LETZTER Artikel zum Thema „geriffelte Kondome“

Ja, tatsächlich — es ist geschafft. Und wenn auch der Vorschlag von Muriel, auf den letzten Metern aufzugeben, gewissen Charme gehabt hätte, das liegt mir einfach nicht. Da mir aber bedauerlicherweise nichts Grandioses einfällt, wie es sich für den letzten Beitrag zu diesem Thema eigentlich gehört hätte, kommt hier nur ein kleines Resümee.

Kurzer Rückblick für Neuleser: Irgendwann im Juli las ich auf WordPress von der Aktion, einen Monat lang täglich zu bloggen. Das allein war mir zu öde, also bat ich meine Leser, Themen vorzuschlagen. Dabei kamen nicht nur normale Themen wie „geriffelte Kondome“, sondern auch völlig exotische Vorschläge wie „Hunde“ zum Vorschein. Nach einigen Tagen stellte ich alle Vorschläge zur Abstimmung, und „geriffelte Kondome“, übrigens ein Vorschlag von Markus, gewann ganz knapp vor „bescheuerte Satzzeichen“ — ebenfalls eine Idee von Markus.

Das Thema

Das Thema gefiel mir sehr gut, es passte zu dem durchgeknallten Blog hier. Es gab einige weitere schöne Vorschläge wie z. B. „Puscheligkeit“.

Die Umsetzung

Zuerst stand ich etwas ratlos davor, aber dann beschloss ich, ein bisschen Geld zu investieren und einige geriffelte, vor allem aber Spaßkondome zu kaufen, die mir vor allem bei der Besenstielkondom-Fotolovestory (für den Namen gebührt der Dank Hermione) eine große Hilfe waren, aber auch bei den Verwendungsmöglichkeiten, einem Rätsel und anderen Beiträgen zum Einsatz kamen.

Sehr blogtypisch war das erste „Riffelkondomstöckchen“, das leider nicht auf große Gegenliebe gestoßen ist. Es wurde — außer natürlich von mir — nur von Markus (zwangsweise) und natürlich von der Wunderbaren Welt des Wissens (freiwillig) bearbeitet. Ach ja, und von Berlusconi, das aber nur unter Androhung von Folter, und irgendwie zählt der Typ eh nicht.

Es gab noch einige andere Themen, wer diese verpasst hat — ich erinnere da nur an meine Entdeckung des idealen Riffelkondoms für Berlusconi –, dem sei die entsprechende Kategorie „NaBloPoMo“ ans Herz gelegt… Im Großen und Ganzen bin ich der Meinung, dass ich das Thema einigermaßen abwechslungsreich gestaltet habe. In irgendeinem Kommentar schrieb Markus, dass er sich das Bloggen über das Motto anders vorgestellt hätte, aber leider sprach er sich nie deutlicher darüber aus, so dass mir der Hinweis ein Rätsel blieb. ;-) Und Rätsel sind nicht meine Stärke (frag nach bei Blinki).

Leserunterstützung

Hatte ich zum Glück reichlich. Sei es Aga80, der mich mit Hilfe eines Amazon-Screenshots auf die Idee für Cecilia Zyklopenkondom und Paul brachte und außerdem Ursache für meine kleine Bastelstunde mit dem mülltütenblauen Kondom war; Blinkfeuer, der mich darauf hinwies, dass die geriffelten Kondome auch in der Architektur eine wichtige Rolle spielten; und Rüdiger, der einige Fragen stellte, die ich sofort in eine FAQ-Aktion umbriegelte. Da gab es sicher noch mehr, aber das sind die Unterstützer, die mir gerade so einfallen. Motivierend waren auch alle, die einen oder mehrere Kommentare geschrieben haben. Vielen Dank an alle!

Das Beste

Für mich als Verzapfer des Ganzen schwer zu beurteilen. Ich fand den ersten Artikel über die Kunst („Kondoma Lisa“ usw.) nicht schlecht, auch die Fotostory hatte ihre Momente und war jedenfalls spaßig zu schreiben. Generell schön: Die vielen Möglichkeiten, Rahmi einzubauen. :mrgreen:

Das Schwächste

Es waren einige sehr schwache Beiträge dabei, was zu erwarten war. Die Umfrage war eher ein Füllartikel, aus der Zusammenfassung „Kondom der Oper“ hätte man viel mehr machen können (qualitativ, nicht quantitativ), aber ich habe gerade in letzter Zeit etwas geschwächelt (aus privaten Gründen), und es gab noch ein paar andere Artikel, die mehr aus dem Zwang heraus, überhaupt etwas zu schreiben, entstanden sind.

Das Furchtbarste

Der Preis für den furchtbarsten Beitrag geht eindeutig an den Monsterpodcast. Diente aber alles der Abwechslung.

Erfahrung in Hinsicht auf zukünftige Aktionen

Mir hat’s im Großen und Ganzen auf jeden Fall Spaß gebracht, obwohl ich durchaus Tage hatte, wo ich mir wünschte, nicht bloggen zu müssen. Normalerweise habe ich mir ja immer mal ein, zwei Tage Auszeit vom Bloggen gegönnt, das ging hier nun nicht, Disziplin war angesagt. Zwar war ich zwei- oder dreimal etwas zu spät dran, aber das hatte ich mir selbst vorher gestattet, weil man ja manchmal einfach später zu Hause ist. Und die letzten Tage war zugegebenermaßen ziemlich die Luft raus.

Ich könnte mir schon vorstellen, so etwas Ähnliches noch mal zu starten, allerdings dann eher im Herbst oder Winter, wenn es kühler ist, ideal wäre natürlich der Februar statt eines Monats mit 31 Tagen. Und ich würde Euch dann sicher wieder um Vorschläge bitten, dann aber für die Umfrage nur die Themen nehmen, die mir gefallen. „Geriffelte Kondome“ war auf jeden Fall ein sehr gutes Motto, aber beinahe hätten die „bescheuerten Satzzeichen“ gewonnen, und das wäre extrem schwer geworden. Gut, dass ich mein Wahlrecht bis zum Schluss aufbewahrt hatte und somit die entscheidende Stimme geben konnte. :-) Ich bin eben eine große Strategin, aber das muss man als Welterobererin und -Herrscherin auch sein.

Und nun? Wird es sicher immer mal wieder monsterblogfreie Tage geben. Ich freue mich schon darauf, wenn ich nicht in Stimmung bin, den Rechner einfach ausgeschaltet zu lassen oder nur meinen Feedreader zu lesen! Das wird herrlich! Ganz ohne Aktionen wird der September aber nicht sein, habe ich doch noch drei spannende Aufgaben für mein Projekt „Ganz ohne was an fotografiert“ zu erledigen. Und ich werde versuchen, Daggi-Miniaturen zu backen. Von Untätigkeit kann also keine Rede sein.

Ich hoffe, dass Ihr auch ab und zu Spaß an der Aktion „Täglich über geriffelte Kondome bloggen“ hattet. Gute Methode gegen das Sommerloch… Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr ja in den Kommentaren erzählen, was Euch gut gefallen hat, was eher langweilig war usw. Abschließend sage ich nur noch:

FERTIG!!!!

Sehe ich da Tränen? Womöglich der Trauer und nicht der Freude? Okay, hier ein kleiner Nachschlag in Sachen Verwendung von Kondomen (natürlich bevorzugt geriffelte): Ihr wisst ja alle, dass mit den matten Glühlampen nun Schluss ist. Ist aber nicht so schlimm: Einfach hitzebeständige Kondome über die klaren Glühlampen ziehen. Die Idee ist allerdings nicht von mir, sondern von Lichtkünstler Ingo Maurers.

Nun aber wirklich: THE END.

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Vorletzter Riffelkondombeitrag!

Ich darf schon, ist ja bereits Sonntag, der 30. August 2009.

Mir fiel ja nichts richtiges mehr für meinen vorletzten Beitrag ein, daran hat sich nicht so viel geändert… Meine Notlösung wäre ein Stöckchen gewesen:

„Mit welchen 5 Prominenten würdest Du am liebsten geriffelte Kondome verwenden?“

Aber 1. wollte Markus ja partout kein Stöckchen, und 2. hätte ich es dann ja auch beantworten müssen. Und das wäre schwierig geworden, bei meinem Desinteresse an Promis. Aber fieses Stöckchen, oder? :-) Hätte man natürlich auch gut ein Monsterrätsel draus machen können…

Aber egal, ein Thema muss ja her. Also habe ich einfach mal eben die Bildersuche von Guglhupf angeschmissen und geriffelte Kondome eingegeben. Was haben wir denn da?

geriffelteKondome_Bilder

An erster Stelle ganz verdient die Wunderbare Welt des Wissens! Sie war eine von zwei Personen (mich nicht mitgezählt), die mein erstes Riffelkondom-Stöckchen beantwortet haben.

Als zweites sehen wir Barack Obama. Wiiiieso??? Warum nicht Rahmi, der erst an dritter Stelle kommt? Unglaublich. Nun ja, egal, ob man das Bild vom Präsidenten oder vom Chief of Staff anklickt, man landet in diesem Blog.  (Auch, wenn unter Barack eine andere Website genannt wird, aber das liegt daran, dass ich einmal direkt dorthin verlinkt hatte.) Riffelia ist natürlich auch mal im Bild, und dann kommen „Jeans extra“-Kondome. Hässliche Verpackung, Leute. Beschreibung auf der Pappschachtel: „Kondome mit griffelter Struktur und Noppen.“ Griffelt, ja wirklich. Das „e“ wurde eingespart, wegrationalisiert, freigestellt. Griffelt von Griffel, Griffeln, wie, was? Die mit dem roten Herz auf gelbem Hintergrund können es besser, dort wird brav „geriffelt“ geschrieben.

Das Sprühkondom ist noch in der Entwicklungsphase, wenn überhaupt… Der Link führt zu einem Artikel, der sich sehr skeptisch äußert. Da lobe ich mir doch das Näkken-Kondom, das hat einen so näkkischen neckischen Namen. Gibt’s das nur in Größe „Mittel“? Das wäre natürlich blöd. Dafür kommt das Croco-Kondom immerhin grün daher und bringt sogar „Prickelnoppen“ mit.

Übrigens: Wenn man den SafeSearch-Modus auf „strikt“ stellt, ist es vorbei mit der Kondomherrlichkeit, auch wenn man wieder den Begriff geriffelte Kondome verwendet. Angezeigt bekommt man aber geriffelte Chips und Diskant-Knöpfe. Nett sind auch die Ami-Briefkästen mit den Sonnenblumen.

Das war also der 30. Beitrag in der Reihe „geriffelte Kondome“. Haltet schon mal die Taschentücher bereit, morgen kommt das Resümee, und dann ist dieses Projekt vorbei.

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3. Teil und Schluss „Kondom der Oper“

Heute also die letzte Zusammenfassung des Romans „Kondom der Oper“ im Rahmen des Projektes

„Im August täglich über geriffelte Kondome bloggen!“

Im letzten Teil lasen wir, dass Richard auf Moby Dicks Angebot, den Transport über den Teich zu übernehmen, skeptisch reagierte. Letztendlich nahm er es natürlich doch an, wie sich alle denken konnten. Auch wegen der Spannung und so, der Autor wird sich etwas dabei gedacht haben.

„Den nehmen wir mit“, sagte Richard und wies auf den von seiner Frau ins Reich der Bewusstlosigkeit geprügelten Berlusconi. „Das optimale Walgrundnahrungsmittel!“
Christina, Ulla (die Dienstwagensuchende) und Richard sprangen beherzt auf Moby Dicks Rücken. Moby war ein guter Schwimmer, und schon bald kamen sie dem Motorboot, in dem das Kondom des Grauens zu fliehen versuchte, immer näher. Unterwegs erlebten sie viele Abenteuer, sie trafen auf Kannibalen, ein sehr flauschiges Seeungeheuer im Exil (dem es im Loch Ness zu unpuschelig wurde) und viele seltsame Gestalten mehr, doch das alles zu schildern, führt hier zu weit. Jedenfalls ist der unterirdische See verdammt groß. Oder der Autor hat zu viel Caipi getrunken, und das alles ergibt keinen Sinn. Man weiß so wenig…

Christina gelang es während der Verfolgungsfahrt, Moby Dick zum Vegetarier umzuerziehen, so dass alle vier Personen — der kleine Italiener mittlerweile wieder hellwach — heil am anderen Ufer ankamen. Dort trafen sie auf eine suchend umherblickende Frau. Christina beschloss, sie nach dem grauenvollen Geschöpf zu fragen.
„Entschuldigen Sie“, fragte sie höflich, „haben Sie hier eventuell ein Kondom gesehen?“
„Nein! Viel wichtiger: Haben Sie meine Stoppschilder gesehen? Die werden mir permanent von pampigen Piraten geklaut! Die GPS-Spur führt eindeutig hierher! Aber nun ist das Gerät ausgefallen! Verdammte Technik!“

Keiner hatte auch nur ein einziges Stoppschild gesehen, und so schloss sich Urselchen, wie sie bald von Berlusconi genannt wurde, dem Suchtrupp an. Praktischerweise fanden sich auf dem Weg ab und zu leuchtende Tropfen, da die Farbe, mit der das Kondom besprüht wurde, noch immer nicht getrocknet war, denn Richard, der Schlaufuchs, hatte extra langsam trocknende Farbe verwendet. Auch bei der Verfolgung an Land mussten die Gefährten wieder halsbrecherische Abenteuer überstehen, wie sonst hätte der Autor die 8000 Seiten füllen sollen?

Irgendwann aber war es endlich so weit und sie standen vor einem seltsamen, schlauchbootartigen Gebäude vor der Tür. Zögernd betraten sie das Monstrum, das sich „Allianz Arena“ nannte,  nachdem sie zunächst heldenhaft einige Wachleute („Security Manager“) niederringen mussten, und trafen auf viele schluchzende Menschen auf den Zuschauerrängen. Berlusconi bot weinenden Frauen „ganz viel Trost“ an, Urselchen überlegte, ob man aus den rot-weiß-blauen Fanschals und Flaggen eventuell neue „Stopp“-Schilder basteln könnte, und Christine fragte sich, wie man soooo abgrundtief schlechten Fußball wie dieser FC Bayern spielen konnte. Nur Richard war nach wie vor auf das ursprüngliche Ziel fokussiert. „In diesem Gewimmel könnte sich das geriffelte Kondom ja überall versteckt haben!“, murmelte er.

Lange Rede, kurzer Sinn, irgendwann standen sie tief unten im Keller der Allianz Arena vor einer massiven Eisentür. „Und nun?“, fragte Berlusconi, der links und rechts FCB-Anhängerinnen im Arm hatte (schlechter Fußballgeschmack, schlechter Männergeschmack), aber Christine wusste Rat. „Ich habe Euch was mitgebracht.“ Sie schubste eine Kreatur mit hochrotem Kopf nach vorne.
„Was ist das?“ erkundigten sich die anderen und wichen vorsichtig mehrere Meter zurück.
„Nicht was, sondern wer. Der sogenannte Manager dieser Gurkentruppe. Und nun passt mal auf.“ Sie wandte sich an den „Manager“ und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Laut aufbrüllend stürzte sich der „Manager“ auf die Tür und schlug sie in mehrere Stücke.
„Was hast Du ihm ins Ohr geflüstert?“, fragte Richard.
„Dass Klinsi in dem Keller sitzt und den FCB mittels Buddha-Voodoo schwächt, das ist übrigens eine Erfindung des SAP-Zen-Puscheligkeits-Buddhismus.“

[Ich gebe zu, dass dieser Plot sehr unglaubwürdig daherkommt, denn woher sollte Christine Klinsi und den SAP-Zen-Puscheligkeits-Buddhismus kennen? Ich weise auf folgendes hin: Den Klinsi hat der Trupp irgendwo unterwegs aufgegabelt und sich seine Geschichte erzählen lassen; und den SAP-Zen-Puscheligkeits-Buddhismus kennt ja wohl JEDER. -Anm. des Verfassers.]

Weiter im Text. Ulichen glaubte also Christine und spielte menschlichen Rammbock. Was sich allerdings hinter der Kellertür befand, ließ allen Anwesenden das Blut in den Adern gefrieren. Sie sahen nicht nur das Kondom der Oper.

Nein. Nicht nur das. Es war viel furchtbarer. So grässlich, dass es menschliche Vorstellungskraft sprengt. So grauenvoll, dass eine Rede von Stoiber dagegen reinster Balsam für die Seele wäre. So brutal, dass im Vergleich dazu Sex mit Berlusconi — nein, soooo schrecklich dann doch nicht. Aber Ihr wisst in etwa, worauf ich hinaus will. Die Gefährten starrten minutenlang in den Raum, bis endlich einer das Wort ergriff.

„Das ist großartig! Die kann ich alle gebrauchen, nicht wahr, Ladys?“ Es war Berlusconi, wer sonst? Im Gegensatz zu allen anderen schien ihn der Anblick sogar zu erfreuen. Hunderte, wenn nicht gar Tausende geriffelte Kondome wuselten durch den Keller.
„Die sind doch alle zu groß für Sie“, erwiderte Christine. „Das ist ja furchtbar! Wie sollen wir die alle besiegen? Guck Dir das an, Richard!“
„Hat jemand einen Caipi?“, murmelte Richard, immer noch voller Entsetzen. Er versuchte, in der Kondommasse den leuchtenden Punkt des Verhüterlis ausfindig zu machen, das er so erfolgreich mit Neonfarbe besprüht hatte, doch er fand es nirgends.
Zensursula mischte sich ein, indem sie resolut den Raum betrat und wahllos einen Schrank öffnete. Sofort wurde sie unter einem Berg von Stoppschildern begraben. Ulla Schmidt hingegen fand in der äußersten Ecke des Raumes (er war wie gesagt seeeehr groß) ihren geliebten Dienstwagen wieder. Währenddessen fesselten die bösen Kondome den armen Uli H. „Rache für ‘76!“, brüllten sie. Wer sollte dem entfesselten Treiben ein Ende bereiten?

Es kann nur eine geben!

Murmel! Puschelig und mutig! Sofort, nachdem eine gewisse Praktikantin im Weißen Haus einen Anruf von Christine mit der ausführlichen Schilderung der Problematik bekam, setzte sich die puschelige Murmeltiersuperwoman im Auftrag der Praktikantin in Bewegung.

murmelinderdose

Ihr Auftrag lautete: Besiegen der Kondome durch Einsammeln und Verschicken der Latexlümmel zu Händen von Rahm Emanuel. Murmel brachte also Rosen mit und sprach ruhig auf die wilden Kondome ein. Diese waren hin und weg von so viel Puscheligkeit. „Wie können wir auch so puschelig werden? Wir sind zwar geriffelt, aber völlig unflauschig. Kannst Du uns helfen?“ Solche und ähnliche Fragen prasselten auf das Murmeltier ein. Murmel sprach: „Folgt mir und Ihr werdet Puscheligkeit lernen. Ich kann Flauschigkeit besser als Münte Opposition. Folgt mir!“

Wie einst die Ratten dem Rattenfänger von Hameln folgten, so zog Murmel mit einer wahren Flut an Kondomen davon. Die Gefährten atmeten auf. Richard küsste Christine überglücklich. „Nun werden wir endlich Kinder haben!“

Im Weißen Haus freute sich ein Stabschef über den Vorrat an geriffelten Kondomen.

smiling_kl

„Was wir da alles einsparen werden! Der Vorrat wird für ein paar Wochen reichen!“

[Da ist ja wieder die KONFERENZMAPPE!!! Haaaach!!! Aber zurück zum Fall.]

Wo war ich? Egal. Die Gefährten waren erleichtert über die besiegte Kondomarmee, Uli Hoeneß fand in einem anderen Schrank endlich mal einen guten holländischen Fußballer, nicht, dass er es verdient hätte, aber das Fußballleben ist halt ungerecht, und alle hätten zufrieden und glücklich sein können, wäre da nicht ein kleines Kondom gewesen, das sich hinterlistig so gut versteckt hatte, dass Murmel es nicht finden konnte.

An dieser Stelle endet der Roman. Es steht zu befürchten, dass die Sache mit dem übersehenen Kondom dazu dient, irgendwann eine Fortsetzung auf den Buchmarkt zu werfen. Aber das soll uns egal sein. Wichtig ist, dass ich einen weiteren Riffelkondombeitrag abgeliefert habe. Nun sind es nur noch zwei! Resümee übermorgen ist klar, aber was blogge ich bloß morgen? Habe da immer noch keine Idee…

Übrigens: Okay, heute war FCB mal gut, aber dieser Roman ist zeitlos, und meistens stimmt das o. g. Szenario ja…

Letzter Teil der Besenstielkondom-Fotolovestory

Ihr erinnert Euch sicher, was bisher geschah. Falls nicht, lege ich Euch die entsprechende Kategorie wärmstens ans Herz. Kurz gesagt, wurde Riffelia vor einem teuflischen Bösewicht gerettet, und die Superheldin Cecilia das Zyklopenkondom verließ nach erfolgreicher Mission den Schauplatz des Kondomwahns:

Heldentaten Kopie

Sie flog in den düsteren Abendhimmel, weitere Fürsten der Finsternis mussten bekämpft werden! Normalerweise hätte hier jetzt Schluss sein können, ABER:

  1. brauche ich noch 4 Tage Riffelkondomstoff
  2. kam bis jetzt noch nicht ein Hauch „Love“ vor, und das bei dem Titel!

Ich kann ja Romantik nicht, aber schauen wir trotzdem mal, was nach erfolgreicher Rettung geschah.

Kaum entspannte Riffelia sich, erblickten ihre Augen erstaunliches:

süßerTyp

Alles war voller Herzchen, zumindest für Riffelia. Wer hat sie so in den Bann gezogen, wer???

Es konnte nur einer sein! Der Casanova der Kondome, der van Gogh der Vehüterlis, der Gott der Gummis!

Romantik_PUR

Es war mein selbstgebasteltes blaues geriffeltes Kondom! Und es weiß genau Bescheid, wie man das Herz einer Frau erobert: Mit Kunst und Kultur! Ich bin so stolz auf meine Schöpfung!

Die beiden schauten alle BigPI-Movies, und das mehrmals, bis sie auch das kleinste Detail gründlich analysiert und interpretiert hatten. Danach zogen sie sich in die Besenkammer zurück, doch diskret, wie ich bin, habe ich die dort stattfindenden Aktivitäten nicht fotografiert. Auf jeden Fall besonders praktisch: Im Gegensatz zu seinerzeit Bobbele waren dieses Mal Kondome dabei!

Und wenn sie nicht gestorben sind, analysieren sie noch heute BigPI-Movies und schwelgen in den höchsten Wonnen der Liebe.

HAPPY END!

Noch 3 Tage Kondomcontent. Der September wird dann wohl eine kondomfreie Zeit, aber dafür wird dieser wunderbare Monat ganz im Zeichen meiner Kunstaktion „Ganz ohne was an fotografiert“ stehen. Es gilt drei Aufgaben mit voller künstlerischer Kraft anzugehen und zu bewältigen!

27. Beitrag zum Thema „geriffelte Kondome“

Nach dem textlastigen Beitrag von gestern heute wieder etwas Entspannendes mit Bilderchen. Hier hatte ich ja unter anderem das Spiel „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ in der Riffelkondom-Variante vorgestellt. Hier noch mal die Regeln zur Erinnerung:

Voraussetzung: Wolkenhimmel. Es geht darum, wer die meisten Wolken, die wie geriffelte Kondome aussehen, entdeckt. Der Sieger darf so viel Sex mit den Mitspielern haben, wie er Wolken entdeckt hat bzw. solange die geriffelten Kondome reichen.

Neulich habe ich endlich auch mal eine Wolke entdeckt, die ein bisschen wie ein geriffeltes Kondom aussah! Ich war so stolz!

Wolkenriffelkondom

Meistens gewinnt aber Rahmi. Vor allem sieht er immer geriffelte Kondome, wo ich teilweise nicht mal eine Wolke entdecken kann, hier z. B.:

blau_so_blau

Hier meinte er, fünf Wolken entdeckt zu haben. Ich hatte den leisen Verdacht, dass er schummelte — aber wer bin ich, dass ich ihm widerspreche? So was tut man ja als treusorgende Praktikantin nicht. :mrgreen: Ich möchte nicht riskieren, dass er leicht unentspannt wird:

rahm-emanuel

So, das war das. Mal wieder sehr Rahm-Emanuel-lastig, aber wenn nicht bei diesem Thema, wobei dann? :-)

Noch vier Beiträge! Schon mal einen kleinen Ausblick auf das Kommende? Auf jeden Fall wird es noch folgendes geben:

  • Happy End der Besenstielkondom-Fotolovestory
  • 3. Teil der Zusammenfassung des Meisterwerks „Das Kondom der Oper“
  • Resümee (bietet sich für den 31.08. an, nicht wahr?)

Und sollte mir nichts Besseres mehr einfallen, werde ich hier ein weiteres, dieses Mal recht fieses, Stöckchen anbieten… Das wird dann zwar außer Markus (zwangsweise) und mir vermutlich keiner mitnehmen, aber was soll’s. Man muss Opfer bringen, um das große Ziel zu erreichen — das Ziel, im August täglich über geriffelte Kondome gebloggt zu haben!

Das Kondom der Oper (2)

Neulich habe ich Euch schon von dem Meisterwerk der Literatur „Das Kondom der Oper“ erzählt. Bestimmt wollt Ihr unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ja? Dachte ich mir. Dieses ist der 26. Beitrag in meiner Reihe „tägliches Bloggen über geriffelte Kondome“. Eigentlich sogar der 27., denn es gab da einen Tag, an dem ich sogar zwei Beiträge geschrieben hatte!

Richard besorgte also Neonfarbe und tat so, als wolle er mit Christina Sex haben. Sofort kam das geriffelte Kondom der Oper angesaust und stülpte sich über Richards Dödel. Richard fackelte nicht lange und besprühte das geriffelte Ungeheuer mit der Neonfarbe. Das Kondom schrie auf und ergriff die Flucht. Der Operndirektor und seine Frau folgten dem Feind, der schnurstracks in das Kellergewölbe des Operngebäudes floh.

„Habe ich es mir doch gedacht, dass das Kondom hier unten seinen Unterschlupf hat“, keuchte der nicht besonders sportliche Richard.
„Ist ja auch sinnvoller, als sich gut sichtbar auf dem Operndach einzuquartieren, oder?“, erwiderte Christina. „Nun beeil Dich mal, sonst verlieren wir es aus den Augen!“

Das Kondom war scheinbar auf alles vorbereitet und sprang in ein schnelles Motorboot, um über den unterirdischen See zu fliehen.

„Verdammt“, fluchte Richard. Da tippte ihn jemand auf die Schulter. Erschrocken drehte der Operndirektor sich um und blickte in das verzweifelte Gesicht eines kleinen Mannes.
„Können Sie mir helfen?“, fragte der Hutzelzwerg. „Ich benötige dringend diese Tabletten, Rasputinxxl heißen die, ich habe da nämlich ein kleines Längenproblem.“

Bevor Richard antworten konnte, schlug Christina den Mann nieder. „Den kenne ich, das ist ein widerlicher italienischer Lüstling, der andauernd nur Sex will, und das mit seinen 3,5 Zentimetern! Komm, hilf mir, ihn in den See zu schmeißen!“
Richard war entsetzt ob der Brutalität seiner Frau. „Das geht doch nicht. Denkst Du denn gar nicht an den Umweltschutz? Der See wäre auf Jahre ökologisch völlig aus dem Gleichgewicht gebracht!“ Weiter kam er nicht, denn eine verzweifelte Frau stürzte auf das Ehepaar zu.
„Ich brauche dringend Ihre Unterstützung! Haben Sie meinen Dienstwagen gesehen? Schon das zweite Mal dieses Jahr, dass mir das Mistding geklaut wurde! Und das im Wahlkampf! Bringt echt keinen Spaß!“
„Ein Auto? Hier unten? Kann das schwimmen? Wir brauchen dringend ein Gefährt, um über diesen verdammten See zu kommen!“, fluchte Richard. In der Ferne sah man noch ein leichtes Glimmen. Bald würde das Kondom aus dem Blickfeld verschwunden sein.

Doch da! Ein lautes Plätschern und ein noch lauteres fröhliches „Hallo“ tönte aus dem See. Es war ein Wal. Ein weißer Wal. „Ich bin Moby Dick. Soll ich Euch mitnehmen? Ich bin umgezogen, weil mir dieser bekloppte Typ mit dem Holzbein so langsam anfing, auf die Nerven zu gehen. Und alles nur, weil ich sein Bein gefressen habe. So was Nachtragendes!“ Moby blickte hungrig auf die Beine der am See stehenden — bzw. in einem Fall liegenden — Menschen.
„Du bist ja niedlich!“, rief Christina aus. Sie war schon immer sehr tierlieb, was auch daran zu erkennen war, dass sie den Spinnen in der Oper Netze häkelte. Richard blickte skeptisch, denn er hatte den hungrigen Blick registriert. Seine Stimme der Vernunft kämpfte mit dem übermächtigen Wunsch, das gemeine Kondom zu verfolgen…

Wer wird gewinnen? Lest das und einiges mehr im 3. Teil. Eigentlich wollte ich Euch ja nur mit 2 Teilen behelligen, aber in Anbetracht der brutalen Tatsache, dass ich noch 5 Beiträge schreiben muss, kennt meine Schwafeligkeit keine Grenzen…

25. Beitrag zum Thema „geriffelte Kondome“

Nachdem ich Euch gestern mit dem Podcast gefoltert und sogar einen Menschen scheinbar in die Alkoholsucht getrieben habe, heute mal wieder ein fotografisches Stillleben, ganz besinnlich, geht ja auch stark auf Weihnachten zu, nech? Und vor allem ohne Ton! Die Künstlerin präsentiert Euch voller Stolz:

Stillleben_mit_Caipi_und_Kondom

Das Werk heißt: „XXL-Caipi mit rotem Strohhalm, grünem kaktusförmigen Plastikding zum Umrühren und geriffeltem Kondom hinterm Glas“. (Es handelt sich hierbei NICHT um einen Beitrag zu meiner Fotoserie „Ganz ohne was an fotografiert“. Ich fotografiere selbstverständlich auch in bekleidetem Zustand!)

Noch 6 Beiträge zum Thema „geriffelte Kondome“. Ideen habe ich noch für 4. Passt ja fast. :-)

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Ich habe es wieder getan!

Ihr Lieben,

es tut mir leid, aber ich habe nun doch einen zweiten Monsterpodcast des Grauens aufgenommen. Eigentlich wollte ich das ja nie wieder tun, aber es gab mehrere Gründe, die für einen weiteren Podcast sprachen:

  1. Immerhin 2 Leute haben sich damals für einen weiteren ausgesprochen! Zwei! Das sind doppelt so viele wie einer!
  2. Ich wollte mein neues Mikro ausprobieren, das ich mir allerdings nicht für eine Flut von weiteren Monsterpodcasts angeschafft habe (keine Panik!), sondern für meine Daggi-Synchronisationen. Hier war eine Investition dringend nötig, nachdem mein altes Mikro immer schlechter wurde.
  3. Im Rahmen meiner Kondombloggerei wollte ich noch einmal etwas Neues bringen, und einen Kondompodcast hatten wir ja noch nicht…
  4. In meiner Kategorie „Monsterpodcast“ ist nur ein Beitrag. Eine Kategorie mit nur einem Posting ist doof.
  5. Ich wollte die Sache mit der Welteroberung beschleunigen, also Menschheit, hör her! Unterwirf Dich uns freiwillig, oder es könnte zu weiteren Monsterpodcasts kommen!!

Fazit: Das neue Mikro ist ganz okay. Es gibt zwar ab und zu Knackgeräusche, aber die hängen damit zusammen, dass ich manchmal zu nah rangegangen bin. Meine Stimme hat’s leider nicht verbessert, aber damit war nicht zu rechnen, wie wir knallharten Realisten natürlich wissen.

Besonders epochal an diesem Monsterpodcast ist der kurze Moment, in dem Rahmis Originalstimme zu hören ist. :-)

Nun lauschet dem Ungemach. Ich wünsche erfolgreiches Überleben!

Monsterpodcast_2

@BigPI: Meinungen zur technischen Qualität? Auf jeden Fall eine gewisse Verbesserung, oder? Könnte jetzt das letzte Daggiwerk noch mal neu einsprechen; wenn ich allerdings an die Tennisszene denke, wird mir ganz anders…

Noch 7 Kondombeiträge! Es wird!

Und die Lovestory geht weiter

Nämlich natürlich meine Besenstielkondom-Fotolovestory! Sicher habt Ihr schon alle ganz ungespannt nicht gewartet, wie es weitergeht, aber darauf kann ich keine Rücksicht nehmen, denn noch ist der August nicht vorbei, somit heißt es weiterhin, tapfer jeden Tag etwas zum Thema „geriffelte Kondome“ zu bloggen. So kann man ein Sommerloch auch überbrücken. Bleibt die Frage, ob Euch ein Sommerloch nicht sogar lieber gewesen wäre… Aber so habe ich meinen Spaß und Ihr müsst das durchstehen. :mrgreen:

Kleiner Rückblick: Riffelia, das liebe Riffelkondom, wurde vom Teufelskondom bedroht. Der gemeine Fiesling ließ sich selbst vom Fußballkasper Ulichen nicht vertreiben. Alles schien verloren, wäre da nicht der dramatische Auftritt von Cecilia Zyklopenkondom gewesen.

Und Cecilia kam nicht allein. Sie hatte ihren treuen Gefährten dabei. Paul Penisring!

Paul

Cecilia erfasste die Situation sofort und schleuderte Paul in Richtung des Bösewichts!

Ulichen

„Uppsi! Verfehlt!“, murmelte Cecilia. Aber das sah die Fußballwelt ganz anders. Nichtsdestotrotz gelang es ihr, auch das böse Teufelskondom mit Hilfe von Paul zu besiegen. Triumphierend stopfte Paul den Fiesling dorthin, wo die Sonne nicht scheint, es sei denn, jemand lässt den Deckel offen.

TeufelMüll

Und so endet diese Geschichte, und wenn sie nicht gestorben sind, so leben alle geriffelten Kondome noch heute glücklich und…

Moment mal… Ja, bitte? Was nun mit der Liebe sei? Weil die Story doch Besenstielkondom-Fotolovestory heiße? Danke für diesen wertvollen Einwand. Ja, dann wird es wohl doch noch eine Folge geben.

Schaltet also das nächste Mal ein, wenn es heißt: Liebe, Freude, Eierkuchen, geriffelte Kondome, Herzchen allüberall, Romantik pur, Schatzilein!

Noch 8 Beiträge!

Kondomblogging, 22. Tag

Ich fand den WordPress-Fehler mit den „öffnenden geschwungenen Anführungszeichen“* so schön, dass ich das Thema gleich verwendet habe, um Rahmi mit Ausredenmaterial zu versorgen. Ihr wisst ja alle, dass Hillary ein Auge auf ihn geworfen hat. Schlimm. Das kann ich als treusorgende Praktikantin nicht zulassen. Vorhin nun das:

Rahmi_und_die_Anführungszeichen

Da kann der arme Chief of staff nicht mal in Ruhe einen Einkaufszettel schreiben, und das, obwohl er sich sogar im Garten versteckt hatte! So geht das ja nun nicht. Gut, dass er diese großartige Ausrede parat hatte! Übrigens: Da ist wieder diese Konferenzmappe! Kein Wunder, dass Hillary wuschig wurde…

Ab jetzt brauche ich nur noch neun Beiträge zum Thema „geriffelte Kondome“ schreiben. Eine einstellige Anzahl! Yeah! :-)

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*WordPress hat eine Zeitlang vor Anführungszeichen „Öffnendes geschwungenes Anführungszeichen“ gesetzt. War eigentlich ganz praktisch, dann wusste man gleich, wie dieses Satzzeichen heißt.