Kunstprojekt lebt!

Ihr kennt alle mein legendäres Kunstprojekt. Falls nicht, kann man die Historie hier nachlesen.

Kurzum: Es geht darum, mit bestimmten Suchbegriffen hier zu landen, die alle die Schlagwörter „nackt fotografiert“ oder „ganz ohne was an fotografiert“ enthalten müssen, und außerdem natürlich das Objekt der Begierde. Also der Fotobegierde. Ich knips das und bin dabei nackt. Aber das wisst Ihr ja.

Bevor ich zu meinen beiden neuesten Herausforderungen komme, möchte ich einen Tätschel-Award verleihen. Leider ist mir der Name nicht bekannt, aber Frau Welt des Wissens hat da Kontakte und kümmert sich um die Weiterleitung. Hier ist er also:

Yeah_Taetschel_Kunstkennerin

Womit hat sich diese Kunstkennerin den Tätschel-Award verdient? Nun, sie erkennt nicht nur große Kunst, wenn sie ihr in diesem Blog über den Weg läuft, nein, sie fördert diese sogar mit entsprechenden Aufgaben.

Und diese beiden Aufgaben wurden von mir mittlerweile abgearbeitet. Bei der ersten ging es darum, Zensursula nackt zu fotografieren.

Das war nicht so schwer. Ich bin ja Mitglied der Aktion „Rettet das Urselchen„. Meine Aufgabe ist es, eine Wattebauschmiliz aufzubauen. So habe ich also einfach mal das Urselchen zu mir eingeladen, um ihr die Waffen der Miliz vorzustellen. Ich muss Euch warnen: Das Urselchen sieht stark gealtert aus. Plagt Ihr Euch mal mit 7 Gören und mit vielen bösen Bloggern rum! Dann würdet Ihr auch alt aussehen.

Zensursula

Hier stellte ich ihr also meine Neuentwicklungen vor. Modernste Rüstungstechnologie!

Ich: „Die weißen und gelben Bäusche sind für Blogger, die nur ab und zu böse sind. Die verfusseln nur die Tastatur. Die rosa Geheimwaffe werden wir vor allem auf Blogger richten, die jeden Tag schlecht über Sie schreiben und womöglich sogar Spottlieder verfassen! Die übernimmt den gesamten PC und infiltriert ihn mit Barbie-Wallpapern, Barbie-Bildschirmschonern und Barbiemusik. Höhepunkt ist ein pinkfarbenes Stoppschild!“

Zensursula: „Hört sich an, als ob Sie was gegen Barbie haben?“

Ich: „Leider nicht. Barack lässt mich nicht an den Roten Knopf, ansonsten hätte ich ja schon längst eine Rakete auf die Fabrik…“

Zensursula: „Wie grausam! Meine Töchter mögen Barbie! Aber mal was anderes: Warum sind Sie eigentlich nackt?“

Ich: (Oh-oh. Von dem Kunstprojekt erzähle ich ihr lieber nix.) „Das ist so: Mein Glaube, der SAP-Zen-Buddhismus, verlangt das von mir.“

Zensursula: „Immer? Gehen Sie so etwa auch in die Irrenanstalt?“

Ich: „Nein, nein. Als ich noch Einkäuferin war, ging das aber prima. Ich habe einfach zu den Lieferanten gesagt: Geben Sie uns sofort 20 % Rabatt, oder ich ziehe mich aus! Dagegen konnten Sie die üblichen Strategien wie „Besprechungsraum auf 50 Grad heizen“ oder „den Lieferanten ans offene Fenster setzen, nur im Winter bei minus zehn Grad mindestens sinnvoll“ etc. total vergessen!* Ich war zehnmal hintereinander Einkäufer des Jahrtausends!“

Zensursula: „Äh… ja. Beeindruckend. Wenn Sie ebenso viel Erfolg beim Bekämpfen der bösen Blogger haben werden, bekommen Sie das Bundeszensurkreuz. Ach was, Bundesverdienstzensur. Nein, Quatsch, Bundesverdienstkreuz. So heißt das ja.“

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*Das war natürlich ein Scherz! Nur ein Scherz. Ich lehne ja diese Methoden ab. Deswegen habe ich den Einkäuferkram hingeschmissen, als wir einen Chef bekamen, der solche Methoden gefordert hatte. Jetzt nicht speziell das Ausziehen, aber das Auspressen von Lieferanten.

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Das war das. Die zweite Aufgabe lautet: Gnampf.

Gnampf. Bernd-das-Brot-Jünger wissen Bescheid. Gnampf stammt aus einer Nachtschleife mit Bernd dem Brot und hat da immer die Bedeutung von etwas ganz Großartigem. In der Nachtschleife werden die diversen „Call-In“-Formate veräppelt, und Berndi muss sich mit völlig Bekloppten an der Strippe rumärgern. Wenn z. B. jemand fragt, was der neue Trend in Sachen Mode ist, antwortet Bernd: „Gnampf“, und der Typ ist total begeistert („Das ist der neue Shice!“) Usw., also kurz und gut: Gnampf ist klasse, Gnampf ist epochal. Selbst, wenn es sich um eine kitschige Puppe handelt. Kaum heißt sie Gnampf, verkauft sie sich wie wild.

Daran habe ich lange rumüberlegt. Ich hatte ja schon Caipi und Nougat, eine Wiederholung wollte ich nicht. Rahm Emanuel nackt wäre auch logisch gewesen, aber die Fotos darf ich nicht veröffentlichen, weil es seiner politischen Karriere schaden würde, und das möchte ich natürlich nicht!

Letztendlich habe ich mich für ein Multignampfbild entschieden. Es enthält mehrere wirklich gnampfige Dinge, aber seht selbst:

Gnampf

Ganz links im Hintergrund: Das 5-Liter-Caipiglas!

Davor, stellvertretend für die Puscheligkeit: Murmel!

Rechts neben Murmel, das kleine Foto: Raaaahmi! Mit verträumten Gesichtsausdruck telefonierend.

Vor Rahmi: Eine Limette. Noch ein Symbol für Caipi.

Rechts neben der Limette ein Buch. Literatur ist großer Gnampf.

Und neben dem Buch sehen wir ein Küken. Das symbolisiert meine beste Freundin, die ich Küken nenne, weil sie ein paar Jährchen jünger als ich ist.

Vorm Küken Berndi in einer Sandburg. Bernd das Brot höchstselbst ist natürlich Gnampf pur, und die Sandburg steht für Strand und Meer.

Im Vordergrund ein Shuffle. Symbolisiert Musik. Auch Gnampf.

Und im Hintergrund ein Foto von Hutze & Hursch, die beiden allergrößten Gnampfwohnzimmerwölfe der Welt!

Ach ja, der Stein, der vor der Limette liegt, symbolisiert Dänemarkurlaub, da habe ich den und einige seiner Artgenossen nämlich gefunden.

Ich hoffe, dass es mir wieder gelungen ist, meiner epochalen Fotoserie einen neuen Meilenstein hinzuzufügen. Gespannt warte ich auf das Urteil der Kunstwelt und vor allem der einzig wahren Kunstkennerin.

Rettet Uns-Ursel!

Kinners, Ihr habt es alle mitbekommen: In der Bloggerszene hat sich eine gewisse „Anti-Ursula-von-der-Leyen“ Stimmung ausgebreitet. Manche nennen sie von der Laien, andere erdreisten sich gar, von „Zensursula“ zu sprechen.

Ihr Lieben, so geht das doch nicht! Erkannt hat das

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