Starbesuch!!!!

Ihr glaubt es nicht! Und doch ist es wahr! Gestern kam ich vom Caipiabend gut gelaunt nach Hause, und dort wartete großer, großartiger, phänomenaler, epochaler Besuch auf mich!

Es ist Daggi! Daggi, DIE Schauspielerin des 21. Jahrhunderts! Ihr kennt sie alle aus BigPIs Werken.

Daggi_1

Welch Glanz in der Welteroberungszentrale! Welch Ehre für mein bescheidenes Domizil! Hier seht Ihr Daggi, wie sie meinen kleinen Daggis aus der großen, bunten Welt des Filmbiz’ erzählt. Gebannt lauschen meine kleinen Salzteiglinge. Später fingen sie an, Szenen aus Daggifilmen nachzuspielen. Daggi gab wertvolle Hinweise. Gruselköppchen sah sich das Ganze aus sicherer Entfernung an. Eine der kleinen Daggis fragte zwischendurch, ob er nicht Lust hätte, die Rolle des fiesen Grünlings zu übernehmen, aber Gruselköppchen antwortete das, was er meistens antwortet: „Nö, keine Lust.“ Ist es ein Wunder, dass sich diese Kugel mit Bernd gut versteht? Unglaublich. Wie kann man so etwas sagen, wenn die unvergleichliche Daggi anwesend ist? Da habe ich mir was zurechtgebacken!

Ich setzte währenddessen Himmel, Hölle und alle Hebel in Bewegung, um Fisch oder sonstiges Meeresgetier heranzuschaffen. Daggi braucht das nämlich. Als Wegzehrung hatte sie von BigPI folgendes mitbekommen:

Muscheln

Muscheln! Berlusconi, der hier mal wieder herumlungerte, sah das und meinte: „Oh toll, Muscheln! Oh, Mist, der Karton ist ja leer. Dabei sollen Muscheln doch so gut für die Potenz sein, sagt man immer.“

An dieser Stelle schaute ich Berlusconi bedeutungsschwer an. Er blickte hoffnungsfroh zurück. Glaubte er womöglich, dass ich noch irgendwo eine Packung Muscheln gebunkert hätte? Irgendwann sagte ich: „Potenzsteigerung? Das ist bei Ihnen doch gar nicht nötig!“ (Kunstpause.) Berlusconi lächelte erfreut. Nach einigen Sekunden begründete ich meine Erkenntnisse: „Weil doch sowieso keine Frau mit Ihnen schlafen will!“ An dieser Stelle verging Berlusconi das Lächeln. Wieso bloß?!

Ich habe jedenfalls, nachdem ich den Italiener herausgeworfen hatte, erst mal die Helgoland-Connection aktiviert, und prompt wurde ein nahrhaftes Meerestier geliefert:

Krebs

Daggi soll es hier an nichts fehlen während ihres Aufenthaltes!

Auch Berndi war hin und weg. Leider gibt es davon noch keine Fotos, denn außer einem Stammeln, das sich in etwa wie „Daggi ist ja in Wirklichkeit noch viel… noch viel…“ anhörte und einer darauffolgenden Ohnmacht (mehrmals) war noch nichts aus ihm herauszubekommen. Ich glaube, ich lasse die beiden morgen mal einen kleinen Ausflug unternehmen. So ein Ausflug bei windig-regnerischem Herbstwetter ist ja so richtig romantisch, oder? (Korrigiert mich, wenn ich mich irre, ich bin ja in Sachen Romantik nicht vom Fach.)

Ich hatte Daggi dann gefragt, ob sie nicht an meinem Projekt „Ganz ohne was an fotografiert“ teilnehmen wolle. Als Künstlerseele war sie Feuer und Flamme. Bisher hatte ich ja nur die Salzdaggis ganz ohne was an fotografiert, aber Daggi erklärte sich sofort bereit, Modell zu stehen, und mein Kunstprojekt gewinnt unheimlich dadurch, dass ich die Original-Daggi ablichten darf.

Diese Ausstrahlung! Diese Aura!

Daggi

Und wo ich schon mal dabei war, nahm ich meine zweite noch offene Aufgabe aus dem Projekt in Angriff. Das Motto hieß „Blinkfeuer“. Da kam es mir recht, dass der Pflanzenversender meines Vertrauens, bei dem ich einige Blumenzwiebeln bestellt hatte, einen Leuchtturm gratis dazugelegt hatte. (Die wussten vermutlich von dem Projekt und wollten indirekt auch mal im Blog genannt werden. Kann man ja verstehen.)

Hier also ein Miniaturblinkfeuer. Das Blinken kann man auf dem Foto natürlich nicht sehen, aber wichtig ist doch nur, dass ich — den harten Regeln des Kunstprojektes entsprechend — beim Fotografieren nix anhatte. Nicht mal Socken.

Blinkfeuer

(Fragt sich bloß, ob der geheimnisvolle Kunstfreund, oder war es sogar die anonyme Kunstfreundin, wirklich so etwas im Sinn hatte oder doch Blinkfeuer, den wichtigsten Mitarbeiter von BigPI, meinte. Da sich der/die Suchende darüber ausgeschwiegen hat, bin ich der Meinung, dass ich den Auftrag zu 100 % erfüllt habe. Ha!)

Das war mein erster Bericht von Daggis Urlaub in der Weltstadt Bergedorf. (Spätestens jetzt dürfen wir uns so nennen! Wer, wie wir, von solch einem Weltstar besucht wird, kann ja nur glanzvolle Metropole sein.)

Mal sehen, ob Daggi an unserer größten Sehenswürdigkeit — einer Baustelle — Interesse hat. Dann gibt es demnächst „Sightseeing“. Oh, pardon, ist ja Deutschland hier. Ich meine also eine Besichtigungstour. Huiiih, ich bin ja so aufgeregt.

Kunst! Kunst! Kunst!

Und wer was anderes behauptet, bekommt Ärger mit Stahldaggi. Worum es geht? Um meine Fotoserie

„Ganz ohne was an fotografiert“

natürlich. Hey, Bohlen ist nun ganz offiziell Künstler, dann ich ja wohl erst recht. (Wer zahlt eigentlich für mich? Bei RTL bin ich ja nicht tätig. Ach, egal.) Immer an die Neuleser denken — worum geht es eigentlich? Ich studiere ja regelmäßig meine Suchbegriffe, und immer, wenn dort etwas in der Art wie „nackt fotografiert“ oder „ganz ohne was an fotografiert“ auftaucht, ist es mein Auftrag, das genannte zu fotografieren, ohne dass ich etwas dabei anhabe. (Allerdings darf ich mittlerweile auch Mottos ablehnen, diese Hintertür habe ich in weiser Voraussicht eingebaut, als sich abzeichnete, dass plötztlich kulinarisches Zeugs gefragt war, d. h., ich hätte kochen müssen…)  Anonyme Kunstfreunde halten immer wieder schöne Herausforderungen für mich bereit. Die letzten beiden Aufgaben lauteten:

  • Daggi
  • Blinkfeuer

Wer mit „Daggi“ gemeint war, ist klar, denke ich. Daggi, die berühmte Dinkelschnitte, jemand anderes kommt nicht in Frage. Nun war ich allerdings zu schüchtern, bei Blinkfeuer (wichtigster Mitarbeiter von BigPI und Daggi) nachzufragen, ob ich die einzig wahre Daggi mal nackt fotografieren dürfe. Also bin ich auf die Idee gekommen, einfach selbst eine Daggi zu backen, eine Art Merchandising-Daggi. Natürlich ist es nur eine nachgemachte und kann niemals, unter keinen Umständen, überhaupt nicht den Charme, die Ausstrahlung, das Charisma, die Aura des Originals erreichen!

Und wer weiß, dass ich weder backen noch basteln noch etwas bemalen kann, ahnt sogar, dass die nachgemachte Daggi vermutlich nicht mal Ähnlichkeit mit dem Original haben wird. Aber egal! Ich nannte sie Daggi, und ich habe sie fotografiert, und ich war dabei nackt. Das zählt.

Aber erst mal ein Bild für Magrat. Guck mal, Magrat, Berndi studiert Deine Rauhfaserfotoserie (auch ganz große Kunst).

FürMagrat

Genug Spannung und Aufregung aufgebaut? Dann aber los, liebe Kunstfreunde. Tähääää und trörööö! Hier kommen einige … äh… Daggis:

Kunst_oder_so

Und ein paar andere Subjekte. Fangen wir mal links oben an. Das ist ein kugeliges Monster mit verkniffenem Gesichtsausdruck. Ich mag es. Es hat ein Gemüt wie Berndi. Seine ersten Worte waren: „Farbe? Bleib mir weg mit Farbe!“

Im Mittelpunkt, wo auch sonst, ist die Daggi, die sich leider doch um einiges vom Original unterscheidet. Sie ist etwas dicker, der Mund ist irgendwie zu rot und dick, und beim Auftragen des grünen (!!! übrigens, guter Geschmack, Daggi) Lidschattens ist mir der Pinsel etwas ausgerutscht. Aber immerhin habe ich an die Frisur gedacht. Rechts neben Daggi bin ich, ich wollte unbedingt mit aufs Bild, weil ich ja die Synchronstimme bin. Natürlich vom Original, nicht von dieser Kopie. Ach ja, zu blass ist sie auch noch, aber das kann ja passieren, so im Winter, wenn man nicht an die frische Luft kommt…

Davor sind zwei Babybrote, völlig misslungen, aber sie sind doch noch so klein! Man muss sie trotzdem lieb haben.

Ziemlich gut finde ich aber „Daggi, die Dinkelschnitte aus Stahl“. Genauer gesagt aus 1.4122. Ganz großes Metall! Ich stelle mir das in etwa so vor:

Jede Nacht, wenn die Verbrecherbanden plündernd und mordend durch die Großstadt streifen, zieht Daggi ihre Metallhülle an und sorgt als Superdaggi für Gerechtigkeit in Mebrotolis. Wird es ihr gelingen, einen ihrer größten Widersacher, den Wahnsinnigen Westerwahnwelle, zu besiegen?

@Hochverehrter BigPI: Was halten Sie von einem Superheldenepos? Man müsste Daggi vielleicht noch einen roten Umhang verpassen? Oder vielleicht sogar einen grünen. Aber erst muss der Romantikthriller gedreht werden, der geht vor.

Eins steht für mich fest: Bastel- und Backaktionen wird es von mir nun lange nicht mehr geben, falls überhaupt jemals wieder. Ich war nie ein Bastler, ich werde nie ein Bastler sein, dieser Tatsache muss ich einfach ins Auge blicken. Welteroberung und -beherrschung ist und bleibt meine Kernkompetenz.

Nun ist von meiner Kunstaktion noch der Begriff „Blinkfeuer“ offen. Möge die Kunstwelt sich überraschen lassen, wie ich diese Aufgabe bewältige. (Wenn ich denn selbst doch schon einen Plan hätte…)

Kunstfreunde!

Gäbe es nicht BigPI und seine filmischen Meisterwerke, die Liebhaber gehobener Kunst hätten die letzten Wochen auf dem Trockenen gesessen. Aber nun gibt es ein weiteres Meisterwerk aus der Reihe „Ganz ohne was an fotografiert“. Einer meiner Aufträge lautete

„Puscheligkeit nackt fotografiert“

Ein Motto zum Niederknien! Hier musste etwas ganz, ganz, ganz Besonderes her. Ich hatte vor einigen Wochen, um die Puscheligkeit auf der Erde zu verbreiten, Kontakt zum Planeten Puschel IV aufgenommen. Jawohl, Puscheligkeit gibt es auch in den Weiten des Alls! Wen wundert es? Auf Puschel IV verkaufte man mir ein Ei. Schlüpfen würde bei entsprechender Pflege ein sog. Puschelfusselmonster.

Als Nest wählte ich eine besonders puschelige Pflanze, sog. Bärenfellgras. Dann hieß es warten. Und irgendwann kam mir die Erleuchtung! Das Kleine musst Du ganz ohne was an fotografieren, das wäre gigantisch in gleich mehrfacher Hinsicht:

  • Das erste Mal, dass ein Kunstwerk der Reihe „Ganz ohne was an fotografiert“ außerhalb des Gebäudes der Welteroberungszentrale entstehen würde
  • Puscheligkeit ist per se gigantisch
  • Das erste Puschelfusselmonster der Erde — hier im Blog

usw. usf.

Sehet! Staunet! Puschelt!

Puschelfusselmonster

Dafür hat sich das nackt im Garten herumflitzen ja wohl gelohnt, oder?

(Für neue Mitleser hier kurz die Regeln, denn es soll ja IMMER NOCH Menschen geben, die von dieser Kunstaktion noch nie etwas gehört haben. Sollten Begriffe in meiner Statistik mit „nackt fotografiert“ und einem entsprechenden Objekt/Subjekt auftauchen, so ist es meine Aufgabe, dieses ganz ohne was an zu fotografieren. Die Vorgabe der Nacktheit gilt dabei nur für die Fotografin, das ist der Clou. Die Regeln lassen es allerdings mittlerweile zu, dass ich Mottos ablehnen darf.)

Mit diesem Beitrag habe ich auch meinen monatlichen Puschelbeitrag, so wie es die Puscheligkeitsverfassung gebietet, absolviert.

Schwelgt nicht zu lange im Kunstgenuss, denkt daran, dass gleich das TV-Duell des Jahres (höhöhö) ansteht. Ich setze 10 Euro auf Obama.

Oha, oha, oha!

Ich freue mich ja immer über Kunstförderer. Aber das ist … ähm … etwas viel auf einmal, meint Ihr nicht auch? Gerade aus meinen Suchbegriffen gefischt:

  • daggi dinkelschnitte nackt fotografiert
  • puschligkeit nackt fotografiert
  • blinkfeuer nackt fotografiert

Der 2. Punkt ist ja noch relativ einfach zu erfüllen. Aber wie soll ich es hinbekommen, Daggi und Blinkfeuer nackt zu fotografieren? Ich glaube, das überschreitet meine Fähigkeiten. Darüber muss ich erst mal in Ruhe nachdenken. Ob ein XXL-Caipi den Gedankenfluss fördern würde?

Und die Kunstwelt hält den Atem an…

… nachdem ich gestern so vollmundig DAS fotografische Stillleben überhaupt angekündigt habe. Im Rahmen meiner Aktion, täglich über geriffelte Kondome zu bloggen (nur im August natürlich) und vor allem als neuen, epochalen Beitrag zu meiner Serie „Ganz ohne was an fotografiert“ präsentiere ich Euch heute das Werk

„Stillleben mit geriffelten Kondomen und Konferenzmappe“

Gewidmet ist es WeltdesWissens und der bescheiden im Hintergrund bleibenden Kunstmäzenin, die dank Eingabe der richtigen Suchbegriffe dieses Meisterwerk erst ermöglicht hat. (Für Neulinge: Voraussetzung für meine Serie „Ganz ohne was an fotografiert“ sind entsprechende Suchbegriffe in Kombination mit „nackt fotografiert“ o. ä.)

In Erinnerung rufen möchte ich vorher noch die tiefere Bedeutung von Konferenzmappen. Hier wurde festgestellt, dass Aktenmappen die reinsten Aphrodisiaka sind. Woraufhin ich darauf hinwies, dass dieses erst recht für Konferenzmappen gilt. Hier noch mal der Beweis:

Konferenzmappen_Erotik

Ich habe ja auch eine Konferenzmappe, sie begleitet mich schon seit etlichen Jahren durch müde Meetings und langweilige Laberrunden. Und dann die Idee! Was liegt näher, als eine Konferenzmappe (DAS Symbol für Erotik) mit geriffelten Kondomen zu kombinieren? Nichts liegt näher, aber auch wirklich rein gar nichts!

Sehet her. Staunet. Schweiget vor Ergriffenheit.

Gesamtaufnahme:

Gesamtaufnahme

Detailansicht:

Detail_1

Links: geriffeltes und genopptes Kondom, schon mal ausgepackt. Rechts: schwarzes, genopptes Kondom, noch eingepackt, aber schnell griffbereit…

Noch mehr Details gefällig?

Schreibutensilien

Ist ja immer wichtig, gut vorbereitet in Konferenzen zu gehen. (Kulis für Notizen!)

Wie es die Regeln meines Kunstprojektes erfordern, war ich während des Fotografierens natürlich nackt. Und somit habe ich den 12. Beitrag zum Thema „geriffelte Kondome“ erfolgreich und termingerecht abgeliefert.

Marktlücke des Tages: Geriffelte Kondome mit Konferenzmappenbildern.

Kunstprojekt lebt!

Ihr kennt alle mein legendäres Kunstprojekt. Falls nicht, kann man die Historie hier nachlesen.

Kurzum: Es geht darum, mit bestimmten Suchbegriffen hier zu landen, die alle die Schlagwörter „nackt fotografiert“ oder „ganz ohne was an fotografiert“ enthalten müssen, und außerdem natürlich das Objekt der Begierde. Also der Fotobegierde. Ich knips das und bin dabei nackt. Aber das wisst Ihr ja.

Bevor ich zu meinen beiden neuesten Herausforderungen komme, möchte ich einen Tätschel-Award verleihen. Leider ist mir der Name nicht bekannt, aber Frau Welt des Wissens hat da Kontakte und kümmert sich um die Weiterleitung. Hier ist er also:

Yeah_Taetschel_Kunstkennerin

Womit hat sich diese Kunstkennerin den Tätschel-Award verdient? Nun, sie erkennt nicht nur große Kunst, wenn sie ihr in diesem Blog über den Weg läuft, nein, sie fördert diese sogar mit entsprechenden Aufgaben.

Und diese beiden Aufgaben wurden von mir mittlerweile abgearbeitet. Bei der ersten ging es darum, Zensursula nackt zu fotografieren.

Das war nicht so schwer. Ich bin ja Mitglied der Aktion „Rettet das Urselchen„. Meine Aufgabe ist es, eine Wattebauschmiliz aufzubauen. So habe ich also einfach mal das Urselchen zu mir eingeladen, um ihr die Waffen der Miliz vorzustellen. Ich muss Euch warnen: Das Urselchen sieht stark gealtert aus. Plagt Ihr Euch mal mit 7 Gören und mit vielen bösen Bloggern rum! Dann würdet Ihr auch alt aussehen.

Zensursula

Hier stellte ich ihr also meine Neuentwicklungen vor. Modernste Rüstungstechnologie!

Ich: „Die weißen und gelben Bäusche sind für Blogger, die nur ab und zu böse sind. Die verfusseln nur die Tastatur. Die rosa Geheimwaffe werden wir vor allem auf Blogger richten, die jeden Tag schlecht über Sie schreiben und womöglich sogar Spottlieder verfassen! Die übernimmt den gesamten PC und infiltriert ihn mit Barbie-Wallpapern, Barbie-Bildschirmschonern und Barbiemusik. Höhepunkt ist ein pinkfarbenes Stoppschild!“

Zensursula: „Hört sich an, als ob Sie was gegen Barbie haben?“

Ich: „Leider nicht. Barack lässt mich nicht an den Roten Knopf, ansonsten hätte ich ja schon längst eine Rakete auf die Fabrik…“

Zensursula: „Wie grausam! Meine Töchter mögen Barbie! Aber mal was anderes: Warum sind Sie eigentlich nackt?“

Ich: (Oh-oh. Von dem Kunstprojekt erzähle ich ihr lieber nix.) „Das ist so: Mein Glaube, der SAP-Zen-Buddhismus, verlangt das von mir.“

Zensursula: „Immer? Gehen Sie so etwa auch in die Irrenanstalt?“

Ich: „Nein, nein. Als ich noch Einkäuferin war, ging das aber prima. Ich habe einfach zu den Lieferanten gesagt: Geben Sie uns sofort 20 % Rabatt, oder ich ziehe mich aus! Dagegen konnten Sie die üblichen Strategien wie „Besprechungsraum auf 50 Grad heizen“ oder „den Lieferanten ans offene Fenster setzen, nur im Winter bei minus zehn Grad mindestens sinnvoll“ etc. total vergessen!* Ich war zehnmal hintereinander Einkäufer des Jahrtausends!“

Zensursula: „Äh… ja. Beeindruckend. Wenn Sie ebenso viel Erfolg beim Bekämpfen der bösen Blogger haben werden, bekommen Sie das Bundeszensurkreuz. Ach was, Bundesverdienstzensur. Nein, Quatsch, Bundesverdienstkreuz. So heißt das ja.“

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*Das war natürlich ein Scherz! Nur ein Scherz. Ich lehne ja diese Methoden ab. Deswegen habe ich den Einkäuferkram hingeschmissen, als wir einen Chef bekamen, der solche Methoden gefordert hatte. Jetzt nicht speziell das Ausziehen, aber das Auspressen von Lieferanten.

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Das war das. Die zweite Aufgabe lautet: Gnampf.

Gnampf. Bernd-das-Brot-Jünger wissen Bescheid. Gnampf stammt aus einer Nachtschleife mit Bernd dem Brot und hat da immer die Bedeutung von etwas ganz Großartigem. In der Nachtschleife werden die diversen „Call-In“-Formate veräppelt, und Berndi muss sich mit völlig Bekloppten an der Strippe rumärgern. Wenn z. B. jemand fragt, was der neue Trend in Sachen Mode ist, antwortet Bernd: „Gnampf“, und der Typ ist total begeistert („Das ist der neue Shice!“) Usw., also kurz und gut: Gnampf ist klasse, Gnampf ist epochal. Selbst, wenn es sich um eine kitschige Puppe handelt. Kaum heißt sie Gnampf, verkauft sie sich wie wild.

Daran habe ich lange rumüberlegt. Ich hatte ja schon Caipi und Nougat, eine Wiederholung wollte ich nicht. Rahm Emanuel nackt wäre auch logisch gewesen, aber die Fotos darf ich nicht veröffentlichen, weil es seiner politischen Karriere schaden würde, und das möchte ich natürlich nicht!

Letztendlich habe ich mich für ein Multignampfbild entschieden. Es enthält mehrere wirklich gnampfige Dinge, aber seht selbst:

Gnampf

Ganz links im Hintergrund: Das 5-Liter-Caipiglas!

Davor, stellvertretend für die Puscheligkeit: Murmel!

Rechts neben Murmel, das kleine Foto: Raaaahmi! Mit verträumten Gesichtsausdruck telefonierend.

Vor Rahmi: Eine Limette. Noch ein Symbol für Caipi.

Rechts neben der Limette ein Buch. Literatur ist großer Gnampf.

Und neben dem Buch sehen wir ein Küken. Das symbolisiert meine beste Freundin, die ich Küken nenne, weil sie ein paar Jährchen jünger als ich ist.

Vorm Küken Berndi in einer Sandburg. Bernd das Brot höchstselbst ist natürlich Gnampf pur, und die Sandburg steht für Strand und Meer.

Im Vordergrund ein Shuffle. Symbolisiert Musik. Auch Gnampf.

Und im Hintergrund ein Foto von Hutze & Hursch, die beiden allergrößten Gnampfwohnzimmerwölfe der Welt!

Ach ja, der Stein, der vor der Limette liegt, symbolisiert Dänemarkurlaub, da habe ich den und einige seiner Artgenossen nämlich gefunden.

Ich hoffe, dass es mir wieder gelungen ist, meiner epochalen Fotoserie einen neuen Meilenstein hinzuzufügen. Gespannt warte ich auf das Urteil der Kunstwelt und vor allem der einzig wahren Kunstkennerin.

Die Kunstwelt…

… wird demnächst wieder in Aufruhr geraten, denn gerade habe ich folgendes  frisch aus meinen Suchbegriffen gefischt:

  • ohne was an fotografiert zensursula
  • gnampf nackt fotografiert

Ihr wisst, was das heißt??? Große Ereignisse stehen bevor — mal wieder.

Hier ältere Kunst, passend zum „Leuchtturmtag„:

Carl Blechen: „Stürmische See mit Leuchtturm“.

Berlusconi in My Bed (Kunst-Content! Kein Schweinkram!)

Besucher dieses Blogs, die immer mal wieder vorbeischauen (die Anzahl meiner Stammleser liegt immerhin im einstelligen Bereich!), erinnern sich sicher noch gut an mein Kunstprojekt „Ganz ohne was an fotografiert“. Allen anderen erkläre ich kurz die Regeln: Meine Aufgabe war es, regelmäßig meine Suchbegriffe zu studieren, alles was „nackt fotografiert + …(hier irgendein Begriff)“ herauszufiltern und genau das zu fotografieren, ohne dass ich dabei etwas an hatte. Diese Fotoserie hat für enormes Aufsehen in der Kunstszene gesorgt, und doch beschloss ich eines Tages, das Projekt für beendet zu erklären. Entrüstung oder Trauer: Ich weiß nicht, welche Reaktion überwog, doch das Entsetzen in der Kunstwelt war riesig. So beschloss ich zur Beruhigung der kunstliebenden Massen, ein Hintertürchen offen zu lassen und versprach, dass es eine Fortsetzung geben würde, sollte eine würdige Herausforderung in meinen Suchbegriffen auftauchen.

Nicht ruhend und nicht rastend grübelten Millionen von Kunstliebhabern, welcher Begriff das sein könnte. Es kamen kulinarische Wünsche, die mich aber nicht motivierten, denn ich hätte dazu erst kochen müssen; danach lange Zeit gar nichts, bis dann jemand mit folgenden Worten den Bann brach:

berlusconi nackt fotografiert

Die Verursacherin wies fürsorglich darauf hin, dass ja der Herr Berlusconi nicht auch noch nackt sein müsse, ich aber schleudere Euch ein entschiedenes

DOCH

entgegen!

Kunst muss Grenzen überschreiten, neue Welten erschließen, darf auch das Grauenvolle nicht ausgrenzen und überhaupt: Was wäre das Auflebenlassen meines Projektes wert, würde ich weiterhin auf ausgetretenen Pfaden wandeln?

Es waren umfangreiche Vorbereitungen nötig. Zum Glück ist der Berlusconi fast jeden Tag hier. Ursache ist eine Verwechslung mit einer gewissen Arznei, die Rasputinxxl heißt und für die Verlängerung eines bestimmten Körperteiles sorgen soll. Nun wird auch die Flachlandhutze ab und zu Rasputin genannt, und so glaubt der Herr Ministerpräsident unverdrossen, dass ihm hier geholfen werden könnte. Mitnichten, aber das ist nicht weiter schlimm. Heute morgen stand er also wieder vor der Tür der Welteroberungszentrale.

Ich bat ihn sogleich hinein (das ist neu, meistens versuche ich ihn herauszuprügeln, noch bevor er drin ist, nur sonntags habe ich ein Einsehen und lasse ihn an meiner Psychorunde teilnehmen), und er nahm das Angebot freudig an. Ich erzählte ihm, dass ich die Lösung für sein Problem hätte: Eine neuartige Arznei, eine Kreuzung aus Rasputinxxl und Viagra, er müsse davon nur ganz schnell 20 Tabletten nehmen.

Oh, wie seine Äuglein leuchteten. Wo denn die Tabletten seien, fragte er gierig. Ich wies auf den Fußboden, wo ich eine Spur aus Pillen gebildet hatte. Zwar wunderte sich Berlusconi, aber ich sagte, das müsse so sein, weil die Wirksamkeit der Tabletten durch Fußbodenstaub entscheidend verstärkt würde. Der Mann glaubte mir aufs Wort, krabbelte auf dem Fußboden herum und aß eine Tablette nach der anderen. Die Spur führte über einige Umwege (Spaß bedenken!) in mein Schlafzimmer. Nur handelte es sich bei den Pillen natürlich weder um Vergrößerungs- noch Potenzmedikamente, sondern um einen effektiven Betäubungswirkstoff. Natürlich hätte ich auch einfach eine Stahlstange nehmen können, aber so hässliche Beulen wollen wir auf dem Foto ja nicht sehen, oder?

Im Schlafzimmer angekommen, umfing den Herrn Ministerpräsidenten sofort eine tiefe Bewusstlosigkeit. Gute Berechnung! Ich multiplizierte vorsichtshalber die empfohlene Dosis mit 100, Mathegenie, das ich bekanntermaßen bin. Nun brauchte ich nur noch ihn und mich ausziehen und die Kamera zücken. Bis zu diesem Punkt war ich komplett angezogen, das habe ich bewusst so entschieden, denn man stelle sich vor, was das italienische Volk mit mir anstellen würde, wäre ihr Silvio nicht wieder aus der sog. „Oje-ich-habe-das-Fellmonster-nackt-gesehen-Schockohnmacht“ erwacht. Hm… Es hätte mich verehrt und mir Dankesbriefe geschrieben? Vielleicht hätte ich doch…? Ach, schietegal, weiter mit der Kunst.

Bevor ich Euch nun das verehrungswürdige Kunstwerk zeigen werde, möchte ich jedoch eine Frage beantworten, die womöglich dem ein oder anderen auf der Seele liegt. Warum habe ich diesen Knallkopf in mein Bett geschleppt, anstatt einen passenden Ort zu wählen, zum Beispiel einen Misthaufen oder eine Sondermülldeponie?

Fürwahr gute Frage. So ist das in der Kunst, man muss nicht alles verstehen, doch sollte man nie das Naheliegende suchen. Neue Dimensionen entdecken! Darum geht es! Und außerdem kann ich nun Entsetzen und Furcht verbreiten, sollte ich jemandem erzählen, dass Berlusconi in meinem Bett war. Vielleicht regt sich sogar bei besonders mitfühlenden Menschen Mitleid. (Mit mir! Nicht mit Berlusconi!)

Doch genug der Worte. Betrachtet es nun, das Kunstwerk des 21. Jahrhunderts! Haltet den Atem an. Ehrfurcht!

Iiih_es_ist_Berlusconi

(Klick vergrößert — wenn auch nicht Silvios Dödelchen.)

Ganz ohne was an fotografiert…

… geht nun endlich mal weiter. Die Regeln sind nach wie vor so einfach wie irre:

Leute müssen mit einer Suchphrase, die „fotografieren“, „nackt“ und ein Objekt/Subjekt enthält, hier anklopfen (via Suchmaschine). Daraufhin werde ich extrem aktiv und fotografiere nackt irgendwelches Zeugs oder gar Menschen.

Es hat sich einiges angesammelt in der letzten Zeit. Hier die Herausforderungen:

  1. ehefrauen heimlich nackt fotografiert
  2. meine ehefrau nackt fotografieren
  3. er sucht ihn zum nackt fotografieren
  4. nackt fotografiert fellmonster
  5. fellmonster nackt beim fotografieren fotografiert
  6. frauen heimlich nackt fotografiert
  7. ohne wissen nackt fotografiert
  8. fellmonster foto nackt unterm bett
  9. männer, nackt fotografiert
  10. wer fotografiert meine frau nackt
  11. ohne es zu wissen nackt fotografiert
  12. menschen nackt fotografiert

Ich konnte sie alle realisieren! Alle! Bin ich gut?

Fangen wir mit Punkt 5 an. Herausforderung: Ein Fellmonster nackt beim Fotografieren zu fotografieren. Das war einfach, da ich hier einige Artgenossen habe. Ich befahl also einem kleinen Fellmonster, die Kacheln im Bad zu fotografieren. Ich habe es dabei geknipst. Gut, dass ich zwei Digitalkameras habe.

monsterfotografiertnackt

Was ich mit Kachelfotos will? Die gebe ich Berndi, damit er mal was anderes als immer nur die Raufasertapete zum Anstarren hat. Man beachte auch die sympathische Farbe der Kamera.

Punkt 2 war ja, wie bereits berichtet, eine Aufgabe von Herrn Scherzkeks Präsident Oberwitzbold Obama. Hier werde ich bei der Gelegenheit auch gleich mal eine Regeländerung einführen: Die Angaben sollten präzise sein. Ich grübelte eine halbe Stunde darüber nach, wer mir diese Aufgabe gestellt hatte. (Hier ist noch eine kleine Rechnung mit jemandem offen, würde ich sagen.)

OK, ziemlich unscharf, aber man muss sich auch die Situation vorstellen: Ich stehe nackt vor diesem Raum, zack, kurz Tür auf, schnell knipsen, Tür schnell wieder zu. Michelle hat da gerade Schülern oder Studenten irgendwas über die Geschichte der USA erzählt.

michelle_o

Das Schöne an dieser Aufgabe war, dass ich gleich etliche andere automatisch mit erledigt habe, als da wären: Nr. 1, 6, 7, 10 (Comedian Barack hat sich doch tatsächlich erdreistet, NOCH MAL so einen Suchbegriff reinzuhauen, um, wie er sagte, „etwas Schwung in die Angelegenheit zu bekommen, damit sie noch dieses Jahr erledigt wird“. Hallo?! Geht’s noch?!?!?), 11 und 12.

Kommen wir zu Nr. 9 „Männer, nackt fotografiert“. Als ich mich nach „Fotoaktion Michelle“ auf den Rückweg machte, hörte ich Stimmen. Es waren keine in meinem Kopf, sondern Männerstimmen, also lugte ich vorsichtig um die Ecke, und siehe da:

mannermitrahm

Nachdem ich ca. 5 Minuten Rahm angestarrt… Und wieder schnell Foto geschossen und weg. Frage mich allerdings, wovon Rahm so müde war, dass er ein Nickerchen gehalten hat?! So geht das nicht, Mr. Emanuel!

Ich erlaube mir, mit diesem Bild auch Nr. 3 „er sucht ihn zum nackt fotografieren“ abzuhaken. Das hört sich seltsam an, ist es auch, aber wenn man bedenkt, dass ich geträumt habe, dass Barack Obama schwul ist, gehe ich einfach mal davon aus, dass er in seiner wilden Jugend bestimmt auch mal ganz wild nackt mit jemandem herumfotografieren wollte, nur im Traum natürlich. Künstler dürfen solche freien Interpretationen vornehmen! Wenn man bedenkt, was mir diese Aufgabe für Kopfschmerzen bereitet hat…

Nr. 4 und 8 waren dann wieder ein Selbstgänger. Artgenosse unters Bett gestellt, geknipst, fertig:

monsteruntermbett

Wie immer war ich beim Fotografieren nackt, ich hatte nicht mal Socken an. (Memo an mich: Nächstes Mal so ein Kunstprojekt lieber im Sommer starten. So was im Winter ist total hirnverbrannt und dämlich.)

Es gab übrigens weitere Anfragen zum Projekt, aber alles Sachen, die schon mal genannt und von mir bereits abgearbeitet wurden. Diese ignoriere ich natürlich, denn Wiederholungen langweilen uns zu sehr, oder? Ich bin nun sehr gespannt auf Eure weiteren Herausforderungen. Aber nicht zu viel, bitte…

Und das „Kunst“-Projekt geht weiter…

Werte Leserschaft, Ihr alle habt sicher sehnsüchtig auf neue Bilder meiner Fotoserie „Ganz ohne was an fotografiert“ gewartet. (Für neue Leser: Regel dieses Spiels ist es, bestimmte Objekte oder Subjekte nackt zu fotografieren. Das Dumme dabei ist: Ich muss nackt sein. Das Motiv nicht. Die Vorgaben kommen von hilfesuchenden Menschen, die folgende Begriffe in das Feld der Suchmaschine ihres Vertrauens eingetippt und sogar den Mut gefunden haben, sich auf dies Blog zu klicken: „fotografieren“ (o. ä.), „nackt“ und einen weiteren Begriff, der dann das zu fotografierende Objekt darstellt. Der Sinn des Ganzen? Es gibt keinen. Die Aktion ist total schwachsinnig, allenfalls dient sie dazu, verzweifelten Internetusern auf der Suche nach Nacktheit ein kräftiges „Ätsch — hier nicht“ entgegenzuschleudern. Dabei haben mir diese Menschen gar nichts getan… Mittlerweile gibt es sogar verdiente Mitmenschen, die gezielt wunderbare Begriffe eingeben, ich sage nur „Caipi“.)

Hier die aktuelle Liste der noch nicht abgearbeiteten Herausforderungen:

  1. ehefrauen heimlich nackt fotografiert
  2. fellmonster nackt foto bier
  3. nackt fotografiert worden
  4. fotografieren nackt caipi
  5. meine ehefrau nackt fotografieren
  6. er sucht ihn zum nackt fotografieren
  7. nackt fotografiert fellmonster

Nr. 1 ist nicht ganz einfach, Nr. 2 ist erledigt, dazu gleich mehr, zu Nr. 3 muss ich dem Suchenden sagen: So geht’s nicht. Was soll denn bitte nackt fotografiert werden? Ein bisschen mehr Kreativität darf ich schon voraussetzen bei diesem interaktiven Kunstprojekt. Daher streiche ich Nr. 3. Nr. 4 war, ist und bleibt bestes Motto aller Zeiten. Nr. 5: Zum Glück weiß ich, von wem dieser Suchbegriff stammt (Dialog neulich, als ich demjenigen von meinem Projekt erzählte: „Ich werde etwas vorgeben, dass Sie nicht lösen können!“ — Ich: „Nur zu.“ — Höhö, Barack, Du Scherzkeks, das ist doch keine Herausforderung! Die Wette gewinne ich!) 6. Ja, nun, das ist wieder so eine eher langweilige Aufgabe, wird irgendwann erledigt. Und Nr. 7 ist quasi ein Selbstgänger.

Kommen wir also zum Motto fotografieren nackt caipi:

caipi2

Kniet nieder vor diesem göttlichen Getränk und huldigt ihm. :-) Ob nackt oder nicht, ist egal, aber ich habe mich beim Ablichten natürlich an die Regel „ganz ohne was an“ gehalten…

Und weil es sich gerade so schön anbietet, ein paar Worte zum Thema „Eiswürfel“ vs. „Crushed Ice“. Es gibt für beide Varianten gute Gründe. Ganze Eiswürfel (wie es in Brasilien üblich ist, und dort hat man dieses Getränk immerhin erfunden) halten den Caipi länger frisch. Bei gecrushtem Eis lässt sich das Ganze besser verrühren. Bewährt hat sich für XXL-Caipi, den man ja nicht ganz so schnell wegschluckt, eine Mischung aus beiden.

Und weil ich für das Projekt ja alles gebe, egal, ob meine Leber schreit, habe ich einen Tag später ein Glas mit Bier gefüllt und geknipst:

bierchen

Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als ich zwei Werder-Bremen-Fans zu Besuch hatte und ihnen HSV-Biergläser hinstellte — die haben sich strikt geweigert, daraus zu trinken. Ja, das ist wahre Treue. :-)

Wieder zwei Punkte abgearbeitet, einen gestrichen, bleiben vier…