Ihr kennt ja schon meine Beiträge, in denen ich über alles mögliche daherschwadroniere… Nichtzusammenhänge garantiert!
Erst mal ein paar Lesetipps:
Über diesen Artikel über eine neue RTL-Schwachsinnsdokusoap habe ich mich herrlich amüsiert. Ganz groß auch die Screenshots, die via Paint verschönert wurden.
Raven hat die erste, aber hoffentlich nicht letzte, Folge ihrer Task Forest veröffentlicht. Vom witzigen und puscheligen Inhalt abgesehen hat mich auch die handwerkliche Qualität beeindruckt. (Ich glaub, dagegen kann ich mit meiner Schwoap einpacken…)
Apropos Schwoap, trotzdem etwas stolz bin: Herr Häkelschwein hat in Twitter auf einige Schwoapartikel verlinkt. Jawohl, Herr Häkelschwein persönlich! Übrigens ist er ein sehr gutes Beispiel, dass Twitter wirklich witzig sein kann. Ich selbst habe ja meine Twitter-Aktivitäten reduziert (oder wie eine Kollegin sagen würde: runterreduziert. Runterreduziert! Und sie sagt es so häufig, dass ich es neulich doch glatt aus Versehen nachgeplappert habe!); ich habe so meine Probleme mit dieser 140-Zeichenbegrenzung. Es gibt aber wirklich witzige Twitterer, von daher finde ich die Kritik nach dem Motto „belangloses Geplapper der Marke ‘ich gehe jetzt zu Bett’“ nicht ganz ausgewogen… Außerdem verkünde ich hier auch oft genug, dass ich zu Bett gehe, und das ist ja wohl sehr interessant, ach was, sogar h-o-c-h-s-p-a-n-n-e-n-d. Belanglos?! Pff…
Jetzt mal zwischendurch ein Stöckchen? Klar, warum nicht? Kalle hat schon vor einiger Zeit auf das bei ihm lagernde Holz hingewiesen. Es ist ein Stichwortstöckchen.
Das Leben ist … mal kompliziert, mal einfach, mal schön, mal traurig…
Sterben müssen heisst … Abschied nehmen.
Menschen können … bekloppt sein. Aber so was von! Im guten wie im schlechten Sinne.
Menschen sollten … nur im positiven Sinne bekloppt sein.
Die Welt braucht … eine vernünftige Weltherrschaft (hallo, Wink mit dem Zaunpfahl)
Das wichtigste im Leben ist … Gesundheit, gute Freunde und eine vernünftige Weltregierung
Unwichtig ist … Oberflächlichkeit
Vergangenheit ist … wichtig, um aus ihr zu lernen (das habe ich so von Kalle übernommen)
Zukunft bedeutet … Schwarz-Gelb? Jamaika? Ängie-Fränkie-Kuschel-Koalition? Wer weiß das schon? Auf jeden Fall: Caipi-Abend am 10.10.!
Zeit ist … Geld? Habe ich deswegen zu wenig davon? Oder zu wenig Geld, weil… Ach, egal.
Freunde haben ist … ganz wichtig
Glück ist … Puscheligkeit!
Gefühle sind … manchmal ganz schön lästig, aber ohne geht’s ja auch nicht…
Konflikte bedeuten … Unpuscheligkeit
Hoffnung ist … das, was zuletzt stirbt
Glauben können ist … etwas, was am besten mit dem SAP-Zen-Puschelikgkeits-Buddhismus, dem fliegenden Spaghettimonster oder Rolands puschliger Kirche der heiligen Faulpelze geht
Träume sind … in meinem Fall meistens relativ wirr oder zumindest seltsam, aber immerhin wurde schon mal ein Eichhörnchen gerettet. Eichhörnchen sind puschelig!
Visionen sind … lt. Helmut Schmidt Grund, einen Arzt zu besuchen
Veränderung bedeutet … Abwechslung, raus aus dem Trott…
Ich brauche … Tätschel
Angst habe ich vor … schweren Krankheiten und vorm Tod geliebter Menschen/Tiere
Mut bedeutet … sich unter gefährlichen Bedingungen für andere einzusetzen
Das Allerschwerste ist … s. vorletzte Antwort
Verlieren bedeutet … DAS ist momentan gar kein gutes Stichwort. Das nächste, bitte.
Perfekt sein bedeutet … äh… keine Ahnung. Wer ist schon perfekt?
Versagen bedeutet … grummel-grummel-Drittligist-murmel-brabbel-murr-das-nächste-Thema
Verlust ist … traurig
Arbeiten bedeutet … das reine Vergnügen, wenn man nach 2 Tagen Krankheit von 15 Mails, alle mit mehr oder weniger arbeitsintensivem Inhalt begrüßt wird, aber nicht dazu kommt, diese abzuarbeiten, weil man gleich überfallen wird, denn die Geschäftsführung benötigt eine eilige Auswertung, und das mit noch nicht wieder ganz klarem Kopf. Der klare Kopf bezieht sich hier auf meinen noch etwas unter der Erkältung leidenden. Natürlich nicht auf die Köpfe der GF, huuuuch. Haha, wer weiß, was das für interessante Zahlen ergeben hat…
Geld bedeutet … mehr als für die Menschheit gut ist…
Stärke ist … was anderes, als wir Mittwoch… aber egal, gaaaanz egal, nun noch auf 2 Wettbewerbe konzentrieren, Phrasenschwein, bla…
Menschen, die andere nach ihrem Bild formen wollen, sind … hoffnungslose Optimisten. Das klappt in den meisten Fällen eh nicht.
Gesundheit für meine Lieben … Ganz wichtig!
Gerechtigkeit … Mangelware
(noch) Unerreichbares … Für das Elite-Team ist nichts unerreichbar.
Mein Gefühlsleben … ist eine Achterbahn
Das war schön, ich mag ja Stöckchen. Wer den Prügel mag, bediene sich.
Im Übrigen habe ich glaube ich alles erreicht, was man im Leben überhaupt erreichen kann: Eine Auswertung in der Irrenanstalt trägt meinen Namen. Sie kursiert schon seit mehreren Jahren nur noch als „Die Fellmonster-Auswertung“. Ich meine, mal ehrlich, was soll nun noch kommen? Mehr geht doch nicht! Das ist so wie mit der Riesterrente, nur mit entsprechend besserem Ruf. Das Ziel der Welteroberung habe ich mir eigentlich nur gesetzt, weil ich mich ja bis zur Rente mit einem halbwegs ambitionierten Thema beschäftigen muss. Mir drohte nämlich eine ernsthafte Sinnkrise.
Das viele Gerede heute in der Irrenanstalt hat meine Stimme wieder in Mitleidenschaft gezogen. Ich finde es unverantwortlich, dass die Patienten keine Rücksicht auf Daggis Synchronstimme nehmen, aber das sind wohl Kulturbanausen. Dreist.
Was noch? Ein bisschen Puscheligkeit geht immer!

Darf ich vorstellen? Heini. Heini ist ein sogenannter Heidschnuckenpuschelbock. Ich konnte bei so viel Puscheligkeit einfach nicht widerstehen. Als Schäferhund habe ich Heini meinen guten alten Puschelwuff zur Seite gestellt.
Sind Igel puschelig? Eigentlich ja nicht, aber irgendwie doch, ich mag jedenfalls Igel, und hier finde ich vor allem das erste Video sehr puschelig. Ich mag auch die Überschrift „In der Mitte entspringt ein Flausch“. Mit Dank an Lioman, der mir den Tipp gab. Ist es nicht schön, wie wir Blogger nun schon untereinander rege Puscheligkeitstipps austauschen? Apropos Puscheligkeit, Tonari ist eine Wächterin der Puscheligkeit! Das ist auch großartig, nicht wahr? Und unter Entenhausen hat sie ein Foto von Sushi und Bernd dem Brot veröffentlicht. Epochal!
Jetzt werden wir aber mal wieder unpuschelig. Aus meiner Zeit als urlaubsvertretende Sekretärin beziehe ich noch einen Newsletter (Sekada). Neulich wurde dort folgendes veröffentlicht:
- 87 % der Chefs wollen Vertrauen und Loyalität von ihrer Sekretärin.
- 86 % der Chefs schätzen es, wenn Sie als Sekretärin Verständnis für die Persönlichkeit Ihres Vorgesetzten zeigen.
- 73 % der Chefs bauen vor allem auf Ihr Organisationstalent.
- 69 % der Chefs arbeiten gerne mit einer Sekretärin zusammen, die Eigeninitiative zeigt.
Ist es nicht interessant, dass immerhin 13 % der Chefs auf Vertrauen und Loyalität keinen Wert legen? („Ach, geben Sie die Unterlagen doch ruhig an die Konkurrenz, das kratzt mich nicht und wir sparen die Kosten für die Altpapierentsorgung!“) Und die anderen Punkte sind noch weniger gefragt — ich würde gern wissen, wie hoch der Anteil derjenigen Bosse ist, denen alle Eigenschaften unwichtig sind. Da könnte dann ja quasi auch eine total unfähige Person als Sekretärin arbeiten? Keine Eigeninitiative, kein Organisationstalent — soweit ich das beurteilen kann, ist man ohne diese Eigenschaften als Sekretärin ziemlich aufgeschmissen… Hey, falls hier so ein Boss zufällig mitliest — melden Sie sich doch einfach mal unverbindlich bei mir. Wenn Ihnen Fähigkeiten völlig wurscht sind, hört sich das ja nach einem stressfreien Job an, denn wer nix kann, kann auch nicht arbeiten und sich nicht überarbeiten — richtig? (Ich muss an dieser Stelle betonen, dass ich mich nicht für total unfähig halte und natürlich nicht nichts kann, aber ich kann gern so tun. Dieser Absatz enthält also keine Selbstbeleidigung. Dieser Hinweis war notwendig; aber lieber Boss, lassen Sie sich davon nicht abschrecken! Das Gehalt sollte übrigens schon stimmen.)
Bleiben wir im Berufsleben. Habt Ihr denn schon Eure Unique Selling Proposition gefunden? Das hoffe ich doch.
„Filtern Sie die einzigartigen Fähigkeiten heraus, die nur Sie auszeichnen.“
So viel Zeit habe ich nun wirklich nicht, wissen Sie, wie viel das ist?! Oder darf ich die Arbeit dafür liegen lassen?
„Verkaufen Sie Ihre Einzigartigkeit im Unternehmen gut.“
Mindestgebot 1 Mio Euro, das scheint ein angemessener Anfang zu sein.
„Kommunizieren Sie Ihre Stärken. Machen Sie Ihren Chef auf Ihre bislang ungenutzten Qualifikationen und Fähigkeiten aufmerksam.“
Ja, aber was soll ich tun, wenn mein Chef schon weiß, dass ich alles kann? Diese Ratschläge sind etwas unausgegoren.
„Zeigen Sie Eigeninitiative. Sie haben schon länger erkannt, dass bestimmte Abteilungsabläufe auf eine andere Weise optimaler funktionieren können.“
Tss… Ich manage die Irrenanstalt quasi beinahe im Alleingang. Hat man ja gesehen. 2 Tage nicht da, pure Verzweiflung. (Der Kollege, der sagte: „Wie, Du warst 2 Tage nicht da, habe ich gar nicht gemerkt“, gildet nicht, sondern kommt demnächst in den Kerker, zusammen mit Flori Silbereisen, aber ohne links und rechts a Madl.)
„Setzen Sie sich neue Ziele. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihren Arbeitsplatz noch besser ausfüllen könnten. Benötigen Sie hierzu zum Beispiel weiteres Fachwissen?“
Was soll ich mir noch für Ziele setzen? Ich renne den ganzen Tag herum und singe „Eine Auswertung, die meinen Namen trägt…“ Und was heißt hier „Arbeitsplatz besser ausfüllen“ bzw. „weiteres Fachwissen benötigen“?! Ich entschuldige diesen Fauxpas nur, weil ich weiß, dass Sie diesen Ratschlag für die Allgemeinheit geschrieben haben. Das nächste Mal bitte ich aber um einen Hinweis, dass solcherlei natürlich nicht für das Fellmonster gilt.
So, ich bitte darum, dass Ihr Euch ebenfalls mal Gedanken über Eure USPs macht, Ergebnis des Gedankenprozesses bitte in die Kommentare.
Seid Ihr auch froh, dass das Gewese um den Lottojackpot nun erst mal wieder ein Ende hat? Die vielen Leutchens, die zum Kreuzchenkrickeln rennen, stören mich nicht, aber ich schüttele jedes Mal wieder den Kopf über die immer gleichen, unoriginellen Artikel zu dem Thema in den Zeitungen. Vor allem die Umfragen „Was würden Sie mit einem Lottogewinn machen?“ enthalten so gut wie immer dieses:
- Haus abbezahlen
- Eine schöne Reise unternehmen
- Den Kindern was abgeben
- Renovieren
Das sind natürlich alles ehrenhafte Vorhaben, und ich behaupte auch nicht, dass meine Pläne origineller wären, aber damit jedes Mal ab einer bestimmten Summe immer wieder die Zeitung zu füllen, hört sich nach leichtem Job für die Redakteure an. Lasst uns doch mal einen kleinen Wettbewerb starten: Was würdet Ihr mit einem Lottogewinn von 30 Mio anfangen? Je origineller, desto besser. Falls genug Ideen zusammenkommen, stelle ich sie zur Abstimmung, und der Sieger erhält einen Tätschelaward. (Ja, ich weiß, unoriginell, aber Tätschel sind einfach ein Muss. Falls Aga gewinnt, werde ich einen unflauschigen, unpuscheligen und untätscheligen Krötenaward basteln.) Eure Vorschläge bitte in die Kommentare, am Besten direkt neben Eure USPs.
Und zum Schluss noch eine ganz spannende, hochinteressante, weltbewegende Information:
Ich gehe jetzt ins Bett.
Gute Nacht.