Brüderle, Opel und die verdammte GM-Bande

«Ein solcher Umgang mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern acht Wochen vor Weihnachten ist in keiner Weise hinnehmbar.» (Quelle.)

Sprach unser neuer Wirtschaftsminister. Endlich mal jemand, der den Durchblick hat. Ihr hättet echt noch 8 Wochen warten können, liebe GM-Manager. Nun muss sich Brüderle mit dieser Angelegenheit beschäftigen, anstatt für seine Lieben in Ruhe Weihnachtsgeschenke aussuchen zu dürfen. Seht Ihr die Tragik??? Seht Ihr sie??? Verdammte Bande! Das hat ihm doch vorher niemand gesagt, dass Wirtschaftsminister so in Stress ausarten kann!

Nach Weihnachten könnt Ihr dann mit den Arbeitnehmern umspringen wie Ihr wollt.

Herr Brüderle, essen Sie doch einfach mal mehr Fisch. Das steigert die Intelligenz, das ist sogar wissenschaftlich erwiesen, habe ich neulich irgendwo gelesen. (Blinkfeuer wird Ihnen das gern bestätigen, also dass Fisch die Intelligenz steigert, nicht dass ich das irgendwo gelesen habe, denn das kann er gar nicht wissen, weil er nicht dabei war, aber das nur am Rande.) Ich lasse Ihnen da mal was zukommen, nicht wundern, wenn der Absender Rahm Emanuel ist, das hat schon seine Richtigkeit. Vertrauen Sie mir.

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Blogpause

Ich werde aus Gründen eine Zeitlang hier vermutlich nichts oder nur sehr wenig schreiben, außerdem Kommentare wohl auch nur gelegentlich, wenn überhaupt, beantworten. Ob es Tage oder Wochen dauern wird, weiß ich noch nicht, aber ich werde ziemlich sicher wieder auftauchen. Also schmeißt mich bitte nicht gleich aus dem Feedreader/den Lesezeichen.

Liebe Grüße

Katrin

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Sehr geehrter Herr Wolfskin,

… das ist doch total schlapp! Da erdreisten sich kleine Bastler, Ihr Logo total unähnlich (aber das ist alles bloß Tarnung dieser Hinterhältlinge, glauben Sie mir!) nachzubauen, und Sie mahnen nur so ein bisschen ab, die Beträge sind ja nicht mal im sechsstelligen Bereich.

Das geht doch ganz anders:

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Kein Wunder, dass ich mit der Welteroberung nicht zu Potte komme, wenn ich Volldonks wie Ihnen immer erst alles erklären muss. Herr Wolfskin, so kommen wir nicht ins Geschäft.

Mit freundlichem Gruß

Fellmonster
künftige Weltherrscherin

P. S.: Und kommen Sie bloß nicht auf die Idee, sich als offizieller Ausrüster des Elite-Teams zu bewerben! Das können Sie ganz gepflegt vergessen, mein Lieber!

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Ich weiß nicht, ob ich…

… weinen oder lachen soll. Blinkfeuer hat mich hiermit daran erinnert, dass ich Euch von etwas berichten wollte. Im Vergleich dazu ist Mundwasser für Wohnzimmerwölfe noch harmlos:

Bitte hier entlang. Arrrgh!

Sommerkleidchen für Hunde. Man beachte auch das zweite in Dirndlform mit dem Text:

„Ein MUSS im Bayernurlaub und beim Oktoberfest!“

Nur noch mal zur Erinnerung: Es geht hier um HUNDEbekleidung.

Ohne Hochzeitskleidung geht in der Hundewelt ja auch gar nichts mehr: „Das perfekte Kleid für den schönsten Tag im Leben.“ Und natürlich gibt es für die Männer (also Rüden — wir reden immer noch über Hunde) einen Hosenanzug oder Smoking. (Ich will hier nicht alles direkt verlinken, ich habe sogar überlegt, ob ich überhaupt einen Link zu diesem Shop setze. Aber wer für solche Produkte empfänglich ist, findet den wohl sowieso.)

Arrgh! Doppel-Arrrgh!

Auf den ersten Blick scheint das ja alles ganz witzig zu sein, ich bezweifele aber, dass Hunde sich in solchen Klamotten wohlfühlen. Wenn jemand seinem Tier so etwas ausnahmsweise mal als Gag anzieht, will ich nichts gesagt haben. (Ich finde so etwas zwar nicht witzig, aber Humor ist ja zum Glück verschieden.) Aber ich fürchte, dass viele der Menschen, die so etwas bestellen, ihren Hund regelmäßig entsprechend ausstaffieren, und das geht gar nicht! Übel!

Einerseits ist die Tierliebe der Deutschen nach wie vor ein florierendes Geschäft, nicht nur, weil viele Tierbesitzer nur das Beste für ihre Tiere wollen und dabei nicht auf den Euro schauen, sondern auch wegen solcher Auswüchse. Andererseits gibt es immer mehr Menschen, die ihre Tiere ins Tierheim bringen müssen, weil sie sich die Kosten nicht mehr leisten können.

Abartig. Ich spare ja auch nicht an meinen beiden Tieren, die bekommen gutes Futter, Tierarztbesuche, wenn es nötig ist (und ja, das kann ganz schön ins Geld gehen), ab und zu ein neues Spielzeug, regelmäßige Impfungen. Alles selbstverständlich. Aber bevor ich so einen Schickimicki-Scheiß für meine Hunde kaufe (die das hoffentlich eh sofort zerpflücken würden), spende ich lieber mal was für Tierhilfeorganisationen. Okay, ich habe auch schon mal ein Hundekissen in Fußballfeldoptik gekauft, ganz immun bin ich also gegen „Spaßprodukte“ auch nicht. Aber meine Hunde in völlig überflüssige Klamotten zwängen? Mir tun die Viecher leid, die solche Besitzer haben. (Anmerkung, weil sich sonst wieder die Falschen angegriffen fühlen: Es gibt manchmal gute Gründe, Hunden etwas anzuziehen, als Schutz vor Kälte bei kranken Hunden z. B. Um solche Situationen geht es mir natürlich nicht.)

Und damit ist auch meine Frage von oben beantwortet: Weder lache noch weine ich, sondern ich rege mich auf.

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Wunder gibt es immer wieder, allerdings nicht hier

Bitte erst lesen und wundern, falls Ihr Euch überhaupt noch über etwas in diesem unseren Lande wundern könnt…

Kurzum: Manche Banker sind so großartig und wichtig, dass es nicht zumutbar ist, ihr Gehalt auf läppische 500.000 Euro zu begrenzen. Ich bin beruhigt. Sonst müssten die Guten und ihre Familien womöglich darben. 500.000 Euro für Bankmanager, das ist so eine Art verschärftes Hartz IV in diesen Kreisen.

Aber das wollen einige einfach nicht verstehen. Lest Euch mal folgende fiktive Diskussion durch. Personen: Ein Topmanager, im folgenden nur Manager genannt, und eine Person, die den Glauben an soziale Gerechtigkeit scheinbar immer noch nicht ganz verloren hat, im Dialog nur Träumerin genannt.

Träumerin: Sagen Sie mal, können Sie verstehen, dass angesichts Ihres Verhaltens einige Menschen fragen, ob Sie noch alle Limetten im Glas haben?

Manager: Nein, wieso? Qualität kostet. Soll ich die Bank retten oder wollen Sie einen unfähigen, unterbezahlten Mann an meine Stelle setzen und sämtliche Arbeitsplätze verlieren? Außerdem: Wissen Sie eigentlich was Elite-Internate kosten? Haben Sie Kinder? Natürlich nicht, dann würden Sie nicht so dumm daherreden!

Träumerin: Wie schwer ist es denn eigentlich, so eine Bank zu leiten, wenn einem der Staat die Millionen zuschanzt und man die faulen Kredite in eine Bad Bank schieben kann?

Manager: Mir gefällt Ihr Unterton nicht! Bankmanager kann nicht jeder!

Träumerin: Okay, dann eine andere Frage. Viele der Angestellten mussten unter der Wirtschaftskrise leiden, Gehaltseinbußen oder sogar Jobverlust hinnehmen. Wäre es da nicht möglich, aus diesem Grunde das Gehalt freiwillig auf 500.000 Euro zu beschränken? Das sind immerhin fast 1 Mio Mark. Oder alles, was über 500.000 Euro liegt zumindest für einen guten Zweck zu spenden? Herr Blessing von der Commerzbank akzeptiert die Begrenzung doch auch und hat Verständnis dafür.

Manager: Sie haben nichts begriffen, oder? Kennen Sie nicht das Motto des Raubtierkapitalismus? „Nimm, was Du kriegen kannst, und Dir wird gegeben werden.“ Was kann ich dafür, dass es so viele Menschen gibt, die nicht im Top-Management beschäftigt sind? Dafür kann ich nicht die Verantwortung übernehmen.

Träumerin: Aber auch die Topmanager wären nichts ohne das Heer von Arbeitern und Angestellten, so eine Firma funktioniert doch nur, wenn alle mitziehen. Und es wäre ein positives Zeichen, wenn Sie aus solidarischen Gründen auf einen Teil Ihres Gehaltes…

Manager: „Halten Sie den Mund! Dieses Geschwafel höre ich mir nicht länger an, ich habe eine Bank zu leiten! Gehen Sie doch nach Kuba, wenn es Ihnen hier nicht gefällt! Schade, dass es die DDR nicht mehr gibt!

Träumerin: Ich brauche jetzt dringend einen Mojito.

(Ähnlichkeiten mit real existierenden Gierlappen sind beabsichtigt und ganz unzufällig. Wohl wissend, dass sie ihre Argumente in Wirklichkeit mit viel mehr Sprachkosmetik versehen.)

Juchuuu, Deutschland Deine Manager… Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich nicht alle Manager für rücksichtslose, egoistische Typen halte, es gibt auch andere. Aber von der ersten Sorte laufen für meinen Geschmack immer noch viel zu viele herum. Vielleicht wäre es ja hilfreich, wenn auch mal welche von den Guten häufiger in die Presse kommen, vielleicht merkt die Kategorie „rücksichtslos-dreist“ dann mal was?! Antwortmöglichkeiten: a) Hihi, guter Witz! b) Nein. c) Ach, Quatsch. d) Träum weiter.

Was ich mich schon seit langem frage (schon lange, bevor die Wirtschaftskrise kam): Die meisten Manager haben ihre exorbitant hohen Vergütungen immer mit der „immens hohen Verantwortung“ begründet. Wo tragen sie denn nun die Verantwortung? Gab es auch nur einen Bankmanager, der etwas von seinem reichlich verdienten Geld wieder zurückzahlen musste? Wurde auch nur einem die Villa gepfändet? Im Gegenteil, einige bestanden sogar noch dreist auf hohen Pensionszahlungen.

Und streng rechtlich gesehen, sind sie sogar im Recht. Enteignungen sind nun mal nicht so eben möglich, und die Pensionszahlungen? Tja, wenn es dafür Verträge gibt…

Ich würde hier von der Politik erwarten, dass so etwas mal in dem Sinne geregelt wird, dass das große Risiko, von denen die Manager immer als Begründung geschwafelt haben, wirklich eins wird und eben auch mal Topmanagern nach Missmanagement Hartz IV droht, oder diese extrem unverhältnismäßig hohen Zahlungen werden von vorneherein unterbunden. Gute Manager sollen gut verdienen, damit habe ich überhaupt kein Problem! Aber womit sind zweistellige Millionengehälter gerechtfertigt? Das kann gar nicht mehr im Verhältnis zur Leistung stehen.

Ein Gesetz, das etwas in die Richtung geht, wurde ja nun verabschiedet. Ich hätte das noch schärfer gestaltet, aber egal, warten wir halt meine Weltherrschaft ab, muahahaha…

Zum Schluss noch ein Argument, das man auch häufiger hört: In der Gesamtheit fallen die hohen Managergehälter nicht ins Gewicht (gern auch mal im Zusammenhang mit Themen wie Reichensteuer u. ä. verwendet). In Relation mit der Staatsverschuldung gesetzt, mag das stimmen. Für soziale Projekte sind aber 1000 Euro schon viel Geld. Und hier wird von der Politik gern mal gekürzt. Oder auch: Wie viele Klassenzimmer könnte man mit 5000 Euro renovieren? Das Gesundheitswesen wird systematisch kaputtreformiert, da sind so viele Millionen nicht mehr über und werden es in Zukunft erst recht nicht sein… Der „Witz“, wenn man es so nennen will, ist ja, dass z. B. in Sachen Gesundheitssystem schon von anderen Staaten vorgelebt wurde, wie man es in den Ruin führt, und wir begehen die gleichen Fehler trotzdem fröhlich lächelnd und erfinden noch einige neue dazu, Kreativlinge, die wir sind. Nicht wahr, Frau Grinse-Ulla? Aber genug davon für heute, ich möchte diesen Beitrag mit einer Blogempfehlung abschließen: Hoppel hat seinen Blog „Sozialfragen“ reaktiviert. Hoppel ist ja der Hasengeneral im Elite-Team. Er schreibt dort, was er alles bei seiner Sozialberatung erlebt und schreibt ab und zu kluge Artikel zur Wirtschaftslage.

Hey, habt Ihr’s gemerkt? Ein total schweinkramfreier Beitrag! Und sogar ohne Selbstbeleidigung!

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Puscheligkeitsbeitrag Juli / neues Monsterrätsel / sinnloses Geplapper

Fangen wir mit dem Wichtigsten an. Die Puscheligkeitsverfassung fordert ja jeden Monat mindestens einen Beitrag zum Thema Puscheligkeit, um dieses wichtige Thema zu fördern.

Rüdiger hat mich mit diesem Beitrag daran erinnert, dass ich früher mal Wuppies gesammelt habe, und natürlich habe ich noch einige im Keller gefunden:

Wuppies

Ganz rechts, das ist kein Wuppie, sondern ein gelbes Fellmonster, das ich von Knäcke IV mitgebracht habe, und das auch ziemlich puschelig ist.

Der Wuppie ganz links kam erst später zur Monsterfamilie, er ist nämlich ein Werbegeschenk gewesen, den ich während meiner Zeit als Einkäufer bekommen habe. Und nun das Monsterrätsel: Von welcher Firma ist der Helmträger? Wie immer eine kleine Hilfe: Die Firma hatte früher den Wahlspruch:

„In Hamburg trinkt man Lütt und Lütt und Stahl kauft man bei …“

Zu gewinnen gibt es wie immer einen Monstertätschel-Award.

Und nun der Knaller: Es gibt auch Riesenwuppies! Dieser ist mir 2008 übern Weg gelaufen, Fanzubehör für die Fußball-Europameisterschaft. Es gab auch mal orange Wuppies (für die Fans des „Oranje“-Teams, aber wohl nur 2006, damals leider von mir nicht entdeckt, und nun nicht mehr zu bekommen, dabei hätte ich so gern einen in orange, aber egal, ich schweife ab). Hier also mein Wuschelchen-Wuppie:

Wuschelchenwuppie

Puschelig, oder?

Frage: Sollte man „Ice Age 3″ gucken, weil ein Wiesel mitspielt? Was sagt der Puscheligkeitsminister dazu?

Auch puschelig: Rahmi die Haare verwuscheln, aber nur ein wenig, jedenfalls, wenn er anschließend noch auf Veranstaltungen muss:

Haare_puscheln

Ab jetzt wird’s extrem unpuschelig. Ich mag Gegensätze. :-)

Am 10. Juli ist es endlich so weit!

Kindersuperstar

Banken, die sich um unseren Nachwuchs kümmern! Hervorragend. Es kann ja nicht jeder Banker werden, bedauerlich, aber die traurige Wahrheit. Doch nehmen unsere Geldinstitute die Sache in ihre bewährten Hände und bereiten die kleinen angehenden Nichtbanker auf die Casting-Gesellschaft vor, auf, dass sie später in den einschlägigen TV-Formaten eine gute Figur abgeben. Das nenne ich gesellschaftliches Verantwortungsgefühl! Wer „Bergedorfer Superstar auf dem Kindertag“ wurde, braucht einen Dieter B. nicht zu fürchten!

Übrigens: Wenn man eine Mail mit dem Betreff „Jeder Zoll zählt“ bekommt, nicht gleich an Berlusconi weiterleiten. Manchmal ist es kein Spam für die Vergrößerung gewisser Körperglieder, sondern — ein Angebot für Zollstöcke als Werbegeschenke für Firmen.

Und dann war da noch der Chef, der massenweise kleine Post-it-Zettel mit der Aufschrift „Yes, we – also – can!“ drucken lassen hat und diese mit strahlendem Siegerlächeln überall hinklebt, um seine Mitarbeiter trotz Krise zu motivieren und sonnige Laune zu verbreiten. Schade nur, dass in genau der Firma demnächst betriebsbedingte Kündigungen anstehen. Da ist so ein Verhalten dann vielleicht doch nicht so angebracht. Mit solchen Managern würde ich gern mal „Cowboy und Indianer“ spielen. An den Marterpfahl binden und bei 35 Grad in der prallen Sonne „vergessen“. Ah, geh, Schaden im Oberstübchen kann man da eh nicht mehr anrichten, also was soll’s. (Nein, das ist nicht in der Irrenanstalt passiert, sondern das habe ich in einem Newsletter gelesen.)

Zum Schluss noch ein wenig Rahmi-Content:

Manche nennen ihren Hund nach ihm und eine sogar ihre Topfpflanze. DAS nenne ich Verehrung. :-) R. E. 2 ist originell, das erinnert etwas an Audrey 2. („Feed me with nougat, Rahmi.“ :-) )

Filmtipp: „Little Shop of Horrors“, in Deutsch „Der kleine Horrorladen„.

Und dann war da noch…

… Seehofer, der sprach:

„Irren ist menschlich, aber immer irren ist sozialdemokratisch.“

(Quelle.)

Aha, Wahlkampf. Keiner rechnet ernsthaft damit, dass wir von platten Sprüchen verschont bleiben werden, aber ein wenig mehr Niveau wäre doch nett… So ein ganz kleines bisschen? Vielleicht auch mal was zur Sache, anstatt plump zu beleidigen. Nein? Wirklich nicht?

Okay. Dann nimm das, Horst!

„Ab und zu dummes Zeug zu reden ist menschlich, aber ständig geistigen Sondermüll zu produzieren ist christlichsozialunionistisch.“

Das wird wieder ein spaßiger Wahlkampf… böserBlick

Ich sage dann mal gute Nacht.

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Der Hursch ist klug!

Eben in der Welteroberungszentrale.

Ich: „Das ist doch Berlusconi, die Hackfresse!“*

Molly aka Hursch: aggressives lautes Bellen und Knurren.

:-D

Kluger Hund!

———————————–

* Nee, dieses Mal stand der nicht vor der Tür wg. rasputinxxl und Dödelvergrößerung, sondern es lief eine Fotostrecke mit den reichsten Europäern, und da ist die Hackfresse mit 6,5 Milliarden Dollar dabei.

Es gibt so viel Not und Elend auf der Welt

… um so mehr freue ich mich, dass es einigen Bankern mittlerweile wieder besser geht, denn sie lügen und betrügen wieder bzw. versuchen, arglose Anleger in die Irre zu führen. Was bin ich beruhigt, dass sich die Guten nicht von der Wirtschaftskrise aus der Bahn werfen lassen oder sich womöglich mit moralischen Bedenken herumplagen. Somit kann ich meine Hilfsaktionen für arme, missverstandene Banker erst mal auf Eis legen. („Ein Herz für Investmentbanker, die keiner lieb hat“ oder „Don’t jump you f***“). Meine große Rettungsinitiative für Bankmanager, die nur noch Boni in einstelliger Millionenhöhe bekommen, lasse ich aber laufen:

„Pro 1000 verkauften Flaschen Cachaça erwerben wir einen Quadratmeter in Villenvierteln, um die dort lebende Spezies zu schützen. Helfen Sie mit, Lebensraum für (von betrogenen Anlegern) bedrohte Arten zu bewahren!“

(Die armen Banker, die wirklich noch im Interesse ihrer Kunden arbeiten, können einem leid tun, weil sie unter dem schlechten Image ihrer Arschloch-Kollegen automatisch mitleiden, aber ich kann mich nicht um alles kümmern. Ich sag’s mal so: Würde man allen geldgierigen Bankern, die ihre Kunden behumpsen, so viel verrotteten Fisch schicken, wie sie es verdient hätten, dann müsste Blinkfeuer seine Ernährungsgewohnheiten radikal ändern, denn dann gäbe es bald keine Meerestiere mehr. Und was würde Rahmi dann machen?)

Nach diesen guten Nachrichten wenden wir uns nun aber wieder dem Elend zu. Mich erreichte folgender Hilferuf:


BITTE FUR VERTRAULICHKEIT TRETEN GRUNDE MIT MIR DURCH MEIN GESICHERTES
EMAIL ADDRESS IN VERBINDUNG: ...
Ich trete Dich gern in den Grund, kein Problem. Ich helfe, wo ich kann!
Deutsche ist nicht meine Sprache gefallen so begnadigen Qualitat dieser eMail
Nicht? Hey, das wäre mich gar nicht auffallen, dein deutsch sein fast perfekt, Kolläge!
Ich bin Herr Bruce M. ein personlichen Hauptfinanzschatzmeister zu
Mikhail Khodorkovsky der reichste Mann in Russland und Inhaber vom
folgenden Firmen: Vorsitzender CEO: YUKOS OIL (russischer groъter
olkonzern) Vorsitzender CEO: Menatep SBP Bank (a-wohles hochwertiges
Finanzinstitut mit it' s Niederlassungen auf der ganzen Erde)
Hi Bruce, ich bin das Fellmonster, künftige Weltherrscherin und dann Inhaberin
aller Länder. 
QUELLE DER KAPITAL: Ich habe eine profilierende Menge innen ein Uberfluss des
$100.000.000 US-Dollars (hundert Million Dollar) der I suchen Sie Ihre
Teilhaberschaft bei der Unterbringung fUr mich. Sie werden mit vergUtet
10% der Gesamtsumme fUr Ihre Teilhaberschaft.
Profilieren muss man sich regelmäßig, das sehe ich auch so. Ich kann Ihre
US-Dollars hier im Weißen Haus unterbringen, wäre das OK? Ich mach hier
gerade ein Praktikum.
Konnen Sie mein Partner auf diesem sein? Bereits haben die Kapital dem
Ufer von Russland durch diplomatische Mittel ein europaisches
Holdingunternehmen Uberlassen, in dem das abschlieъende Gutschreiben
erwartet wird, um zu sein durchgefUhrt.
Ufer? Werfen Sie das Geld bloß nicht in den Fluss, das verdreckt total, und
dann ist wieder eine Geldwäsche notwendig. Kann das Geld überhaupt schwimmen?
Schicken Sie Scheine oder Münzen? Man, bloß nicht in 1-Cent-Münzen, Kolläge!
Wahrend ich auf dem Prozess war,
erhielt mein Chef fUr seinen festgehalten Miteinbeziehung in der Politik
durch die Finanzierung der FUhrung und des Entgegensetzens politisch
Parteien (der Anschluss der rechten Krafte, gefUhrt von Boris Nemtsov und
Yabloko, a liberale/Sozialdemokratische Partei fUhrte durch Gregor
Yavlinsky), welche Haltungen behandeln dem Besitz zu des
Prasidenten-Vladimir Putin an zweiter Stelle als russischem Prasident.
Sach mal, Kolläge, WAS willst Du? Und Putin an zweiter Stelle? Ich dachte,
der wäre immer Nummer 1. WTF?! Liberale und sozialdemokratische Parteien
haben wir hier übrigens auch. Und einen Boris sowieso, der ist aber mehr
damit beschäftigt, sich zu ver- und entloben. Wolle kauffe, Kolläge?! Als
Geschenk für Ihre Frau?
Sie konnen mehr der Geschichte auf dieser Web site dich verfangen:
...
Sind wir schon per Du? Und verfangen möchte ich mich nicht, Kolläge! Das
ist doch wieder so'n Trick von der Krötenarmee!
IHRE ROLLE: Alles, das ich von Ihnen benotige, ist zu stehen, da der
BegUnstigte der oben veranschlagenen Summe und ich Re-profil die Kapital
mit Ihrem Namen werden, der der europaischen HoldingunternehmenUbertragung
die Summe auf Sie ermoglicht. Die Verhandlung muss innerhalb 5 bis 10
Arbeitstage geschlossen werden, sobald ich Ihre Schnelligkeit bestatige,
um die Verhandlung mit mir zu schlieъen.
Schnell bin ich sowieso immer, Du Klappskalli. Das musst Du mir gar nicht
bestätigen! Komm Du mir mal vors Rad gelaufen, Dir werde ich die Ladung
schon trimmen. Ich re-profiliere Dich! 
In Verbindung treten Sie mit mir Uber meine private eMail:
...
mit den folgenden Informationen:

Name: Fellmonster
Telefon/Telefax: Fax habe ich nicht, Telefon ist immer besetzt.
Beruf: Welteroberin
Email : Gehe zehn Stunden in Dich und frage Dich, an wen Du eben gemailt hast.
Und wie. Und an welche Adresse. Und -- ham Sie's?!
Mit diesen Informationen kann ich Sie mit weiteren Einzelheiten sofort
ausstatten.
Toll, ich freue mich. Ich brauche aber noch Ihre Adresse, damit ich
Ihnen verfaulten Fisch schicken lassen kann.
Vielen Dank.
Gerne!
Respekt
Besser ist das!
Bruce M. [Mr]

Und dann war da noch die Frau, die mich um Hilfe anflehte, weil ein Video, auf dem sie
[zensiert! Schweinkram!] machte, im Internet landete. Ich möge ihr doch helfen, das zu löschen,
sie sei mit dem Computerkram nicht so gut, möchte aber nicht, dass jeder sieht, wie sie
[zensiert! Schweinkram!] macht.
Paris! Ein für allemal. Ich weiß, dass ich in Sachen IT-Support einen geradezu legendären
Ruf besitze, und das alles nur, weil ich neulich einer Sekretärin im Weißen Haus gezeigt habe,
wie man Text in ein Worddokument eingeben kann, und die nix besseres zu tun hatte, als darüber
zu bloggen, aber schreib's Dir ein für allemal hinter die Ohren, da, wo bei Dir das Vakuum
anfängt, also genug Platz ist, um etwas hinzuschreiben:

1. Kamera kaputt treten!
2. [Schweinkram! zensiert!] machen!

Alles klar?

Nachdem ich meine heutigen guten Taten vollbracht habe, kann ich ja jetzt zum Caipiabend
fahren, nech?
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Blogmaskottchen. Wirres Durcheinanderschmeißen von Themen. Und einfach mal herzhaftes Fluchen.

So. Ich möchte jetzt auch unbedingt ein Blogmaskottchen haben. Diverse Wiesel wuseln durch die Blogszene, bei Rüdiger tut eine klasse Schildkröte ihren Dienst, und hier? Zwar viele Hühner, Schweine und Was-weiß-ich-fürn-Getier, aber Maskottchen? Bisher Fehlanzeige. Doch nun ändert sich alles, „Change“ eben, als Praktikantin im Weißen Haus habe ich mit Veränderungen natürlich kein Problem.

Jawoll, hier ist es also: Ich präsentiere Murmelchen. Murmelchen ist ein Murmeltier. Ich hielt ihn erst für einen Biber, aber Murmelchen besteht darauf, ein Murmeltier zu sein. Er mag kein Holz, und außerdem schwört er auf seinen neunmonatigen Winterschlaf. So sei es:

blogmaskottchen

Murmelchen murmelt ab und zu etwas vor sich hin, was er als „Murmelchens Weisheiten“ bezeichnet. So murmelte er zum Beispiel vorhin:

„Lieber einen Uli Hoeneß in der Jauchegrube als ein Dirndl im Schrank.“

Dieses war seine Reaktion auf Hoeneß’ selten dämlichen Vorschlag, die GEZ-Gebühren um 2 Euro zu erhöhen, damit die notleidenden deutschen Fußballvereine irgendwann mal wieder, dank höherer TV-Einnahmen, die Champions League gewinnen.

Ulichen, dann kauf doch internationale Qualität ein, anstatt anderen deutschen Vereinen Spieler wegzukaufen, die zwar gut sind, aber für die Champions League häufig doch nicht ganz reichen. Vielleicht klappt es dann auch mit dem Sieg in der CL. Aber Hauptsache, wir haben erst mal die nationale Konkurrenz geschwächt, was? Und das ist Deutschlands bester Fußballmanager?

Andere Frage. Herr Zumwinkel & Co., jahrelang haben Sie uns erzählt, dass Ihre exorbitant hohen Gehälter/Pensionsregelungen gerechtfertigt seien, weil Sie, die Manager, ja diese große, hohe, ganz viel dolle Verantwortung für die zahlreichen Angestellten tragen. Und jahrelang haben wir das mehr oder weniger knurrend so hingenommen. Könnten Sie mir, da Sie ja nun genug Zeit haben, kurz erklären, wer wann wie von Ihrer Kaste die Verantwortung übernommen hat? Beispiele für Managerfehler gibt es genug. Wer von Ihnen sitzt denn nun im Knast? Oder bekommt zumindest mal Hartz IV, weil sein Vermögen zwecks Schadensbegrenzung beschlagnahmt wurde? Niemand? Oh. Könnten Sie mir bei Gelegenheit wenigstens verklaren, worin „Verantwortung tragen und dafür ganz viel Geld bekommen“ genau besteht? Ich habe glaube ich nur den zweiten Teil davon verstanden. Vielen Dank.

Und nun muss ich noch ein bisschen rumfluchen. Ich brauche das heute. Bitte bei Abneigung gegen F***-Wörter nicht runterscrollen und weiterlesen!

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„Fucknutsville“ — Rahm Emanuel über Washington (der Mann flucht übrigens ziemlich viel… Ich mag ihn. ;-) )

„Fucknutscompany“ — ich über die Irrenanstalt

Mein Dank geht an Rahm für diese Wortschöpfung. Und nun möchte ich verdammt noch mal wissen, warum ich mich anmotzen lassen muss, wenn ein Kollege nur lückenhaft Daten in SAP pflegt und sich dann wundert, dass das Analysetool, dessen Daten nun mal auf SAP basieren, einen falschen Durchschnitt errechnet. Hallo??? Ich möge das bitte auf die Fehlerliste nehmen. WTF???? Seit Jahren predige ich DATENQUALITÄT! Aber neiiiin, wozu denn? Arrrrgh!!! Jeder kann mal was vergessen, keine Frage, aber dann die Schuld beim IT-System zu suchen, ist irgendwie… hochgradig schwachsinnig??? Eine zehnminütige Diskussion mit mir zu führen, anstatt den Fehler in zehn Sekunden zu korrigieren, bringt uns dem großen Ziel — DEM F**** TOTALEN WAHNSINN — natürlich viel näher! Ich nehme jetzt jede falsche Dateneingabe auf die Fehlerliste. Oh. Sie hat 3285 Einträge. Und nun? — Das war nur eins von vielen Beispielen, so geht das momentan mehrmals täglich. Ich sage nur:

Caipiabend! Samstag!!!!