…nämlich aus dem NaNoWriMo 2009. Passt dieses Jahr einfach nicht. Stimmungsmäßig, zeitmäßig, was weiß ich…
Setzen wir all unsere Hoffnungen also auf die Wunderbare Welt des Wissens. Ich bin da ganz optimistisch.
…nämlich aus dem NaNoWriMo 2009. Passt dieses Jahr einfach nicht. Stimmungsmäßig, zeitmäßig, was weiß ich…
Setzen wir all unsere Hoffnungen also auf die Wunderbare Welt des Wissens. Ich bin da ganz optimistisch.
Ja, sie lebt noch, sie lebt noch, sie ist noch nicht tot…

Heute war ich ernsthaft am Überlegen, das NaNoWriMo-Schreiben aufzugeben und die Zeit lieber für Lesen, Rätseln, Hundeknuddeln… zu nutzen. Aber andererseits ist es Mist, einfach so hinzuschmeißen. Warum auch immer, denn in diesem Fall wäre es eigentlich total unwichtig, weil absolut nicht von Interesse — außer eben für mich. Und somit für die künftige Weltherrscherin, also doch nicht ganz unwichtig.
48 oberwichtige Manager, Politiker, Models und ähnliche Kreaturen sowie Helena und die verrückte Mary sind mittlerweile von bösen Robin-Hood-Piraten auf einer einsamen Südseeinsel ausgesetzt worden. Das Überleben gestaltet sich erwartungsgemäß nicht einfach, schon gar nicht mit Managern, die nicht in gewohnter Manier das Patentrezept „Leute freisetzen“ anwenden können, und auch mit Politikern à la von und zu Salms (eine Mischung aus Brüderle und zu Guttenberg) und Berlusconi ist nicht viel anzufangen. Es gibt aber auch einige Personen, die nicht völlig überfordert sind…
Zu Salms mag übrigens Regencapes sehr gerne (jaha, noch auf dem Schiff bot er Helena an, bei ihm in der Kabine in einem durchsichtigen Regencape zu duschen). Des Weiteren gibt es einen Fußballmanager, der zwischendurch im Delirium immer davon faselt, dass FCB Herbstmeister wird.
Natürlich habe ich auch die Meisterwerke des großen BigPI erwähnt, auf dem Schiff gab es einen Filmabend mit seinen Werken! Nur BigPI-Filme! Helena ist eine große BigPI-Verehrerin (natürlich) und besuchte diese Veranstaltung. Aber auf der Insel ist natürlich an derartigen Kunstgenuss nicht mehr zu denken.
Ja, der Roman ist genauso seltsam, wie sich das alles anhört. Und ich hinke immer noch stark hinterher. Ob das noch was wird? Es soll ja schon Leute gegeben haben, die große Aufholjagden gestartet haben… Wer weiß, ob ich zu so etwas fähig bin.
Ich bin durchaus noch in Sachen NaNoWriMo aktiv, komme allerdings nicht so richtig voran. Ich habe erst 7322 Wörter, definitiv zu wenig.
Jedenfalls ist Helena mittlerweile auf dem Schiff eingetroffen, hat eine Liebesnacht verbracht und schon mehrere seltsame Gestalten getroffen, unter anderem einen Politiker, der sämtliche Sozialleistungen für Arbeitslose streichen möchte. (In welcher Partei mag der sein?) Besser ist die verrückte Mary (kleine Ehrerbietung an einen der „Der Dünne Mann“-Filme, wo eine verrückte Mary vorkam), die lauthals Fußballsongs („Bayern hat verloren“) auf dem Luxusdampfer singt und auch sonst etwas durchgeknallt ist.
Bereits unterbringen konnte ich:
Helena als solches ist in vielen Dingen das krasse Gegenteil von mir:
Außerdem gibt es ein paar Geheimnisse, nicht nur in Helenas früheren Leben (warum brach sie mit ihren Eltern?), sondern auch bei ihrem Liebhaber, der ein nicht besonders schlaues Topmodel mit irgendwas zu erpressen scheint…
So, nun wird es langsam Zeit, dass die ganze Bande auf die einsame Insel verbannt wird… Morgen geht’s wieder frisch ans Werk. Ich glaube aber nicht, dass ich es noch packe, rechtzeitig fertig zu werden. Seltsam, letztes Jahr hatte ich wahnsinnig viel beruflichen Stress, war zwischendurch noch etwas krank, habe aber fast jeden Tag eisern die nötige Wortanzahl geschrieben. Dieses Mal, wo ich relativ erholt an die Sache rangehen könnte, schlurfe ich so vor mich hin. An der Story liegt es nicht, es ist ein Disziplinproblem.
Natürlich bin ich auch dieses Jahr wieder dabei. Es geht darum, einen Roman mit mindestens 50.000 Wörtern zu schreiben.
Dieses Jahr haben WeltdesWissens und ich uns gegenseitig Personen vorgegeben. Ihre Erfindung für mein Meisterwerk (höhö) lautet:
Es ist Helena, die Backwarenfachverkäuferin, die leider nicht so schön ist, wie ihr Name vermuten lässt, und die unerwartet eine Kreuzfahrt gewinnt…
Eine Backwarenfachverkäuferin, ist das nicht prima? Bernd das Brot wird natürlich auch Erwähnung finden, das ist ja klar!
Für die Handlung habe ich eine Idee aufgegriffen, die mir schon seit Jahren im Kopf herumspukt: Helenas Gewinn wird eine absolute superduperhypermega Kreuzfahrt sein, bei der sich die höchsten der sog. Elite ein Stelldichein geben, also hochdotierte Manager, Banker, Politiker u. ä. Die ganze Bande wird auf einer einsamen Insel stranden (Schiffsunglück? Entführung und Aussetzung? Bin mir da noch nicht ganz sicher), hier wird sich zeigen, wie diese Führungspersonen mit einer wirklich harten Herausforderung fertig werden. (Die Idee hatte ich schon lange vor ‘Lost’, und zum Glück habe ich keine einzige Folge von ‘Lost’ gesehen, so dass ich nicht beeinflusst werde, was zwar eh völlig wurscht wäre, aber egal.)
Bisherige Leistung:
Tag 1: 0 Wörter
Tag 2: 0 Wörter
Tag 3: 0 Wörter
Tag 4: 0 Wörter
Tag 5: 0 Wörter
Tag 6: 0 Wörter
Ich liege also gut im Zeitplan.
Jetzt habt Ihr so in etwa eine Idee, was ich die nächsten 2 Wochen in Dänemark treiben werde — nachdem der Tierarzt heute endgültig grünes Licht gegeben hat.
Geschafft.
Und das, obwohl ich noch vier Stunden Zeit gehabt hätte… Für die, die das Prinzip nicht kennen: „Gewinner“ darf sich jeder nennen, der im November 50000 oder mehr Wörter geschrieben hat, unabhängig von der Qualität. (Mehr Infos hier.)
Für mich war an dem Experiment die Erfahrung wertvoll, dass ich das Durchhaltevermögen habe, auch längere Geschichten zu schreiben. Ausdauer ist normalerweise nicht meine Stärke.
Was nun zu tun ist:
Ich werde mit Punkt 2 anfangen, dicht gefolgt von Punkt 4, denn die beiden kosten am wenigsten Energie.
Der fieseste Magen-Darm-Infekt, den ich jemals hatte, ist der Grund für meine Schweigsamkeit hier. Mittlerweile ist zwar die Verabschiedung sämtlicher Nahrungsmittel aus meinem Körper erfolgreich abgeschlossen („Tschüs, Ihr Lieben“), aber ich war so erschöpft, dass ich die letzten beiden Nächte nicht mal mehr schlafen konnte. Das ist schon ein fieses Gefühl. Heute morgen bin ich dann endlich auf die Idee gekommen, Wick MediNait zu nehmen, so dass ich heute Vormittag immerhin ca. 3 Stunden lang einigermaßen gut geschlafen habe.
Nun bin ich gerade dabei, die letzten 1400 Worte für das NaNoWriMo-Monsterwerk in die Tastatur zu klimpern. Es wäre mehr als ärgerlich, so kurz vorm Ziel aufzugeben. Da könnte ich ja gleich auf die Weltherrschaft verzichten.
Sie lasen das Rumgejammere zum Sonntag. Ob es heute Abend die Lebenshilfe mit Briefkastentante Fellmonsterchen geben wird, weiß ich noch nicht so genau. Liebe Ratsuchende, verzweifelt nicht, irgendwann geht es weiter… immer weiter… Nichts ist so zuverlässig wie die Unsterblichkeit des Wahn- und Irrsinns.
Kann mir mal bitte jemand, IRGENDJEMAND, erklären, wie man es schafft, innerhalb von drei Wochen 76319 Wörter zu schreiben wie Fatebringer?
So viel Spaß wie mir die Schreiberei bringt, aber ich werde sehr erleichtert sein, wenn der November vorbei ist. Gründe:
Der Fußboden hier vergisst langsam, wie ein Staubsauger aussieht.
Ich würde gern mal wieder 7 Stunden am Stück schlafen (OK, am Wochenende geht das, aber nicht von Montag bis Freitag).
Drei von vier Schulungen für das Analysetool werde ich dann hinter mir haben.
Etwas Ruhe im Chaosprojekt, weil dann erst mal die externe Firma einiges erledigen muss (Verschnaufpause, Ruhe vor dem Sturm…)
Ich kann endlich an der Reihe „Pakt mit der Finsternis“ weiterschreiben. Außerdem habe ich neue Ideen für „Aufräumen und Ausmisten“ sowie die Rubrik „Welterklärung“. Und der Amo-Award müsste auch mal wieder verliehen werden. Überall so viele Kandidaten. Der Herr Schäuble brüllt ja in letzter Zeit besonders laut danach!
Der Dezember ist ein kurzer Arbeitsmonat.
Und natürlich: Entweder den Roman bzw. zumindest die Anzahl der Wörter geschafft (der Roman als solches wird länger, das kann ich schon absehen) oder auch nicht, aber im Dezember kann ich dann wieder in meine „heute bin ich zu müde“-Schlufferei verfallen. Dass ich das im November kaum getan habe, dafür war und ist der NaNoWriMo wirklich gut.
Ich gehe davon aus, dass ich den Roman nun auf jeden Fall zu Ende bringen werde, denn bisher bin ich noch nie so weit gekommen.
Gute Nacht.
…denn das Fellmonster hat es geschafft, über die Hälfte des NaNoWriMo-Romans fertigzumurksen. Das war natürlich auch nötig, da das Monatsende bedrohlich näher rückt, aber noch gibt es Hoffnung, noch kann ich es schaffen, wenn auch mein Plan, im November ein langes Wochenende einzulegen, gescheitert ist. Schade, das wäre sehr hilfreich gewesen.
Bei Kreativitätskrisen könnte ich ja zu Wiederholungen greifen, aber bisher war das zum Glück nicht nötig.
Doch, ich lebe noch und wurde auch nicht von der bösen Konkurrenzkrötenarmee entführt… Aber die Irrenanstalt saugt sehr viel Energie vom armen Fellmonster ab. Lauter Irre und Wahnsinnige, das sag ich Euch.
Meine Schreibaktivitäten laufen, wenn auch mit gebremster Kraft, ich dümpel irgendwo bei etwas über 14.000 Wörtern herum. (Herr Juf, ich gucke nur noch ganz selten in die Wortstatistik, ehrlich!) Vielleicht bekomme ich dieses Wochenende mehr „gebacken“, denn letztes Wochenende ging es mir nicht besonders gut.
Kommen wir zum zweiten Thema dieses Beitrages. Hundewelpen. Bei Marta habe ich diese Welpenwebcam gesehen. Die Kleinen sind zum Knuddeln.
Wochenende gibt es hier mehr zu lesen. Unter anderem wird das Elite-Team aufgestockt, und über die Körpergröße von Mr. Obama müssen wir auch mal wieder reden!
Liebe Grüße
Eure künftige Weltherrscherin