Ich bin durchaus noch in Sachen NaNoWriMo aktiv, komme allerdings nicht so richtig voran. Ich habe erst 7322 Wörter, definitiv zu wenig.
Jedenfalls ist Helena mittlerweile auf dem Schiff eingetroffen, hat eine Liebesnacht verbracht und schon mehrere seltsame Gestalten getroffen, unter anderem einen Politiker, der sämtliche Sozialleistungen für Arbeitslose streichen möchte. (In welcher Partei mag der sein?) Besser ist die verrückte Mary (kleine Ehrerbietung an einen der „Der Dünne Mann“-Filme, wo eine verrückte Mary vorkam), die lauthals Fußballsongs („Bayern hat verloren“) auf dem Luxusdampfer singt und auch sonst etwas durchgeknallt ist.
Bereits unterbringen konnte ich:
- Brothunde (Helena kann sehr gut backen und hat schon mal kleine Schlittenhunde samt Schlitten aus Dinkelteig fabriziert!)
- SAP (fallende Aktien)
- Bernd das Brot
Helena als solches ist in vielen Dingen das krasse Gegenteil von mir:
- Sie kann nicht nur sehr gut backen und kochen, sondern liebt diese Tätigkeiten auch
- Sie ist kontaktfreudig und kein bisschen introvertiert
- Sie interessiert sich nicht für Fußball
- Sie treibt (etwas) Sport
- Sie interessiert sich sehr für Wirtschaft und kann mühelos stundenlang über die Verflechtungen von Großkonzernen parlieren (ich habe da so’ne Kollegin, die mich dazu inspiriert hat…) und verfolgt aufmerksam die Aktienkurse
Außerdem gibt es ein paar Geheimnisse, nicht nur in Helenas früheren Leben (warum brach sie mit ihren Eltern?), sondern auch bei ihrem Liebhaber, der ein nicht besonders schlaues Topmodel mit irgendwas zu erpressen scheint…
So, nun wird es langsam Zeit, dass die ganze Bande auf die einsame Insel verbannt wird… Morgen geht’s wieder frisch ans Werk. Ich glaube aber nicht, dass ich es noch packe, rechtzeitig fertig zu werden. Seltsam, letztes Jahr hatte ich wahnsinnig viel beruflichen Stress, war zwischendurch noch etwas krank, habe aber fast jeden Tag eisern die nötige Wortanzahl geschrieben. Dieses Mal, wo ich relativ erholt an die Sache rangehen könnte, schlurfe ich so vor mich hin. An der Story liegt es nicht, es ist ein Disziplinproblem.









