Schwoap: Das TV-“Duell“

Eine neue Folge der Schwoap „Schweine! Schweine! Wege zum Filetstück!“ wurde gestern abgedreht. Wie immer habe ich brandaktuelle Berichte vom Set vorliegen. Die Drehbuchautorin hat es sich in den Kopf gesetzt, dass die Schwoap, diese Mischung aus Schweinkram und Soap, politische Relevanz enthalten soll. So ist es kein Wunder, dass zur Zeit ein Wahlkampf zwischen einer gewissen Ängie Ferkel und einem Fränkie Schweinmeier läuft.

Szene: Ein Fernsehstudio mit der Amtsinhaberin Ängie Ferkel und dem Herausforderer Fränkie Schweinmeier. Außerdem ein Haufen Moderatoren, denn jeder TV-Sender durfte seinen besten Schpornodarsteller senden. (Schporno = Schweineporno.)

Die Moderatoren:

Moderatorenbande

Und die Duellanten:

Ferkel_Schweinmeier

Links die entzückende Ängie Ferkel, rechts der puschelige Fränkie Schweinmeier. (Für ein Stehpult war kein Geld mehr da. Rübenbrei TV ist noch ein sehr armer Sender.)

Einer der Moderatoren eröffnet die Sendung schwungvoll.

Moderator 1: „Guten Abend! Lassen Sie mich gleich schwungvoll loslegen, damit Leben in den Saustall kommt! Herr Schweinsteiger, glauben Sie wirklich, dass Ihr Verein wider alle Erwartungen einen Titel gewinnt?“

Schweinmeier: „Lassen Sie mich zunächst zum Ausdruck bringen, dass die Zusammenarbeit in der Großen Koalition mit Frau Ferkel sehr gut war und dass…“

Moderator 2 (flüsternd zu Moderator 1): „Psst, das ist hier kein Fußball, das ist Schweinmeier, dieser Politiker, der Kanzler werden will!“

Schweinmeier (lässt sich nicht vom Flüstern stören, sondern redet unbeirrt weiter): „…harmonische Zusammenarbeit, wie ich sie noch nie erlebt habe…“

Moderator 3: „Nun mal Buletten bei die Steaks! Warum sind Sie der bessere Kanzler?“

Schweinmeier (leicht erschrocken): „Bin ich das? Oh, äh… ja. Weil ich der bessere bin. Deshalb. Aber Ängie ist eine hervorragende Kanzlerin, die beste.“

Moderator 4: „Frau Ferkel, nun aber Sie! Warum sind Sie die bessere Regierungschefin, warum ist Schweinmeier nicht so geeignet?“

Ferkel: „Lassen Sie mich zunächst sagen, dass die Zusammenarbeit mit Herrn Schweinmeier eine sehr gute war. Natürlich unter meiner Leitung. Säue an die Macht!“

Moderator 1 (murmelt: Ist das langweilig, kein Fußball): „Schlafen Sie zusammen?“

Schweinmeier: „Lassen Sie mich in aller Entschiedenheit betonen: Das ist nicht nötig, um erfolgreich zum Wohle des Stimmborstenviehs… ähm… der Bürger zusammenzuarbeiten.“

Ferkel: „Unsere gute Zusammenarbeit beruht nicht in erster Linie auf…“

Moderator 87 (fällt Ängie ins Wort): „Frau Ferkel, Tacheles, bitte. Was sind die Fakten, wo sind die Gegensätze?“

Ferkel (leicht indigniert): „Ich antworte so, wie ich es mir vorgenommen und auswendig gelernt habe! Fakt ist, dass Herr Schweinmeier und ich gute Arbeit gemacht haben.“

Moderator 6: „Kommen wir zur Wirtschaftskrise. Herr Schweinmeier, da war doch irgendwas?“

Schweinmeier: „Ja? Stimmt, da war was. Aber nichts, was wir nicht im harmonischen Miteinander lösen konnten. Lassen Sie mich betonen, dass ich davon zutiefst überzeugt bin.“

Moderator 2 (seufzend): „Gut, dass wir kein Publikum im Studio haben, ansonsten würden die Schnarchgeräusche das Gespräch übertönen! Herr Schweinmeier, beim Thema Mindestsex gab es sehr wohl Differenzen mit der Kanzlerin!“

Schweinmeier: „In aller Deutlichkeit: Ich bin für Mindestsex für alle.“

Moderator 56: „Frau Ferkel, welche Stellung bevorzugen Sie?“

Ferkel: „Bundeskanzlerin natürlich, aber lassen Sie mich zunächst auf Herrn Schweinmeier antworten. Mindestsex für alle Schweinegruppen zu vereinheitlichen, kann nicht der effizienteste Weg zu mehr Wachstum sein. Unser Weg, den wir in der wunderbaren Koalition beschlossen haben, eine Kommission zu gründen, die wiederum für jede Sparte einen Arbeitskreis gründet, der externe Berater engagiert, um zu entscheiden, für welche Berufsgruppen welcher Mindestsex adäquat ist, war der richtige Weg, der auch von Herrn Schweinmeier mitgetragen wurde. Einheitlicher Mindestsex für alle schadet der Wirtschaft, denn…“

Moderator 56: „Frau Ferkel, Sie wiederholen sich.“

Ferkel: „Nun lassen Sie mich gefälligst ausquieken! Unverschämtheit! Ob ich mich wiederhole, wollen wir doch den Zuschauern überlassen!“

Schweinmeier: „Ich fordere einen Praktikumsplatz für jeden!“

Ferkel: „Aber bitte bedenken Sie, dass wir nicht jeder Praktikantin einen Bill Clinton, Rahm Emanuel oder BigPI zur Verfügung stellen können! Ein Praktikumsplatz für jeden, ich bitte Sie, das sind Forderungen wie von der Linkspartei, ja möchten Sie diese denn links überholen?“

Schweinmeier: Schiebt Frau Ferkel heimlich einen Zettel herüber.

Fragebogen1Moderator 1: „Frau Ferkel, wer wird nächstes Jahr Fußballweltmeister?“

Ferkel (abgelenkt): „Die CDU natürlich, denn wir haben die Kraft und den Saft!“

Schweinmeier (überraschend angriffslustig): „Mit einer schwarzschweinegelben Koalition wäre Schwopel nicht gerettet worden!“ (Anm.: Schwopel ist ein riesengroßes Schweinetransportunternehmen, welches in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet.)

Ferkel: „Aber Herr Schweinmeier, wir haben doch Schwopel so schön zusammen gerettet.“

Schweinmeier: „Oh, mein Gott, was habe ich gesagt? Natürlich! Entschuldigen Sie! Mein Berater hat mir den falschen Text aufgeschrieben! Ich werde ihm eine Eskorte zum Metzger spendieren! Hier, sehen Sie? Da steht’s: ‘Extrem angriffslustig sagen, dass Schwopel mit einer schwarz-schweinegelben Koalition nicht gerettet worden wäre.’“

Moderator 9: „Wie sehen denn die Sprechzeiten der beiden Duellanten aus, wie lange haben die bisher geredet?“

Moderator 69: „Viel zu viel! Beide! Jetzt Gangbang?“

Moderator 9: „Nein, uns fehlen noch die Themen Managergehälter, Steuern und Gesundheit.“

Moderator 8: „Danke, aber ich habe gar nicht geniest.“

Ferkel: „Die Managergehälter sind unanständig hoch. Lassen Sie mich in aller Deutlichkeit betonen, und das sage ich Ihnen in voller Überzeugung, und da können Sie mich gern beim Wort nehmen: Die Managergehälter sind zu hoch, jedenfalls einige, selbstverständlich kann hier nicht verallgemeinert werden.“

Schweinmeier: „Die Managergehälter müssen begrenzt werden.“

Moderator 12: „Die Kernenergie! Wir haben die verdammte Kernenergie vergessen!“

Ferkel: „Das ist nicht so schlimm. Die Energiekonzerne werden daran denken.“

Moderator 12: „Ausstieg 2010, 2012, 2021 oder gar nicht?“

Schweinmeier: „Mit der Schweindemokratischen Partei wird es keinen Ausstieg aus dem Ausstieg geben. Dafür verbürge ich mich. Ich bitte um Ihre Unterstützung mit Ihrer Stimme, um Schwarz-Schweinegelb zu verhindern.“

Ferkel: „Mit mir doch auch nicht, die Kernenergie ist eine Übergangslösung, bis die Energiekonzerne eine andere sprudelnde Geldquelle… oh, ich meine… Über diese Brücke können Sie gehen, auf diese Energie können Sie bauen, damit können Sie herumsauen.“

Schweinmeier: „Unverantwortlich. Aber bitte nicht böse mit mir sein, ja?“

Ferkel: Schiebt Schweinmeier einen Zettel herüber.

Fragebogen_2

Moderator 1: „Sie sind ja wie ein altes Ehepaar, das wird wohl eine Fortführung der Großen Koalition, anstatt dass es zu Schwarz-Schweinegelbsucht kommt?“

Ferkel (entrüstet): „Regieren ist eine ernsthafte Angelegenheit, da sind solche Wortspielchen fehl am Platze! Das muss ich mal sagen dürfen, das mögen die Zuschauer entscheiden, lassen Sie mich ausqieken…“

Moderator 3: „Wo ist denn da der Ausschaltknopf? Ich schalte mal herüber zu ‘Ratgeber Technik’ oder zu Jörg Schönenborn… Jörg, alte Schwarte, wer hat denn das Duell gewonnen?“

Schönenborn: „Chrr… bss… Wassn fürn Duell… Oh, ach so, ich bin auf Sendung? Ein klares Unentschieden! Gemeinsam 14 Millionen Zuschauer in den Schlaf begleitet, so lautet das aktuelle Zwischenergebnis.“

Moderator 1: „Super! Wenn alle schlafen, schalten wir hier das Licht aus. Gute Nacht, Deutschland!“

Moderatoren verlassen das Studio. Ängie und Fränkie gucken sich zufrieden an.

Ferkel: „Diese Moderatoren haben uns ganz schön zugesetzt, aber wir haben es ihnen gezeigt.“

Schweinmeier: „Ja, diese kritischen Fragen waren eine Zumutung, aber dank unserer guten Zusammenarbeit ist es uns gelungen, auch diese Herausforderung zu bestehen.“

Ferkel und Schweinmeier machen danach noch Schweinkram in dem leeren Studio (es ist immerhin eine Schwoap, es wird aber nicht alles gezeigt, denn es ist kein Schporno!), während aus dem Off eine Stimme mit unheilvollem Unterton ertönt: „Also wenn die Sepplhosen dieses Jahr einen Titel holen, werde ich aber verdammt schlechte Laune kriegen!“

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Dieses ist einer…

… meiner gefürchteten Beiträge, in denen ich mehrere Themen wild durcheinanderwerfe.

Erst mal das Wichtigste: Puschelcontent!! Liegt nun im neuen Monat wieder an. Welt des Wissens hatte ja für meine Aktion „Täglich Bloggen im August“ das Thema „Meine Hausschuhe“ vorgeschlagen. Wir wissen, dass diese Idee nicht gewonnen hat, aber ich möchte sie trotzdem gern ansatzweise aufgreifen. Ist es doch so, dass, wenn man sich vorbehaltlos zur Puscheligkeit bekennt, auch dementsprechend kleiden sollte, zumindest dort, wo es Sinn ergibt. Und wo ist das angebrachter als bei Hausschuhen? Im Winter kalte Füße? Puscheligkeit hilft!

Puschelschuhe

Ja, das sind wirklich Hausschuhe! Puschelig, oder? Haach, so flauschig!

Außerdem habe ich entschieden, die noch junge Religion SAP-Zen-Buddhismus in

SAP-ZEN-Puscheligkeits-Buddhismus

umzubenennen. Einfach, um der Puscheligkeit den gebührenden Platz in der Welt einzuräumen.

Das war das… Dann war ich heute mal wieder in meiner Casting-Agentur. Hera Huhn, die das Drehbuch für meine Schwoap schreibt, kam nämlich ganz verzweifelt zu mir und erzählte, dass die Schweine alle völlig ausflippen, nachdem Scarlett einmal geniest hat. Nun quieken sie alle voller Panik: „Schweinegrippe! Schweinegrippe! Wir werden alle sterben!“ Man kann sich denken, dass das die Dreharbeiten empfindlich stört. Ich also zu meiner Casting Agentur und gefragt: „Haben Sie furchtlose Schweine für meine Symbiose aus Soap und Schweinkram, kurz Schwoap, in Ihrem Portfolio?“ Portfolio, so redet man ja heute, nicht mehr Kartei oder Datei. „Gucken Sie sich ruhig um, hier wuselt ja genug rum“, meinte der Typ zu mir.

Mich sprach also keine zwei Minuten später eine Kuh an und flehte mich an, unbedingt mitspielen zu dürfen. „Aber Du bist kein Schwein“, wandte ich ein.

Kuh: „Doch, natürlich bin ich ein Schwein. Oink, oink. Quiek?“

Ich: „Du bist eine Kuh.“

Kuh: „Ich bin doch gar nicht lila. Was hat mich verraten?“

Ich: (seufzend) „Der kuhische Akzent. Warum möchtest Du unbedingt in der Schwoap mitspielen?“

Kuh: „Ich bin ein großer Fan der Schwoap. Und ich habe mich sogar ‘Katharina’ getauft und heiße nun fast so wie Sie! Meine Ehrerbietung erreicht schwindelerregende Höhen… bla-bla…“ Das ging noch minutenlang so weiter, ich erspare mir den Rest, auch aufgrund meiner sprichwörtlichen Bescheidenheit. Und weil Katharina Kuh ziemlich puschelig ist, habe ich sie engagiert. Bei Puscheligkeit werde ich nun mal schwach.

Katharina_Kuh

Ein unerschrockenes Schwein habe ich zum Glück auch gefunden: Saumantha.

Saumantha

Ich: „Saumantha, hast Du Angst vor der Schweinegrippe?“

Saumantha: „Schweinegrippe? Kenne ich nicht! Die einzige Angst, die ich habe, ist die vor Kopfpilz.“

Ich: „Du hast da einen Pilz auf dem Kopf!“

Saumantha: „Hahaha, der Scherz ist asbachuralt!“

Ich habe die Gute sofort engagiert.

Dann sind mir noch diese Gestalten zugelaufen. BigPI, sind die nicht viel lockerer als ein Brothund?

Blutige_Bluthund_Blutsbande

Es handelt sich nach Auskunft der bunten Hunde um die BLUTIGE BLUTHUND BLUTS-BANDE. Speziell wenn Blue Blut (hintere Reihe, 2. von rechts jault) bluten einem in der Tat die Ohren oder das Blut gefriert einem in den Adern, vielleicht auch beides zusammen. Schauderhaft!

Danach bin ich erst mal ein Eis essen gegangen, welches ich vorm Verspeisen für mein Fotospiel geknipst habe…

Puuuh, das Leben als Betreiberin eines Fernsehkanals ist nicht leicht, wenn man sich auch noch um die Produktion der Sendungen und um das Engagieren der Sauspieler kümmern muss.

Erste Bilder der Schwoap!

Schon vor einigen Tagen angekündigt, werde ich Euch nun heute einen kleinen Bericht vom Drehbeginn zur ersten und einmaligen, epochalen, bahnbrechenden, tausend Superlative erfüllenden Schwoap

Schweine, Schweine! Wege zum Filetstück!

präsentieren. Leider nur Fotos, denn die bewegten Bilder sollen natürlich als Erstausstrahlung auf Rübenbrei TV laufen.

Regie führt die unvergleichliche Trudi. Das Drehbuch ist von mir, außerdem beaufsichtige ich die Dreharbeiten. Ich habe Kassandra, Trudis ältestes Küken, gebeten, den ersten Drehtag zu protokollieren. Hier ihr Bericht, ganz exklusiv für dieses Blog. (Was hauptsächlich daran liegt, dass kein Presseerzeugnis Interesse hatte.)

1. Szene. Sonne. Ein Haus im tiefsten Wald. Agakhan90, der 90 Jahre alte Kröterich, sitzt vor seinem Haus, das er vor Urzeiten einer bösen Hexe weggenommen hatte, indem er ihr 10 Jahre lang jeden Tag einen toten Fisch schickte. Eines Tages war ein giftiger dabei… Wieder einmal sinniert er darüber nach, wie er die Macht über alle Lebewesen an sich reißen könnte.

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„Ich werde die gesamte Limettenernte vernichten“, murmelt er. Danach übermannt ihn die Müdigkeit und er hält ein Nickerchen. Das ist in dem Alter ganz normal.

2. Szene. Lisa, die attraktive Jungsau, tritt ihr Praktikum bei dem reichsten Junggesellen des Dorfes, Eberhard Eber, an. Dieser wühlt gerade in einer seiner vielen Schatzkisten herum, denn er sucht etwas Bestimmtes, das ihm zu noch mehr Reichtum verhelfen soll.

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Als Lisa ihn fragt, was sie für ihn tun könne, schickt er sie barsch zum Kaffeekochen.

In diesem Moment wurden die Dreharbeiten vom Fellmonster unterbrochen.

Fellmonster: „Halt, halt, halt! Der Text geht doch ganz anders. Trudi, Du hast am Drehbuch rumgepfuscht! Das war doch die Szene, wo Eberhard zu Lisa sagt: ‘Lass uns Bill Clinton und Monica Lewinsky spielen!’ Das ist eine Schwoap, da muss nach 30 Sekunden Schweinkram geboten werden!“

Trudi: „Die Änderung war nötig! 1. Wer von den jungen Leuten kennt denn heute noch Clinton und Lewinsky? 2. Viel entscheidender: Welche Frau oder Sau würde bitte auf so einen Anbaggerspruch reagieren?“

Fellmonster: „…“

Trudi: „Außer vielleicht mit einem gezielten Tritt!“

Fellmonster: „…“

Trudi: „Gehen wir einfach zur nächsten Szene über, okay?“

3. Szene. Barack Keiler, das charismatische Wildschwein, ist in das Haus von Eberhard Eber eingebrochen und steht nun versonnen vor seinem Panzerschrank. Baracks erste Idee war, ganz viel Geld zu stehlen und es den Armen zu geben. Baracks zweite Idee war, noch viel mehr Geld zu stehlen, es in einen aufsehenerregenden Wahlkampf zu stecken und die Macht zum Wohle der Sauheit zu erringen.

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Doch Barack merkt nicht, dass er beobachtet wird. Einer der diabolischen Drei, bekannt für ihre Orgien im Schweinestall, hat sich auf der Suche nach Ruhe verlaufen und ist vorm Panzerschrank eingeschlafen. Doch schläft er wirklich?

An dieser Stelle wurde Trudi wieder mal vom Fellmonster unterbrochen.

Fellmonster: „Sehr schön. Und nun wechseln wir zum Gangbang-Koben. Schon fast 2 Minuten um, und noch nicht einmal eine kleine Schweinkramszene! So geht das nicht!“

Szene 4. Der Gangbang-Koben. Hier passiert nichts, was für die Handlung wichtig wäre, aber es wird haufenweise Schweinkram gezeigt!

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Fellmonster: „Trudi, Kamera mindestens 10 Minuten laufen lassen.“

Szene 5. Wollweißchen sitzt mit Dupsel, einem Schwein, das mitten in der Pubertät steckt, vorm Bauernhaus und hört sich das Gegreine von Dupsel an, dass er einfach keine Sau ins Stroh bekommt. Wollweißchen hat ganz andere Sorgen, möchte sie doch ein berühmtes Stuntschaf werden, wie ihr großes Idol Chili das Schaf.

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Da sehen sie etwas Furchtbares auf sich zurasen und erstarren vor Grauen...

Was sehen die beiden? Ein grünes Fellmonster von Knäcke IV? Einen Kometen? Oder doch nur einen superdämlichen Torwart, der trotz seines Namens nicht annähernd den IQ einer Wiese hat?

Schalten Sie auch das nächste Mal ein, wenn es wieder heißt: So viel Schweinkram war nie! Dann auch mit dem Megastar der Sauspielkunst, Scarlett Sau. Die Sau, die mit jedem Eber schläft! Schweinkram pur! (Sofern Trudi nicht wieder am Drehbuch rumoptimiert.)

Das ist ja wohl unerhört!

Nun guckt Euch diese Riesensauerei mal bitte an. Das ist doch geklaut. Rübenbrei TV hatte ein ähnliches bahnbrechendes Format in der Schublade, muss ich das nun einstampfen? Es sollte heißen: „Fellmonster in Love?! Fellmonster sucht bei uns den Mann für solange sie es mit dem Typen bzw. der Typ mit ihr aushalten kann.“

Geplant waren 200 Folgen mindestens, und selbst der Text klingt so ähnlich wie nun der bei diesem Klau-TV-Sender! Die:

Sie ist jung, sie ist prominent und sie ist supersexy. Doch den richtigen Partner fürs Leben hat Giulia Siegel bislang noch nicht gefunden. In Giulia in Love?! will die Münchener DJ nun endlich den Mann ihres Herzens finden.

Rübenbrei TV:

Sie ist nicht mehr ganz jung, zum Glück nicht prominent, aber die künftige Weltherrscherin. Doch den richtigen Partner für sagen wir mal einige Wochen hat das Monster noch nicht gefunden. In ‘Felli in Love?!’ will die Hamburgerin nun endlich den Mann ihres Herzens finden, damit sie etwas zum Bloggen hat.

Klau-TV:

Bist du der Mann, der Giulias Herz erobern kann? Giulia selbst beschreibt sich als sehr hilfsbereit, verantwortungsbewusst, familiär, humorvoll, zuverlässig und als gute Köchin. Ihre Freunde und ihre Familie sind der dreifachen Mutter sehr wichtig. Sie ist eine Perfektionistin und kann anderen Menschen schnell etwas verzeihen. „Auf der anderen Seite kann ich aber auch sehr dickköpfig sein“, lacht die 34-Jährige. Mein zukünftiger Partner sollte diese Charaktereigenschaft möglichst nicht haben. Ich liebe es, wenn ein Mann ein bisschen ein Macho ist, und ich lasse ihn das auch gerne sein.“

Rübenbrei TV:

Bist Du der Mann, der Fellis Herz erobern kann? Das Monster selbst beschreibt sich als bekloppt, verantwortungslos, aggressiv und Nichtköchin. Ihre Freunde wären ihr sehr wichtig (wenn sie welche hätte), und sie mag ihre Hühnerschar. (Vor allem als Hühnerfrikassee.) Sie ist eine Perfektionistin und erwartet dieses auch von anderen. „Ich bin außerdem immer im Recht und es wäre gut, wenn der Mann dieses von Anfang an akzeptiert“, grummelt sie. „Ich liebe es, wenn ein Mann ein bisschen ein Sklave ist und ich lasse ihn das auch gern sein, vor allem bei der Hausarbeit.“

Klau-TV:

Aus allen Bewerbern wird sich Giulia zehn Single-Männer aussuchen, die gemeinsam in eine Münchener Villa einziehen. Unterstützung bekommt sie von ihrer besten Freundin Rebecca und ihrem guten Freund, dem Weddingplaner, Frank Matthée. Beide stehen der Agentur-Inhaberin mit Rat und Tat zur Seite. Um die zehn Männer näher kennen zu lernen, lädt Giulia sie im Laufe der Zeit zu verschiedenen Einzel-, und Gruppen-Dates ein. Gemeinsames Tretboot fahren im Englischen Garten, Kochen in Giulias Wohnung oder Karaoke singen auf einer Party. Hier wird sich zeigen, mit wem Giulia auf einer Wellenlänge schwimmt.

Rübenbrei TV:

Das Fellmonster wird alle Bewerber zulassen, denn es möchte niemanden diskriminieren. Die Bande zieht irgendwo, möglichst weit weg von der Welteroberungszentrale, in eine baufällige Hütte ein. (Mehr war im Budget nicht drin.) Um die Typen näher kennenzulernen, lädt das Fellmonster sie zu Einzel- und Gruppensitzungen ein, in denen sie deren Psychosen therapieren wird. Außerdem werden die Caipizubereitungsqualitäten der Männer getestet. Hier wird sich zeigen, mit wem das Fellmonster eventuell aus einem 5-Liter-Glas trinkt.

Klau-TV:

Am Ende einer Woche hat Giulia dann die Qual der Wahl. Wer hat sie in dieser Woche am meisten beeindruckt? Wer bekommt weiter die Chance, ihr Herz zu erobern? Bei jeder Entscheidung wird Giulia immer etwas ganz Persönliches verschenken. Schafft es ein Mann, Giulia so zu entflammen, dass sie ihm schließlich sogar den Schlüssel zu ihrer Wohnung anvertraut?

Rübenbrei TV:

Am Ende einer langen Zeit hat das Fellmonster vielleicht noch die Qual der Wahl, es sei denn, alle Kandidaten sind mittlerweile geflüchtet. Da die besten Exemplare vorher angekettet wurden, ist damit aber nicht zu rechnen. Jedem Loser wird Felli etwas Persönliches schenken (sofern noch genug verrotteter Fisch da ist). Wird es einem von den Männern gelingen, das Fellmonster zu entflammen, so dass sie den Schlüssel zur Welteroberungszentrale herausrückt? (Obacht: Fell brennt gut.)

Mal ehrlich: Geht doch gar nicht, oder?!

Ich könnte natürlich auf die alte Methode der Kontaktanzeigen zurückkommen, z. B. so ähnlich.

Original:

boser_osterhase

Meine Version:

Weder der sch*** Osterhase noch der ätzende Weihnachtsmann und schon gar nicht die böse Zahnfee hat ihn gebracht, jetzt muss die Zeitung ran, das ist ein Befehl! „Suche reichen Mann mit großer Leidensfähigkeit.“ Sie, fast 40, weder tag- noch nacht-, dafür aber voll welteroberungstauglich, ohne Alt- und Neulasten. Chiffre bla-bla…

Wenn da nicht einiges geht, weiß ich auch nicht… (Eigentlich müsste ich spaßeshalber wirklich mal so eine Annonce aufgeben, nur mal um zu testen, ob sich Verrückte oder Spaßvögel melden würden.)

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Erste Nachrichtensendung…

… von Rübenbrei TV ausgestrahlt:

news

Da strahlt der Horst vor lauter Vorfreude. Recht hat er!

(Entdeckt bei Hombertho. Basteln könnt Ihr hier. Aber immer dran denken: Nur Rübenbrei TV hat die einzig wahren Nachrichten in Sachen Welteroberung.)

Nachrichten aus der Welteroberungszentrale

Ihr wolltet bestimmt schon immer mal wissen, was hier bei mir so los ist, also welche Gespräche ich führe usw. Gerade für die über den ganzen Erdball verstreuten Mitglieder des Elite-Teams ist so ein Einblick nicht ganz unwichtig.

Vorhin war Trudi Träumlich bei mir und wir sind die Bewerbungen für Praktika bei Rübenbrei TV durchgegangen.

Trudi: „Oh, toll, jemand aus dem Elite-Team hat sich bei mir als Praktikant beworben! Ich bin begeistert, euphorisch, ja sogar erfreut!“

Ich: „Ich sehe da gewisse Probleme. Ein Mitglied des Elite-Teams als Praktikant? Ich weiß nicht…“

Trudi: „Wieso das denn? Sie sind doch selbst Praktikantin im Weißen Haus!“

Ich: „Das dient unserem großen Ziel, der Welteroberung!“

Trudi: „Aach?!“ (Guckt ungläubig.)

Ich: „Ja, ich achte darauf, dass Barack in unserem Sinne regiert, und außerdem halte ich ihm die Praktikantinnen vom Leib, damit er nicht in Versuchung kommt, Michelle zu betrügen. Die würde ihn daraufhin verlassen, er bekäme eine Depression, und das würde unseren Zielen schaden.“

Trudi: „Und das ständige Herumlungern bei diesem Rahm?“

Ich: „Der Mann ist Stabschef! Dort laufen die Fäden zusammen! Das sind Welteroberungsangelegenheiten, davon verstehst Du nichts!“

Trudi: „Monica Lewinsky sagt, dass der Typ zu viel flucht.“

Ich: „Apropos Monica, die faule Frutte sollte doch eine Tasche fürs Elite-Team designen, wird das eigentlich noch was?“

Trudi: „Ach ja, sie hat da was geschickt. Hier, bitte schön.“

tasche_lewinsky

Ich: „Arrrgh! Hunderttausend plüschige Höllenpudel, WAS IST DAS????“

Trudi: „Wenn ich das Täschchen an Rahm Emanuel schicke, wird er mindestens drei Tage lang impotent sein!“

Ich: „Um noch mal auf Deinen Praktikanten zurückzukommen, also gut, meinetwegen, aber versprich mir, deGünn nicht zu sehr von seinen Elite-Team-Pflichten abzuhalten. Und vernichte die Tasche!!!!“

Trudi: „Noch was… Ich mag keinen Caipi. Kann deGünn auch Getreide-Cocktails? Aber bitte lauwarm.“

Ich: „… !! …!!! Tu Dich mit Berndi zusammen und trinkt gemeinsam lauwarme Mehlsuppe. Da war doch noch ein anderer Bewerber, gib mal die Unterlagen her.“

Trudi: „aga80. Wortlaut der Bewerbung: Ich bewerbe mich dann einfach mal als Weltherrscher und meinen Flammenwerfer nehme ich gleich mal mit. Das verstehe ich nicht.“

Ich: „Ich erklär’s Dir. Er möchte ein Praktikum bei der Weltherrscherin antreten. Er hat sich nur nicht sehr deutlich ausgedrückt. Und die Körpergröße hat er vergessen, ziemlich unvollständige Bewerbung. Das wirft eine Grundsatzfrage auf: Soll ich mich auch um Praktikantenbetreuung kümmern? Werde ich dafür als Weltherrscherin überhaupt Zeit haben?“

Trudi: „Und der Flammenwerfer? Hört sich eher nach einer Bewerbung als Leibwache an.“

Ich: „Leg die Bewerbung einfach dahinten auf den großen Stapel. Wir entscheiden das, sobald wir die Welt beherrschen. War sonst noch was?“

Trudi: „Ja, die Wildecker Scherzfluppen waren schon wieder hier und haben Ihnen ein Ständchen gebracht, damit sie ins Elite-Team kommen. Ich habe wie gewünscht Hutze und Hursch drauf angesetzt.  Die Knuddelattacken von Molly haben sie in die Flucht getrieben. Und dann war da noch dieser furchtbare Italiener, der nach Rasputinxxl gefragt hat, zum ichweißnichtwievielten Mal, und immer gemurmelt hat, dass 2 cm soooo klein nun auch wieder nicht seien.“

Ich: „Trudi, ich habe eine großartige Idee. Du bist ja nicht nur brillante Traumdeuterin, sondern auch sonst psychologisch sehr bewandert. Ich engagiere Dich als Co-Ratgebertante für meine Patientenrunde!“

Trudi: „Gehaltserhöhung?“

Ich: „Immer diese Gier. Okay, zehn Haferkörner mehr, und wenn Du Dich bewährst und die Runde eventuell auch eines Tages mal alleine leiten kannst, packe ich noch einen Maiskolben pro Woche dazu.“

Trudi: „Ich kümmere mich aber nicht um die Schweinkrampatienten!“

Die nächste Ratgeberrunde wird also mal wieder von einem Duo betreut. Ich hoffe, dass es mit Trudi besser läuft als damals mit Monica Lewinsky. Das ging ja gar nicht! Langmonatige Leser erinnern sich vielleicht noch undeutlich, falls es ihnen nicht gelungen ist, die Katastrophe erfolgreich zu verdrängen.

Neue tolle Fernsehserie…

… aber leider nicht auf Rübenbrei TV. Ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte der Casting-Shows steht vor der Tür:

„Der Starpraktikant — Für diesen Job wirst Du alles tun!“

So die Ansage des ausstrahlenden Fernsehsenders. Kurzum: Bei ganz tollen Firmen werden ganz außergewöhnliche Praktika angeboten, drei Menschen, ein Praktikumsplatz, großes Castinggekämpfe und Geweine, wer wird siegen, halt das übliche… In der ersten Folge duellieren sich drei „Fashion-Victims“ (O-Ton TV-Sender, sorry Roland), um der erste Praktikant der Firmengeschichte bei Ed Hardy zu werden. Ed Hardy ist ein Trend-Modelabel, ich bin dem Sender sehr dankbar, dass er dieses erwähnt, ansonsten hätte ich wieder guglhupfen müssen.

Und was wird sonst noch so geboten?

  • Teppichdesign „Fashion for Floors“ in Monaco. Ach, da könnte man sich gleich mal in so einen Teppichlappen einwickeln lassen, das gab’s doch alles schon, wenn auch historisch nicht verbürgt…
  • Filmvermarkter „Propaganda GEM“ in Los Angeles. Auch eher öde.
  • Lifestyle-Magazin „InStyle“ in München. Aga, da kannst Du Dich bewerben, ist ja quasi vor Deiner Haustür, das kannst Du so nebenbei wuppen und Deiner Krötenarmee so ein richtig stylishes Outfit verpassen lassen.
  • „Buddha-Bar-Sterne-Hotel“ in Prag. Das erinnert mich an meine neue Religion, und „Bar“ hört sich auch nicht unsympathisch an, aber wo ist der notwendige SAP-Anteil?
  • Musikmagazin „Rolling Stone“ in New York. Das einzige, was halbwegs interessant klingt…
  • Luxus-Restaurant und Society-Caterer „Mosimann’s London“. Der Herr Müller von Schalke hat nun ganz viel Zeit für Luxus-Restaurants, der könnte sich doch dort bewerben, und Kontakte zu Beinahe-Stars (Kevin K.) hat er auch.
  • Starfotograf Roger Moenks in Los Angeles und New York. Starfotografin bin ich ja nun spätestens seit meiner aufregenden Kunstaktion „Ganz ohne was an fotografiert“ selber, dafür brauche ich kein Praktikum mehr.

Anstatt mich lange darüber zu ärgern, dass Rübenbrei TV dieses Format nicht ausstrahlt, habe ich das getan, was alle Fernsehsender machen: Dreist abgekupfert. Sehen Sie also demnächst auf Rübenbrei TV:

„Der Superpraktikant — Für diesen Job wirst Du töten!“

Meine Praktika sind natürlich viel toller als die von „Der Starpraktikant“. Folgendes wird geboten:

  • Roland Koch. Ministerpräsident werden und bleiben, obwohl einen eigentlich keiner leiden kann, das lernst Du nur hier.
  • Klinsi. Hier lernt der Praktikant, wie man einen ätzenden Fußballverein erfolgreich in die Krise führt.
  • Berlusconi. Hat sich freiwillig bereiterklärt, einen Platz zur Verfügung zu stellen, aber nur für eine Frau, die sich für keinen Job zu schade ist. Na ja, hierfür hat sich seltsamerweise keine beworben. Rätselhaft. Sehr merkwürdig. Verstehe ich eigentlich gar nicht. Stattdessen werden sich also drei Gummipuppen duellieren; die üben schon, wie sie sich ganz schnell selbst die Luft ablassen können, bevor Berlusconi auftaucht. So richtig wild auf den Praktikumsplatz sind die scheinbar auch nicht.
  • Goldman Sachs (dankenswerterweise eingesprungen für Lehman Brothers). Möchtest Du auch mal Investmentbanker werden und eine kleine Weltwirtschaftskrise auslösen? Dann ist dieses Praktikum genau das richtige für Dich!
  • Mißfelder. Du willst auch irgendwann mal ein kleiner, jungdynamischer Politikera*** werden? Philipp „The Mistman“ Mißfelder zeigt, wie’s geht.
  • Rübenbrei TV. Praktikum, wie man es kennt und liebt. Schuften bis zum Umfallen ohne Bezahlung, aber dabei sein, wenn ein aufstrebender Fernsehsender wächst und wächst und wächst… Trudi Träumlich zeigt Euch, wie man Träume deutet. Den Sauspielern aus der Schwoap „Schweine! Schweine! Wege zum Filetstück!“ dürft Ihr den Rücken schrubben und etwas zu trinken bringen.
  • Sarkozy. Er weiß eigentlich gar nicht, wofür das alles gut sein soll, muss aber immer überall dabei sein und ständig von allem etwas abbekommen. Bewerbt Euch und seht zu, wie Ihr aus dem Schlamassel rauskommt.
  • Mehdorn. Hier lernst Du mehr über Spionage als beim BND. Das solltest Du Dir nicht entgehen lassen.

Die Programmgestalter von Rübenbrei TV erwarten mit Spannung Eure Bewerbung. Sie sollte folgende Daten enthalten:

  • Eure Körpergröße
  • Warum ist Euch der Praktikumsplatz so wichtig, dass Ihr dafür sogar töten würdet?
  • Wie viel würdet Ihr bezahlen bzw. welche Gegenleistungen würdet Ihr erbringen?
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Riesenschweinerei! Schwoap wird sabotiert!

Ist es mir doch neulich gelungen, ein wahres Schwergewicht von Sauspielerin zu engagieren. Selbstverständlich quartierte ich die Dame standesgemäß in einem Luxusstall ein. Und dann das:

saublockade

Ärgerlicherweise werden die Hintergründe der Tat mal wieder verschwiegen, wie so oft bei finsteren Verschwörungen. Zeugen zufolge lud eine anonyme Person Helmut Kohl und Raimund Calmund zu einem „kleinen Saumagensnack“ ein. Zeigt mir ein Borstenvieh, das daraufhin kein Reißaus nehmen würde. Wir haben Grund zu der Annahme, dass es sich um einen Sabotageakt handelt. Warum auch immer. Die Sau wurde festgenommen, konnte aber mittlerweile entkommen. Nun ist sie auf der Flucht. Wird Scarlett noch zu uns finden? Wir werden sehen. Die Schwoap wird gedreht, so oder so. Da draußen rennen noch genug Schweinebacken rum, die sich nach einer Haupt- oder Nebenrolle verzehren…

Was noch fehlt, sind einige Praktikanten, die ich ausbeuten motiviert sind, für kein Geld bei einem aufstrebenden Fernsehsender zu schuften mitzuwirken. Bewerbungen unter Angabe der Körpergröße und Qualifikation werden gern entgegengenommen. :-)

Mal wieder ein wirrer Traum

Ich habe ja schon lange nichts mehr von meinen konfusen Träumen erzählt. Gestern Nacht hatte ich mal wieder einen von der besonders wirren Sorte:

In dem Traum war Barack Obama schwul, und sein langjähriger Lebensgefährte hatte eine ganz schlimme Krankheit: Er wurde von Flugmonstern, die aber nur er sehen konnte, ganz langsam zerfleischt, also Gliedmaßen abgebissen, aber über einen längeren Zeitraum, es müssen mehrere Jahre gewesen sein. Die Ungeheuer waren pechschwarz und sahen wie furchterregende hässliche Greifvögel aus, mindestens doppelt so groß wie ein Mensch. Diesen Part habe ich leider ziemlich intensiv geträumt, das hätte locker eine Vorlage für einen Horrorfilm sein können.

Barack war jedenfalls im Krankenhaus, weil es mit seinem Freund nun endgültig zu Ende ging. Im Weißen Haus war Rahm Emanuel (mit dem ich eine Affäre hatte) mit wichtigen Verhandlungen beschäftigt. Thema weiß ich nicht, er sah jedenfalls ziemlich übermüdet aus. Er sprach mich zwischendurch kurz an (ich habe im Weißen Haus gearbeitet, aber keine Ahnung, in welcher Position) und meinte, ich müsse Barack unbedingt finden, er dürfe nach dem Tod seiner großen Liebe nicht allein sein. Ich antwortete, dass er aber gerade das vielleicht bräuchte: Ein bisschen Ruhe und Abstand. Das hat Rahm aber nicht eingesehen und mir statt dessen einen Zettel mit der Adresse des Krankenhauses in die Hand gedrückt und mir eingeschärft, wie wichtig es sei, dass ich Barack finde. Noch seien wohl auch die Eltern des Freundes mit im Krankenhaus, aber ich müsse auf jeden Fall schnell dort hineilen, um mich um ihn zu kümmern.

An der Stelle bin ich aufgewacht. Sehr verwirrend. Aber vor kurzem habe ich ja Trudi Träumlich für „Rübenbrei TV“ engagiert, sie soll dort eine Call-In-Sendung oder wie das heißt für Traumdeutung moderieren. Da kann ich sie ja gleich mal testen. Ich stelle also vor: Trudi Träumlich. Auf ihrer Visitenkarte steht: „Trudi Träumlich. Tiefenanalyse Ihrer Träume und Schäume, denn träumen und schäumen tun wir alle.“

trudi_traumlich

Ich: „Frau Träumlich, was bedeutet mein Traum?“

Trudi: „Er bedeutet, dass Obama schwul ist und sein Partner sehr qualvoll stirbt.“

Ich: „Das weiß ich auch! Aber das ist doch Symbolik für etwas! Was will mir mein Unterbewusstsein mitteilen, was hätte Freud gesagt?“

Trudi: „Freud? Dieser Typ, der überall unterdrückte sexuelle Wünsche diagnostiziert hat? So ein Schweinkram kommt für mich nicht in Frage!“

Ich: „Schon… Aber diese…“

Trudi: „Ich analysiere Ihren Schweinkram nicht!“

Ich: „Entschuldigen Sie mal, ja? Der Schweinkramanteil in dem Traum beträgt genau sechs Wörter, und die stehen auch noch in Klammern! Habe ich extra für Sie schön kurz gehalten. Also mal flauschig bleiben, ja?!“

Trudi: „Na gut, der Traum bedeutet, dass Sie mit diesem Rahm Emanuel ein Verhältnis anfangen wollen. Kann ich nun gehen?“

Ich: „Arrgh! Das ist doch sowieso klar. Ich meine die anderen Teile des Traums. Dass Obama schwul ist und dann diese Flugungeheuer.“

Trudi (holt tief Luft): „Obama wurde schwul, als er Sie gesehen hat. Die Flugmonster symbolisieren, dass es bei Ihnen im Oberstübchen nicht richtig tickt. Kann ich nun gehen?“

Ich: „So ein Schwachsinn! Obama war in dem Traum schon ganz lange, wenn nicht immer, schwul! Das weiß ich genau!“

Trudi: „Kann ich nun gehen?“

Ich: „Morgen gibt’s Hühnersuppe im Hause Fellmonster!“

Referrer

Ab und zu gucke ich mir die Referrer an, um zu schauen, von wo die Leute aufgebrochen sind, um schlussendlich in diesem Hort der Weisheit zu landen. Und dabei habe ich zwei interessante Sachen entdeckt.

Mittlerweile wird dieses Blog sogar schon übersetzt. Freund oder Feind? Fürchtet da jemand um seine Macht oder handelt es sich hier um ein Zeichen, dass wir international immer mehr Sympathie und Einfluss gewinnen?

blog_global

Und meine Schwoap zieht Kreise! Wir wurden nun sogar schon auf dem Häkelschweinblog erwähnt, genauer gesagt, Tina, Lisa und Bella, drei Hauptdarsteller in der epochalen Schwoap Schweine, Schweine! Wege zum Filetstück. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Tina, Lisa und Bella in Wirklichkeit hochintelligente Borstenhäkelviecher sind. Nur in der Schwoap spielen sie oberflächliche Gossip-Säue. Da zeigt sich wahre Schauspielkunst! (Für neue Leser: Eine Schwoap ist eine Symbiose aus Schweinkram und Soap: Mehr Schweinkram! Mehr Dramatik! Mehr Herzschmerz! Mehr nackter Schinken!)

Bedarf es noch mehr Beweise, um zu zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind?

Weltherrschaft, wir kommen!