Gebucht!

Urlaub_Yeaahh

Noch 8 Tage Irrenanstalt! Dann URLAUB! Werde ich dringend brauchen.

Heute:

Auftritt Manager Nr. 2. „Ich brauche da dringend morgen für die Vorstandssitzung eine Auswertung… bla-sabbel…“ Ja, klar! Wieder so eine völlig überraschend angesetzte Sitzung, von der man erst seit 5 Wochen weiß. Okay, das Monster erledigt den Kram.

1 Stunde später. Manager Nr. 2. Er möchte etwas in unser Analysetool eingebaut haben. Schade nur, dass ich erst das Ladescript ergänzen muss und die Dateien dann über Nacht in das Programm geladen werden. (Es handelt sich hier nicht um SAP-Daten, sondern um separates Zeugs aus Exceldateien.) Erst, wenn sie dort vorhanden sind, kann ich im Analysetool direkt den Bericht „bauen“. Arrrgh! Die Sitzung ist aber erst morgen um 8 Uhr. D. h., dass ich erst um 7 Uhr anfangen brauche. Das ist schön.

Außerdem haben wir die Revision im Haus. Ein Riesenspaß für Groß und Klein, für die gesamte Familie und alle Patienten… Nur für manche noch mehr Spaß als für andere. Eigentlich sollte das Ganze so gedacht sein, dass hauptsächlich die Führungskräfte und Einkäufer Rede und Antwort stehen. „Nein, Frau Fellmonster, zu Ihnen kommen die nicht.“ Hm, warum kommen die dann morgen doch zu mir, während sich ein gewisser Manager fein zurückhält? :?

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Unzusammenhängendes Geplapper über alles mögliche

Ihr kennt ja schon meine Beiträge, in denen ich über alles mögliche daherschwadroniere… Nichtzusammenhänge garantiert!

Erst mal ein paar Lesetipps:

Über diesen Artikel über eine neue RTL-Schwachsinnsdokusoap habe ich mich herrlich amüsiert. Ganz groß auch die Screenshots, die via Paint verschönert wurden. :-)

Raven hat die erste, aber hoffentlich nicht letzte, Folge ihrer Task Forest veröffentlicht. Vom witzigen und puscheligen Inhalt abgesehen hat mich auch die handwerkliche Qualität beeindruckt. (Ich glaub, dagegen kann ich mit meiner Schwoap einpacken…)

Apropos Schwoap, trotzdem etwas stolz bin: Herr Häkelschwein hat in Twitter auf einige Schwoapartikel verlinkt. Jawohl, Herr Häkelschwein persönlich! Übrigens ist er ein sehr gutes Beispiel, dass Twitter wirklich witzig sein kann. Ich selbst habe ja meine Twitter-Aktivitäten reduziert (oder wie eine Kollegin sagen würde: runterreduziert. Runterreduziert! Und sie sagt es so häufig, dass ich es neulich doch glatt aus Versehen nachgeplappert habe!); ich habe so meine Probleme mit dieser 140-Zeichenbegrenzung. Es gibt aber wirklich witzige Twitterer, von daher finde ich die Kritik nach dem Motto „belangloses Geplapper der Marke ‘ich gehe jetzt zu Bett’“ nicht ganz ausgewogen… Außerdem verkünde ich hier auch oft genug, dass ich zu Bett gehe, und das ist ja wohl sehr interessant, ach was, sogar h-o-c-h-s-p-a-n-n-e-n-d. Belanglos?! Pff…

Jetzt mal zwischendurch ein Stöckchen? Klar, warum nicht? Kalle hat schon vor einiger Zeit auf das bei ihm lagernde Holz hingewiesen. Es ist ein Stichwortstöckchen.

Das Leben ist … mal kompliziert, mal einfach, mal schön, mal traurig…
Sterben müssen heisst … Abschied nehmen.
Menschen können … bekloppt sein. Aber so was von! Im guten wie im schlechten Sinne.
Menschen sollten … nur im positiven Sinne bekloppt sein.
Die Welt braucht … eine vernünftige Weltherrschaft (hallo, Wink mit dem Zaunpfahl)
Das wichtigste im Leben ist … Gesundheit, gute Freunde und eine vernünftige Weltregierung
Unwichtig ist … Oberflächlichkeit
Vergangenheit ist … wichtig, um aus ihr zu lernen (das habe ich so von Kalle übernommen)
Zukunft bedeutet … Schwarz-Gelb? Jamaika? Ängie-Fränkie-Kuschel-Koalition? Wer weiß das schon? Auf jeden Fall: Caipi-Abend am 10.10.!
Zeit ist … Geld? Habe ich deswegen zu wenig davon? Oder zu wenig Geld, weil… Ach, egal.
Freunde haben ist … ganz wichtig
Glück ist … Puscheligkeit!
Gefühle sind … manchmal ganz schön lästig, aber ohne geht’s ja auch nicht…
Konflikte bedeuten … Unpuscheligkeit
Hoffnung ist … das, was zuletzt stirbt
Glauben können ist … etwas, was am besten mit dem SAP-Zen-Puschelikgkeits-Buddhismus, dem fliegenden Spaghettimonster oder Rolands puschliger Kirche der heiligen Faulpelze geht
Träume sind … in meinem Fall meistens relativ wirr oder zumindest seltsam, aber immerhin wurde schon mal ein Eichhörnchen gerettet. Eichhörnchen sind puschelig!
Visionen sind … lt. Helmut Schmidt Grund, einen Arzt zu besuchen ;-)
Veränderung bedeutet … Abwechslung, raus aus dem Trott…
Ich brauche … Tätschel
Angst habe ich vor … schweren Krankheiten und vorm Tod geliebter Menschen/Tiere
Mut bedeutet … sich unter gefährlichen Bedingungen für andere einzusetzen
Das Allerschwerste ist … s. vorletzte Antwort
Verlieren bedeutet … DAS ist momentan gar kein gutes Stichwort. Das nächste, bitte.
Perfekt sein bedeutet … äh… keine Ahnung. Wer ist schon perfekt?
Versagen bedeutet … grummel-grummel-Drittligist-murmel-brabbel-murr-das-nächste-Thema
Verlust ist … traurig
Arbeiten bedeutet … das reine Vergnügen, wenn man nach 2 Tagen Krankheit von 15 Mails, alle mit mehr oder weniger arbeitsintensivem Inhalt begrüßt wird, aber nicht dazu kommt, diese abzuarbeiten, weil man gleich überfallen wird, denn die Geschäftsführung benötigt eine eilige Auswertung, und das mit noch nicht wieder ganz klarem Kopf. Der klare Kopf bezieht sich hier auf meinen noch etwas unter der Erkältung leidenden. Natürlich nicht auf die Köpfe der GF, huuuuch. Haha, wer weiß, was das für interessante Zahlen ergeben hat…
Geld bedeutet … mehr als für die Menschheit gut ist…
Stärke ist … was anderes, als wir Mittwoch… aber egal, gaaaanz egal, nun noch auf 2 Wettbewerbe konzentrieren, Phrasenschwein, bla…
Menschen, die andere nach ihrem Bild formen wollen, sind … hoffnungslose Optimisten. Das klappt in den meisten Fällen eh nicht.
Gesundheit für meine Lieben … Ganz wichtig!
Gerechtigkeit … Mangelware
(noch) Unerreichbares … Für das Elite-Team ist nichts unerreichbar.
Mein Gefühlsleben … ist eine Achterbahn

Das war schön, ich mag ja Stöckchen. Wer den Prügel mag, bediene sich.

Im Übrigen habe ich glaube ich alles erreicht, was man im Leben überhaupt erreichen kann: Eine Auswertung in der Irrenanstalt trägt meinen Namen. Sie kursiert schon seit mehreren Jahren nur noch als „Die Fellmonster-Auswertung“. Ich meine, mal ehrlich, was soll nun noch kommen? Mehr geht doch nicht! Das ist so wie mit der Riesterrente, nur mit entsprechend besserem Ruf. Das Ziel der Welteroberung habe ich mir eigentlich nur gesetzt, weil ich mich ja bis zur Rente mit einem halbwegs ambitionierten Thema beschäftigen muss. Mir drohte nämlich eine ernsthafte Sinnkrise.

Das viele Gerede heute in der Irrenanstalt hat meine Stimme wieder in Mitleidenschaft gezogen. Ich finde es unverantwortlich, dass die Patienten keine Rücksicht auf Daggis Synchronstimme nehmen, aber das sind wohl Kulturbanausen. Dreist.

Was noch? Ein bisschen Puscheligkeit geht immer!

Heini

Darf ich vorstellen? Heini. Heini ist ein sogenannter Heidschnuckenpuschelbock. Ich konnte bei so viel Puscheligkeit einfach nicht widerstehen. Als Schäferhund habe ich Heini meinen guten alten Puschelwuff zur Seite gestellt.

Sind Igel puschelig? Eigentlich ja nicht, aber irgendwie doch, ich mag jedenfalls Igel, und hier finde ich vor allem das erste Video sehr puschelig. Ich mag auch die Überschrift „In der Mitte entspringt ein Flausch“. Mit Dank an Lioman, der mir den Tipp gab. Ist es nicht schön, wie wir Blogger nun schon untereinander rege Puscheligkeitstipps austauschen? Apropos Puscheligkeit, Tonari ist eine Wächterin der Puscheligkeit! Das ist auch großartig, nicht wahr? Und unter Entenhausen hat sie ein Foto von Sushi und Bernd dem Brot veröffentlicht. Epochal!

Jetzt werden wir aber mal wieder unpuschelig. Aus meiner Zeit als urlaubsvertretende Sekretärin beziehe ich noch einen Newsletter (Sekada). Neulich wurde dort folgendes veröffentlicht:

  • 87 % der Chefs wollen Vertrauen und Loyalität von ihrer Sekretärin.
  • 86 % der Chefs schätzen es, wenn Sie als Sekretärin Verständnis für die Persönlichkeit Ihres Vorgesetzten zeigen.
  • 73 % der Chefs bauen vor allem auf Ihr Organisationstalent.
  • 69 % der Chefs arbeiten gerne mit einer Sekretärin zusammen, die Eigeninitiative zeigt.

Ist es nicht interessant, dass immerhin 13 % der Chefs auf Vertrauen und Loyalität keinen Wert legen? („Ach, geben Sie die Unterlagen doch ruhig an die Konkurrenz, das kratzt mich nicht und wir sparen die Kosten für die Altpapierentsorgung!“) Und die anderen Punkte sind noch weniger gefragt — ich würde gern wissen, wie hoch der Anteil derjenigen Bosse ist, denen alle Eigenschaften unwichtig sind. Da könnte dann ja quasi auch eine total unfähige Person als Sekretärin arbeiten? Keine Eigeninitiative, kein Organisationstalent — soweit ich das beurteilen kann, ist man ohne diese Eigenschaften als Sekretärin ziemlich aufgeschmissen… Hey, falls hier so ein Boss zufällig mitliest — melden Sie sich doch einfach mal unverbindlich bei mir. Wenn Ihnen Fähigkeiten völlig wurscht sind, hört sich das ja nach einem stressfreien Job an, denn wer nix kann, kann auch nicht arbeiten und sich nicht überarbeiten — richtig? (Ich muss an dieser Stelle betonen, dass ich mich nicht für total unfähig halte und natürlich nicht nichts kann, aber ich kann gern so tun. Dieser Absatz enthält also keine Selbstbeleidigung. Dieser Hinweis war notwendig; aber lieber Boss, lassen Sie sich davon nicht abschrecken! Das Gehalt sollte übrigens schon stimmen.)

Bleiben wir im Berufsleben. Habt Ihr denn schon Eure Unique Selling Proposition gefunden? Das hoffe ich doch.

„Filtern Sie die einzigartigen Fähigkeiten heraus, die nur Sie auszeichnen.“

So viel Zeit habe ich nun wirklich nicht, wissen Sie, wie viel das ist?! Oder darf ich die Arbeit dafür liegen lassen?

„Verkaufen Sie Ihre Einzigartigkeit im Unternehmen gut.“

Mindestgebot 1 Mio Euro, das scheint ein angemessener Anfang zu sein.

„Kommunizieren Sie Ihre Stärken. Machen Sie Ihren Chef auf Ihre bislang ungenutzten Qualifikationen und Fähigkeiten aufmerksam.“

Ja, aber was soll ich tun, wenn mein Chef schon weiß, dass ich alles kann? Diese Ratschläge sind etwas unausgegoren.

„Zeigen Sie Eigeninitiative. Sie haben schon länger erkannt, dass bestimmte Abteilungsabläufe auf eine andere Weise optimaler funktionieren können.“

Tss… Ich manage die Irrenanstalt quasi beinahe im Alleingang. Hat man ja gesehen. 2 Tage nicht da, pure Verzweiflung. (Der Kollege, der sagte: „Wie, Du warst 2 Tage nicht da, habe ich gar nicht gemerkt“, gildet nicht, sondern kommt demnächst in den Kerker, zusammen mit Flori Silbereisen, aber ohne links und rechts a Madl.)

„Setzen Sie sich neue Ziele. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihren Arbeitsplatz noch besser ausfüllen könnten. Benötigen Sie hierzu zum Beispiel weiteres Fachwissen?“

Was soll ich mir noch für Ziele setzen? Ich renne den ganzen Tag herum und singe „Eine Auswertung, die meinen Namen trägt…“ Und was heißt hier „Arbeitsplatz besser ausfüllen“ bzw. „weiteres Fachwissen benötigen“?! Ich entschuldige diesen Fauxpas nur, weil ich weiß, dass Sie diesen Ratschlag für die Allgemeinheit geschrieben haben. Das nächste Mal bitte ich aber um einen Hinweis, dass solcherlei natürlich nicht für das Fellmonster gilt.

So, ich bitte darum, dass Ihr Euch ebenfalls mal Gedanken über Eure USPs macht, Ergebnis des Gedankenprozesses bitte in die Kommentare.

Seid Ihr auch froh, dass das Gewese um den Lottojackpot nun erst mal wieder ein Ende hat? Die vielen Leutchens, die zum Kreuzchenkrickeln rennen, stören mich nicht, aber ich schüttele jedes Mal wieder den Kopf über die immer gleichen, unoriginellen Artikel zu dem Thema in den Zeitungen. Vor allem die Umfragen „Was würden Sie mit einem Lottogewinn machen?“ enthalten so gut wie immer dieses:

  • Haus abbezahlen
  • Eine schöne Reise unternehmen
  • Den Kindern was abgeben
  • Renovieren

Das sind natürlich alles ehrenhafte Vorhaben, und ich behaupte auch nicht, dass meine Pläne origineller wären, aber damit jedes Mal ab einer bestimmten Summe immer wieder die Zeitung zu füllen, hört sich nach leichtem Job für die Redakteure an. Lasst uns doch mal einen kleinen Wettbewerb starten: Was würdet Ihr mit einem Lottogewinn von 30 Mio anfangen? Je origineller, desto besser. Falls genug Ideen zusammenkommen, stelle ich sie zur Abstimmung, und der Sieger erhält einen Tätschelaward. (Ja, ich weiß, unoriginell, aber Tätschel sind einfach ein Muss. Falls Aga gewinnt, werde ich einen unflauschigen, unpuscheligen und untätscheligen Krötenaward basteln.) Eure Vorschläge bitte in die Kommentare, am Besten direkt neben Eure USPs. ;-)

Und zum Schluss noch eine ganz spannende, hochinteressante, weltbewegende Information:

Ich gehe jetzt ins Bett.

Gute Nacht. :mrgreen:

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Großartige und weniger großartige Dinge

Wahnsinn! Ich habe einen neuen Begriff in meinen Top-Suchen:

Top_Suche

Genauer gesagt, sind zwei Begriffe neu, aber mir geht es natürlich um

daggi dinkelschnitte

Extrem epochal!

Was der Hexenpeniskram soll, weiß ich nicht. Eine Anspielung auf Lady Gaga? Das wäre allerdings eine heftige Beleidigung der Hexenzunft, Leute. Suchende, geht in Euch, bevor Ihr verhext werdet! Oma Wetterwachs hat Euch schon im Visier! Und Magrat Knoblauch liest hier sogar mit!

Irrenanstalt: Ich bin ja nun seit drei Tagen wieder im Dienst. Die Patienten erfreuen sich bester Wahnsinnsverfassung, und das ist hier durchaus wörtlich gemeint. Auch SAP gab sich heute kryptisch mit folgender Errormeldung:

Es ist nicht vorgesehen, eine Bestellanforderung mit der Belegart NB in einen Einkaufsbeleg mit der Belegart NB zu übernehmen.

Das stimmt! Geht ja wohl gar nicht, mit einer NB-Banf eine NB-Bestellung buchen zu wollen. Wo kämen wir denn dahin? Da würden ja die Belegarten übereinstimmen, das wäre so, als würde man Caipi mit Limetten zubereiten, anstatt korrekterweise mit Bananen. (Anmerkung: Natürlich war an der Banf etwas verkehrt, und selbstverständlich *höhöhö* habe ich das erkannt, aber diese Meldung war nicht hilfreich.)

Die Wahrheit hinter dieser irreführenden Meldung ist ganz einfach: Es handelt sich um eine verklausulierte Botschaft unserer Religion SAP-Zen-Puscheligkeits-Buddhismus. Die Bedeutung ist klar für diejenigen, die für Weisheit empfänglich sind: „Es ist nicht vorgesehen, dass Kröten, die giftig oder ungiftig sind, auf giftige oder ungiftige Weise die Weltmacht übernehmen.“

Als ob das nicht schon reichen würde, sucht mich der Berlusconi mittlerweile sogar in der Irrenanstalt auf. Ich wunderte mich, warum in meinem Worddokument jedes Word rot unterstrichen wurde, also guckte ich einfach mal, in welcher Sprache die Rechtschreibprüfung gedanklich so unterwegs war. Italienisch!

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WTF?! Berlusconi grinste höhnisch und bot mir großzügig an, den Kram zu übersetzen, aber nicht ohne Gegenleistung. Ich antwortete, dass ich den Blödsinn nicht übersetzt haben müsse, sondern einfach die Rechtschreibprüfung auf Deutsch zurückstellen würde. Immerhin wollte ich eine deutsche Schulungsunterlage schreiben und keine italienische. Er guckte verzweifelt. Ich versuchte ihm ein weiteres Mal zu erklären, dass ich ihm keine Rasputinxxl-Pillen besorgen könne, aber er wollte es einfach nicht hören. Total gaga, der Typ. Ich habe ihn dann zu Lady Gaga geschickt, er soll mit ihr die Selbsthilfegruppe „kleiner Penis“ gründen, und gut ist.

Apropos Suchbegriffe, um noch mal darauf zurückzukommen. Roland? Hast Du etwa heimlich geheiratet?

sexgeschichten ehefrau schwarzer

Verdächtig, verdächtig…

Zum Schluss bleibt noch die Frage: Ist eigentlich meine Einladung in der Post verschwunden, Frau Merkel? Immerhin werde ich demnächst 40, Frau Bundeskanzlerin! Kommen Sie ja nicht wieder so kurzfristig um die Ecke! Ich habe auch nicht immer Zeit, nur damit das mal klar ist.

Noch wahnsinniger als ich?

Das scheint tatsächlich zu gehen, wenn ich mir das hier so durchlese. Ich erkläre den Konkurrenzkampf um den Titel „Die wahnsinnigste Frau Bergedorfs“ hiermit für eröffnet.

Das muss ich mir unbedingt aus der Nähe angucken. So geht’s ja nun nicht. Auf die Idee zu kommen, eine Figur glauben zu lassen, dass Kinder eigens zur Lärmbelästigung geschaffene Roboter seien, ist natürlich schon ganz große Oper. Respekt, Frau Wack. Ich bin gespannt! Aber so leicht gebe ich mich nicht geschlagen, bin ich doch täglich von Irrsinn umgeben.

Heute ist es mir zum Beispiel gelungen, den legitimen Nachfolger für Hundertwasser zu finden. Hundertwasser kennt Ihr, das ist der mit den bunten Kunstwerken. Doch nun wurde der Farbenrausch noch gesteigert, und das alles mittels Office. Sehet und staunet, was für eine Pracht ein Kollege allein mit Excel 2007 zustandebringt (Daten entfernt, weil die hier nichts zur Sache tun):

Hundertwasser_2

Im Vergleich dazu wirken Hundertwassers Kunstwerke geradezu blass, nicht wahr?

Frage: Hat der Kollege noch irgendeinen relevanten Farbton vergessen? Ich hoffe doch nicht! Wunderschön! Jedes Testbild kann im Vergleich dazu einpacken. Und soooo übersichtlich durch die Farbgestaltung, haaach ja. Galerien, die Interesse an einer Ausstellung haben, melden sich bitte bei mir, das gleiche gilt für Sotheby’s. Ich bin seine Managerin.

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Projekt 52-2009, Woche 26: „Mathe um dich herum“

Ein fieses Thema dieses Mal bei Saris Projekt. Eigentlich nicht schwer, dachte ich mir so, ich habe ja z. B. viel mit Excel zu tun. Die Idee hatten aber andere Teilnehmer auch schon.

Taschenrechner oder Lineal ablichten fand ich aber nicht so spannend. Also bin ich zu der Idee mit Excel zurückgekommen, habe aber kein Excel, sondern ein anderes Programm, das wir in der Irrenanstalt für Auswertungen benutzen, zweckentfremdet, ein buntes Diagramm etwas angepasst (Begriffe geändert) und eben abfotografiert, ist ja ein Fotoprojekt, obwohl das nicht so eng gesehen wird. Hier ist nun das „wahnsinnig aussagekräftige“ Bildchen. :-)

Matheumuns

Tolle Statistik, nun sind wir alle schlauer. Ach ja, die Rauhfasertapete im Hintergrund ist nur ein Gag, das habe ich in der Irrenanstalt natürlich nicht so. Ein kleines Schmankerl für Berndi. Im Übrigen noch ein Tipp, falls Ihr mal Schulungen für ein Programm geben müsst und zeigen wollt, was man damit alles für Diagrammarten erstellen kann: Verwendet nicht den Begriff „Blasendiagramm“, es sei denn, Ihr wollt den Komiker in einigen Kollegen wecken. Glaubt mir einfach. (Unglaublich, wie bekannt Monica Lewinsky noch ist.)

Mag aber auch alles an der Wärme liegen. Heute in der Irrenanstalt:

Kollege: „Ich habe da eine Frage zu SAP… brabbel… brubbel…“

Fellmonster: Guckt sich die Sachlage an, denkt nach, sucht ernsthaft nach einem Lösungsansatz, klickt in SAP rum.

Kollege: Langweilt sich wohl und erzählt irgendwelche Sachen, so Smalltalk halt.

Monster: Hört zu Anfang noch zu und kommentiert hier und da was, driftet dann aber immer mehr in die SAP-Problematik ab und lässt nur noch Wortfetzen an ihr Ohr dringen.

Kollege: „Blabbel… sabbel… laber…dröhn… quassel…“

Monster: Sagt ab und zu zwischendurch Sachen wie „Ja“ und „Hm“. Es war warm, wie soll man sich auf Small Talk und SAP gleichzeitig konzentrieren können?

Kollege: „brabbel… Sex… laber…“

Monster: Ist mittlerweile voll im SAP-Rausch und fragt nicht weiter nach, es war warm und das Monster wollte mit dem Problem weiterkommen.

Kollege: „Das nehmen Sie mir doch nicht übel, oder?“

Monster: (Mist. Nicht richtig zugehört. Jetzt noch nachzufragen ist peinlich.) „Nö, nö…“ Immerhin wurde das SAP-Problem gelöst.

Bei der Wärme drehen sowieso einige durch, das verträgt so mancher nicht, die werden aggressiv oder reden noch größeren Unsinn als sonst. Erstaunlich. Ich bin ja auch kein Hitzefan, jedenfalls nicht, wenn’s dabei drückend schwül ist, aber so sehr lasse ich mir das glaube ich nicht anmerken. Ich jammere halt ein bisschen rum. :-)

Überhaupt Irrenanstalt: Ich bin knapp einem Attentat entkommen!

Nichts Böses ahnend gehe ich zu einer Veranstaltung in der Irrenanstalt. War zu Anfang auch alles ganz nett. Plötzlich stand der Attentäter im Raum. Ich hatte ihn nicht gleich bemerkt und stand mit zwei Kollegen zusammen, wir hatten ein Fachgespräch und waren sehr konzentriert. Im letzten Moment sah ich aus den Augenwinkeln, wie die Waffe auf uns gerichtet wurde! Ich hob eine Hand und sagte laut: „Halt! Moment!“ Sofort hatte ich die Aufmerksamkeit aller Kollegen im Raum auf mich gelenkt, peinlich, aber der Zweck, den Attentäter kurz abzulenken, wurde erfüllt, ich konnte beherzt zur Seite springen, so dass es nur meine beiden Kollegen erwischte.

Dieses ständige Fotografieren in der Irrenanstalt muss wirklich mal aufhören! Ich musste auch danach noch einige Male ausweichen, so konnte ich mich überhaupt nicht auf das Thema der Veranstaltung konzentrieren, und das ist ja wohl nicht Sinn der Sache. Hoffe, dass ich immer entwischen konnte, er kann höchstens mal Seiten- oder Rückenaufnahmen haben, wenn überhaupt, jedenfalls blitzte es mehrmals in meiner Nähe. Herr Fotograf, eines sage ich Ihnen: Sollte auch nur ein Teil des Monsters in der Firmenzeitung auftauchen, sehe ich mich gezwungen, die Todesstrafe wieder einzuführen!

Ich sag’s ja: Die Hitze. Das können die alle nicht ab, die Patienten. Lauter Irre und Bekloppte. Vielleicht steckt aber auch die Konkurrenz dahinter, die mich durch solche heimtückischen Attacken schwächen möchte, damit ich nicht die Weltherrschaft an mich reißen kann. Aber so läuft das nicht!

Übrigens: Schon seit über einer Woche keine Gagafrutte im Radio gehört! Seelenlage des Monsters äußerst stabil, Welteroberung nicht gefährdet!

Fotostory: 3. Kapitel und Schluss (mit Happy-End-Garantie!)

In den letzten beiden Kapiteln habt Ihr sicher sehr aufmerksam verfolgt, wie ich Rahm Emanuel meinen Supersonderspezialtätschel zeigen wollte, wir allerdings ständig unterbrochen wurden, sei es durch Berlusconi oder auch eine aufdringliche Zensursula.

Das ging den ganzen Tag so weiter. Erst kam zu Guttenberg und fragte, was er in Sachen Opel unternehmen solle (können die denn nichts alleine?), dann tauchte dieser Mißfelder auf und bettelte um gute Tipps, um mal wieder ins Gespräch zu kommen (ich empfahl ihm, einfach mal ein paar verrottete Fische an Angie zu schicken). Sowohl Rahm als auch mir kamen die ständigen Störungen deutscher sog. Politiker seltsam vor. Die Krönung war dann aber der Anruf eines Baguettebrotes aus Paris. (Manchmal möchte man kein Bildtelefon haben, nicht wahr?)

F-3-1

„Ich bin nicht ‘arald“, erklärte Rahmi energisch, während ich überlegte, ob ich Mehlsuppe besorgen sollte. Im weiteren Gespräch stellte sich heraus, dass es sich um die unberühmte Z-Promi-Schauspielerin Bernadette Baguette handelte. Sie war auf der Suche nach dem BigProducer, um ihn um eine Hauptrolle zu bitten. Ich schickte sie nach Oberhausen.

„So geht das nicht weiter“, sprach Rahmi genervt. „Wir werden die Tätschelvorstellung auf nachts verschieben. Es hat seinen Grund, dass die meisten Menschen nachts…“

„Ja, ja“, antwortete ich. „Aber ich muss doch dann in die Irrenanstalt. Wenn es hier nachts ist, ist es in Deutschland Tag, so mehr oder weniger zumindest.“

„Engagiere einen Stellvertreter! Das, was Du da an Aufgaben hast, kann ja wohl jemand anderes auch leicht ausüben!“

Die Idee war brillant. So erzählte ich also Murmel, der hochintelligenten Murmeltierdame, kurz, was in der Irrenanstalt zu tun war:

  • Unwichtige Statistiken erstellen
  • Patienten betreuen: SAP- und andere Fragen beantworten
  • In Besprechungen rennen
  • Nicht aus Versehen einschlafen, wenn Manager in der Nähe sind

(Ihr erinnert Euch an Murmel? Sie kam von de Günn und ist Murmelchens unsterbliche Liebe. S. auch die entsprechende Kategorie.)

Murmel war begeistert, dibberte sie doch schon seit Wochen danach, mal in die Irrenanstalt zu dürfen. Murmelchen, ihr Murmeltiermann, war zwar nicht begeistert, respektierte aber ihren Wunsch. Was blieb ihm auch übrig? Hier haben die Frauen das Sagen…

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Mit Feuereifer stürzte sich die äußerst puschelige Murmeltierlady auf die Arbeit. Zunächst begann sie mit einer äußerst wichtigen Statistik:

F-3-3

Die brillante Idee, mittels Excel Puscheligkeit und Liebe in der Irrenanstalt zu verbreiten, ist einfach epochal! Dass mir das nie in den Sinn gekommen ist… Allerdings soll Excel wohl die Funktionsargumente nicht als solche erkannt haben. Excel ist also ein unpuscheliges Programm.

Murmel ist nicht die Frau, die sich durch so was entmutigen lässt. Also versuchte sie, mittels des SAP-Zen-Buddhismus Puscheligkeit und Liebe zu bestellen:

F3-6

Das klappte natürlich besser. Mit dem SAP-Zen-Buddhismus klappt eben alles besser. Aber hier merkte man schon, dass sie anfing, Murmelchen zu vermissen. Sie erinnerte sich daran, dass es ja in diesem Blog ein Foto von ihm gibt. Das starrte sie nach der Banfaktion ausgiebig an. Während der Arbeitszeit!

F3-5

Doch leider wurde sie ständig gestört. Andauernd riefen Leute an und wollten irgendwas wissen oder Statistiken haben. Murmel war nach dem zehnten Telefonat etwas genervt. Wen interessiert denn schon, wie man SAP-Bestellungen ausdruckt oder Auswertungen über irgendwelche Mengenkontrakte oder Infosätze erstellt? Das war alles so unmurmelig! Also tat sie das einzig Richtige:

F-3-8

Telefonkabel durchknabbern! Schmeckt nicht, ist aber wirksam!

Doch da meldete sich Outlook zu Wort und erinnerte an einen wichtigen Besprechungstermin. Der Lenkungsausschuss zu einem Projekt tagte. Murmel war begeistert. Sie war vorher noch nie Mitglied in einem Lenkungsausschuss gewesen und erwartete Spannung pur!

F3-4

Aber nach einer Viertelstunde Besprechung höchst langweiliger Angelegenheiten spürte Murmel ein wohlbekanntes Gefühl: Müdigkeit. Murmeltiere schlafen ja gern und viel. So döste sie mitten im Meeting weg und schickte mir hinterher eine Mail, in der sie mich fragte, ob ich ihr sehr böse sei, dass sie mich nicht würdig vertreten hätte. Ich antwortete, dass alles okay sei. So hat wenigstens niemand den Unterschied gemerkt.

Erschöpft von so viel ermüdender Nichtaktion ruhte sich Murmel in der Mittagspause auf meiner Schreibtischlampe aus.

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Den Nachmittag schnappte sich Murmel einige Notizen von mir und versuchte, entsprechende Lösungen auszutüfteln:

F-3-9

Das fiel ihr auch nicht weiter schwer: Sie aß die Notizen einfach auf. Was nicht existent ist, bereitet auch keine Probleme, meinte sie. Vielleicht ist diese Philosophie hier und da diskussionswürdig, denn beim Herrn Berlusconi bereitet das, was nicht da ist, durchaus Probleme. Und leidet nicht auch Zensursula unter der nicht existenten Einsichtsfähigkeit? Aber egal, Hauptsache, es hat Murmel geschmeckt!

Und während Murmel mich eine Woche lang in der Irrenanstalt wacker vertreten hat, konnte ich Rahmi ausgiebig den Spezialtätschel zeigen. Davon nun hier keine Fotos mehr, weil es eh schon so viele Bilder in diesem Beitrag gibt. Und somit gab es ein Happy End. Haaaach! Schöööön!

(Bleibt noch anzumerken, dass ich nach meiner Rückkehr in die Irrenanstalt für meine explosive Leistungssteigerung gelobt wurde. Hm, Mist. Kein Happy End ohne einen Hauch Tragik…)

Und die nächste Regel des Fotospiels wird wieder verdammt einfach. Ich sage nur: Zurück zu den Wurzeln! Ein Motto vorgeben und fertig. Alles spricht dafür, dass Blinkfeuer gewinnen wird. Oder reicht noch jemand ganz schnell eine Fotostory ein?

Irrenanstalt, Tag 3

Ich habe überlebt. Irgendwie.

Dieser Beitrag hat was twittermäßiges, oder? :-)

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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Irrenanstalt, Tag 1

Kurz vor 9 Uhr aufgeschlagen. Noch gewusst, wie man Karte ans Magnetfeld halten muss, damit sich die Schranke auch für das Monster öffnet. Beinahe einen Kollegen übersehen. Passwort beim 3. Versuch richtig eingegeben. Es konnte also losgehen!

Nur 64 Mails. Das ist relativ wenig, dafür waren leider die meisten inhaltlich verseucht, ich sage nur: Chaosprojekt. Und von den beiden Buchhaltungsattentaten in Mailform, davon eins Prio 1 a, Alarmstufe rot, will ich gar nicht erst anfangen!

Die werten Patienten haben während meiner Abwesenheit leider keine gesundheitlichen Fortschritte gemacht. Sehr bedauerlich. Es ist aber keiner eingegangen.

Chefbegrüßung nach kurzem „Gut erholt“-Gespräch: „Ich habe Ihnen für morgen einen Termin reingehängt. Wir werden viel Spaß haben!“ Ich fasse das als Drohung auf. Es ist viel schöner, wenn Rahmi das sagt.

[ABSCHWEIFUNG] Rahmi, hach… Heute vier Suchende, und alle haben sie seinen Namen richtig geschrieben. Ich biete Euch einen kleinen Leckerbissen, Rahmi mit ganz leicht verwuscheltem Haar:

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Gestern hat hier übrigens jemand in den Suchbegriffen gefragt:

was ist tätschel

Nun, Tätschel kommt von tätscheln. Bei „tätscheln“ handelt es sich um was Feines, z. B. Streicheln, kann durchaus auch in Richtung knuddeln gehen, je nach Intensität, oder auch ein aufmunterndes Tätscheln, welches leichtes auf die Schulter klopfen beinhalten kann, aber eher in der schmusigen Variante. Tätschel ist das Substantiv (Hauptwort) zum Verb (Tuwort… argh). Alles klar? Im obigen Beispielbild kann davon ausgegangen werden, dass es sich um ein leichtes Durchshaarwuscheln-Tätschel handelte. [/ABSCHWEIFUNG]

Wo war ich? Ach ja, die Irrenanstalt. So mancher Suchender fragt sich

warum bin ich in irrenanstalt

Auch ich frage mich das, gebe es aber nicht in Suchmaschinen ein.

Morgen: 2 Termine. Übermorgen: 2 Termine, davon einer mit externen Teilnehmern:  „Ach zeigen Sie uns doch bitte mal Ihr E-Procurement-System.“ Wer hat eigentlich entschieden, dass wir uns als Referenzkunde hergeben? Toll, immer dann so was reinhängen, wenn man nicht da ist und sich somit nicht wehren kann.

Alle Mails außer zwei abgearbeitet. Die Buchhaltungsmails inkl. Prio 1 a, Alarmstufe rot, habe ich mir einfach mal für morgen aufgehoben. Da die Buchhaltungsmail Prio 1 a, Alarmstufe rot, für „ganz oben“ ist — Gott nicht mitgezählt — habe ich mich zumindest inhaltlich schon mal ein wenig damit beschäftigt und die bewusste Kollegin „etwas später abends“ angerufen, natürlich war sie nicht mehr da. Führungskraft eben. So kann ich morgen sagen: Ach, arbeiten wir neuerdings halbtags? ICH wollte mich ja noch am selben Tag um diese dringende Angelegenheit kümmern. (Die Angelegenheit ist in Wirklichkeit gar nicht dringend. Das denken die „ganz oben“ nur.)

Ich habe Euch natürlich auch was aus der Irrenanstalt mitgebracht, liebe Leser. Dieses war die beste aller 64 Mails:

Dr. Oetker
Ein Ehemann ist zu Hause und sieht im TV ein Fußballspiel, als seine Frau unterbricht: „Liebling, kannst Du das Licht in der Diele reparieren? Es flimmert jetzt schon wochenlang.“
Er schaut sie an und sagt zornig: „Jetzt das Licht reparieren? Hab’ ich ‚Neger’ auf meiner Stirn stehn? Ich glaube nicht.“
„Fein!“ Dann fragt die Frau: „Gut, könntest Du dann die Kühlschranktür reparieren? Sie schließt nicht mehr richtig.“
Darauf antwortet er: „Die Kühlschranktür reparieren? Hab’ ich ‚Reparaturdienst’ auf der Stirn stehn? Ich denke nicht.“
„Fein!“ Dann sagt sie: „Könntest Du denn wenigstens die letzte Stufe der Holzstiege reparieren? Die ist ziemlich brüchig.“
„Ich bin kein verdammter Zimmermann und ich will die Stufen nicht reparieren. Hab’ ich ‚Schreinerei’ auf der Stirn stehn? Ich denke nicht. Ich habe genug von dir. Ich gehe jetzt in die Kneipe.“
Also geht er in die Kneipe und trinkt ein paar Stunden………
Er bekommt ein schlechtes Gewissen weil er seine Frau so schlecht behandelt hat und beschließt nach Hause zu gehen. Als er nach Hause kommt stellt er fest, daß die Stufe repariert sind. Er geht ins Haus und sieht, dass das Licht im Flur wieder funktioniert. Er geht sich ein Bier holen, und stellt fest, daß auch die Kühlschranktür repariert wurde.
„Liebling“, fragt er, „wer hat das alles repariert?“
Sie sagte: „Nun, als Du gingst, habe ich mich raus gesetzt und geschrieen. Da fragte mich ein schöner junger Mann was nicht stimmen würde, und ich erzählte es ihm. Er bot an alle Reparaturen zu machen, und alles was ich tun musste, war entweder mit ihm ins Bett gehen oder ihm einen Kuchen zu backen.“
„Und was für einen Kuchen hast du ihm gebacken?“
„Halloooo…….? Steht auf meiner Stirn etwa Dr. Oetker geschrieben? Ich denke nicht.“

Bleibt eine Frage: Warum kommen, wenn ICH mich nach draußen setze und laut schreie, nur diese Leute mit den Ich-hab-mich-lieb-Jacken???? — Mist. Ist aber vielleicht eine kleine Anregung für denjenigen, welcher folgendes suchte:

verkleidung irrenanstalt

Ja, so bin ich, auch nach Feierabend helfe ich noch einigen Ratsuchenden so ganz nebenbei weiter.

Hier noch zwei unterhaltsame Musikvideos, man achte auf die „optimierten“ Texte:

Blogmaskottchen. Wirres Durcheinanderschmeißen von Themen. Und einfach mal herzhaftes Fluchen.

So. Ich möchte jetzt auch unbedingt ein Blogmaskottchen haben. Diverse Wiesel wuseln durch die Blogszene, bei Rüdiger tut eine klasse Schildkröte ihren Dienst, und hier? Zwar viele Hühner, Schweine und Was-weiß-ich-fürn-Getier, aber Maskottchen? Bisher Fehlanzeige. Doch nun ändert sich alles, „Change“ eben, als Praktikantin im Weißen Haus habe ich mit Veränderungen natürlich kein Problem.

Jawoll, hier ist es also: Ich präsentiere Murmelchen. Murmelchen ist ein Murmeltier. Ich hielt ihn erst für einen Biber, aber Murmelchen besteht darauf, ein Murmeltier zu sein. Er mag kein Holz, und außerdem schwört er auf seinen neunmonatigen Winterschlaf. So sei es:

blogmaskottchen

Murmelchen murmelt ab und zu etwas vor sich hin, was er als „Murmelchens Weisheiten“ bezeichnet. So murmelte er zum Beispiel vorhin:

„Lieber einen Uli Hoeneß in der Jauchegrube als ein Dirndl im Schrank.“

Dieses war seine Reaktion auf Hoeneß’ selten dämlichen Vorschlag, die GEZ-Gebühren um 2 Euro zu erhöhen, damit die notleidenden deutschen Fußballvereine irgendwann mal wieder, dank höherer TV-Einnahmen, die Champions League gewinnen.

Ulichen, dann kauf doch internationale Qualität ein, anstatt anderen deutschen Vereinen Spieler wegzukaufen, die zwar gut sind, aber für die Champions League häufig doch nicht ganz reichen. Vielleicht klappt es dann auch mit dem Sieg in der CL. Aber Hauptsache, wir haben erst mal die nationale Konkurrenz geschwächt, was? Und das ist Deutschlands bester Fußballmanager?

Andere Frage. Herr Zumwinkel & Co., jahrelang haben Sie uns erzählt, dass Ihre exorbitant hohen Gehälter/Pensionsregelungen gerechtfertigt seien, weil Sie, die Manager, ja diese große, hohe, ganz viel dolle Verantwortung für die zahlreichen Angestellten tragen. Und jahrelang haben wir das mehr oder weniger knurrend so hingenommen. Könnten Sie mir, da Sie ja nun genug Zeit haben, kurz erklären, wer wann wie von Ihrer Kaste die Verantwortung übernommen hat? Beispiele für Managerfehler gibt es genug. Wer von Ihnen sitzt denn nun im Knast? Oder bekommt zumindest mal Hartz IV, weil sein Vermögen zwecks Schadensbegrenzung beschlagnahmt wurde? Niemand? Oh. Könnten Sie mir bei Gelegenheit wenigstens verklaren, worin „Verantwortung tragen und dafür ganz viel Geld bekommen“ genau besteht? Ich habe glaube ich nur den zweiten Teil davon verstanden. Vielen Dank.

Und nun muss ich noch ein bisschen rumfluchen. Ich brauche das heute. Bitte bei Abneigung gegen F***-Wörter nicht runterscrollen und weiterlesen!

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„Fucknutsville“ — Rahm Emanuel über Washington (der Mann flucht übrigens ziemlich viel… Ich mag ihn. ;-) )

„Fucknutscompany“ — ich über die Irrenanstalt

Mein Dank geht an Rahm für diese Wortschöpfung. Und nun möchte ich verdammt noch mal wissen, warum ich mich anmotzen lassen muss, wenn ein Kollege nur lückenhaft Daten in SAP pflegt und sich dann wundert, dass das Analysetool, dessen Daten nun mal auf SAP basieren, einen falschen Durchschnitt errechnet. Hallo??? Ich möge das bitte auf die Fehlerliste nehmen. WTF???? Seit Jahren predige ich DATENQUALITÄT! Aber neiiiin, wozu denn? Arrrrgh!!! Jeder kann mal was vergessen, keine Frage, aber dann die Schuld beim IT-System zu suchen, ist irgendwie… hochgradig schwachsinnig??? Eine zehnminütige Diskussion mit mir zu führen, anstatt den Fehler in zehn Sekunden zu korrigieren, bringt uns dem großen Ziel — DEM F**** TOTALEN WAHNSINN — natürlich viel näher! Ich nehme jetzt jede falsche Dateneingabe auf die Fehlerliste. Oh. Sie hat 3285 Einträge. Und nun? — Das war nur eins von vielen Beispielen, so geht das momentan mehrmals täglich. Ich sage nur:

Caipiabend! Samstag!!!!

Geplapper, Irrenanstalt, Praktikum

Heute: Fast 11 Stunden Irrenanstalt!

Wer hat so was verdient? Ich ja wohl nicht.

Wann kommt endlich der neue Einkaufscontroller????? Ich mag nicht mehr… Ich bin kein Controller. Ich kann das nicht. Ich bin zu doof dafür. Das ist schwieriger als Weltbeherrschung.

Aus meinen Suchbegriffen:

anti bayern Gleich viermal wurde dieser Suchbegriff eingegeben und führte zu diesem Blog. Sehr schön.

praktikantin weißes haus clinton Sie haben schon ein paar Jährchen keine Nachrichten mehr geguckt, oder? Der neue Präsident heißt Barack Obama. Und davor wohnte 8 Jahre so ein Schwachkopf im Weißen Haus.

geschichte über praktikantinnen + Und? Glauben Sie bloß nicht, dass das Leben von Praktikantinnen nur aus

oralverkehr

besteht und die Ablage immer liegen gelassen werden kann. Saubande, faule.

luca toni als starschnitt Hm, ich hätte da noch einen Praktikumsplatz für Sie. Bitte melden Sie sich bei Herrn Mißfelder. Das haben Sie verdient! Brr, furchtbar. Der Ohrenschrauber als Starschnitt, noch etwas, das auf die Sündenliste gehört!

Aus der Rubrik: SAP-Zen-Buddhismus: Wir ehren Rahm Emanuel mit einem eigenen Listumfang:

rahm_ehrung

Wer so etwas Gutes tut, bekommt natürlich 1000 Pluspunkte auf’s Glaubenskonto überwiesen. Ich gehe die jetzt einlösen. (Zugegeben: Ich habe diesen Listumfang nicht kreiert, den gibt’s schon jahrelang. Aber Rahm wird sich trotzdem freuen, man muss ja auch nicht immer so ins Detail gehen. Immerhin dachte ich sofort, als ich heute eine Liste der Rahmenverträge aufgerufen habe: Ooooh! Rahm!!!! Und nur das zählt.) Ich würde ja jetzt „Einen Listumfang, der Deinen Namen trägt“ singen, wäre das Vorbild nicht ein so nerviges Lied…

Gute Nacht. :-)