lebenslang ganz wörtlich genommen. Und in Hamburg kann man sich demnächst auf einem HSV-Friedhof beerdigen lassen.

Nun gibt es nach der Geburt ja noch ein paar weitere, wichtige Ereignisse. Vorschläge für Brotfans:

Bei der Taufe wird statt Wasser Antimaterie verwendet (günstig beim Busch zu beziehen).

Beim ‘ersten Mal’ werden Kondome mit Mehlsuppengeschmack (den Hauch Ingwer nicht zu vergessen!) und raufaseriger Oberfläche benutzt.

Polterabend: Statt mit Porzellan wird mit Dynamitstangen geworfen.

Heirat: Das Standesamt sollte mit Bildern von Chili, Briegel und Bernd dekoriert werden. Für die Feier wird Las Vegas Fritze gebucht. Hochzeitsgeschenke in Form von Toastern und Brotschneidemaschinen sind strengstens verboten. Für den Hochzeitstanz gibt’s die Melodie von “Tanzt das Brot”.

Das ist wahre Fantreue.