Träume…

In letzter Zeit habe ich mir wieder einiges zurechtgeträumt. Trudi, weltbeste Traumanalystin, weigert sich mittlerweile, meine Träume zu deuten. In ihren Worten: „Frau Fellmonster, Sie sind ein total wirrer Geist, da gibt es eh nichts mehr zu retten, verschwenden Sie nicht meine Zeit.“

Nett, oder? Vielleicht habt Ihr ja ein paar hilfreiche, psychologische Ratschläge.

Traum 1 (vor ein paar Wochen):

Olympische Spiele irgendwann in den 1920ern, irgendwo in Ungarn. Weitsprung der Damen. Ich träume von einer ungarischen Springerin, die bis dahin nie über 1,90 Meter gesprungen ist. Doch bei den Spielen schafft sie zweimal über 2 Meter. Große Freude. (Natürlich ist diese Weite für Olympioniken ein Witz, aber so habe ich es halt geträumt.) Auch interessant: Ich habe diesen Traum in Schwarz-weiß geträumt, so wie alte Fernsehaufnahmen, inkl. Flimmereffekt.

Was bedeutet das? Ich habe zu Ungarn insofern eine Verbindung, dass die Irrenanstalt dort eine Niederlassung hat, die ich vor einigen Jahren einige Male besuchen durfte (musste). Aber Weitsprung? Kein Interesse daran. Olympische Spiele in den 20ern? WTF?

Traum 2

In derselben Nacht habe ich dann noch von zwei Männern geträumt, die sich über die Vor- und Nachteile von Sex im Auto unterhalten haben. Hier weiß ich aber nicht mehr viel, weder, wer die Männer waren, noch ihre Argumente, aber immerhin war dieser Traum wieder in Farbe.

Vielleicht hat Trudi wirklich recht mit dem wirren Geist?!

Traum 3 (letzte Nacht)

Es war in einem großen Raum mit viel Filmequipment: BigPI, die Wunderbare Welt des Wissens, Magrat und ich haben an einem Film gearbeitet. BigPI war ganz der aktive, antreibende Produzent. Die Wunderbare Welt des Wissens sollte sich um die Musik kümmern (passt), Magrat hat sich um froschige Schauspieler gekümmert (passt), und was ich gemacht habe, weiß ich nicht mehr. Vermutlich Daggi synchronisiert. Ich weiß aber noch, dass BigPI rumwuselte und uns anspornte. Vermutlich war das besonders bei mir auch nötig, da ich ja dieses spezielle Fellmonstertempo drauf habe…

Meinungen? Analysen? Alles hoffnungslos?

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Wirre Träume / Aktion „Aua“

Heute Nacht habe ich einen Traum gehabt, der Werderfans sehr gefallen hätte: Werder hat gegen eine Mannschaft — welche weiß ich leider nicht, aber es war nicht der HSV –, haushoch gewonnen (5:1) und wie im Rausch gespielt. Bayern kann’s auch nicht gewesen sein, wie wir nun wissen.

Ein guter Spieltag. HSV überzeugend gegen die Schwarz-Gelben, und der 1. FCN hat einen Auswärtspunkt geholt. So ist es fein.

Meine Aktion „Aufräumen und ausmisten“, kurz Aua, läuft so nebenbei auch ab und zu noch. Hier rechne ich ab Herbst mit einem entscheidenden Schub, denn dann wird sich der Ausmisterei verstärkt gewidmet, so mein Plan. Auf jeden Fall habe ich neulich etwas Epochales wiedergefunden:

Ballantiquität

Einen asbachuralten Lederball, den ich als Kind im Keller meines Großvaters (väterlicherseits) gefunden hatte und behalten durfte. Ich vermute mal, dass schon mein Vater als Kind damit gespielt hat. Ich finde so was Altes ja schön, darum darf der Ball nun vorm Bücherregal Platz nehmen.

Ein paar seltsame Kugelschreiber habe ich auch noch gefunden. Was für ein Krempel sich mit der Zeit ansammelt, unglaublich. Das ist die Gefahr, wenn man eine große Abstellkammer (vorm Umzug) bzw. einen geräumigen Keller (jetzt) hat.

komische_Kulis

Das rechts ist ein aufblasbarer Kugelschreiber. Und der Alienkuli leuchtet, wenn man mit ihm schreibt. Am besten finde ich den in Hammerform.

Kondomfreies Blogging — es geht doch! :-D Gibt es eigentlich Kugelschreiber in Kondomform?

Hurra, mal wieder ein seltsamer Traum

Der war aber zumindest zusammenhängend genug, um mal wieder meine entsprechende Rubrik zu füllen. Der Traum spielte in der Zukunft, ich kann nicht genau sagen, wann, aber weit nach 2029 auf jeden Fall.

Der Planet war in einem denkbar schlechten Zustand, noch wesentlich schlimmer als heute. Die Naturzerstörung hat fast die gesamte Erde so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass im Kampf um die Ressourcen nur noch Rücksichtslosigkeit und Brutalität zwischen den Menschen herrschte. Doch ein kleiner Ort leistete hartnäckig Widerstand. (Ein bisschen wie das gallische Dorf bei „Asterix“, aber ohne Zaubertrank.) Einige hundert oder auch tausend Menschen, das weiß ich nicht genau, lebten in einem von einem Wald geschützten Gebiet im Einklang mit der Natur. Angeführt wurden sie von mir (gibt es nun noch einen Zweifel, dass ich die ideale Weltherrscherin bin???).

Blinkfeuer, der in dem Traum mein Berater* (Fußnote bitte nur lesen, wenn Du sehr nervenstark bist, Blinki) war, und ich gingen durch den Wald, als wir eine Frau und einen Mann, ca. um die 70 Jahre alt, mit einer Schrotflinte sahen. Der Mann zielte auf ein Eichhörnchen. Bevor er schießen konnte, habe ich mit irgendwas nach dem Eichhörnchen geworfen, so dass es vor Schreck flüchtete, kurz bevor der Schuss krachte. Wir kamen dann mit dem Paar ins Gespräch, es stellte sich heraus, dass die beiden eigentlich ganz vernünftige Ansichten hatten, und ich wollte sie in unsere Gemeinschaft aufnehmen. Es gab da wohl ein Ritual oder Prüfungen, die man bestehen musste, ich versprach, dass die beiden nur eine verkürzte Variante davon absolvieren mussten. Auf dem Fußboden fand ich dann noch alte Banknoten verschiedener Währungen, D-Mark, Euro und irgendeine Rentenwährung aus 2029, die ich auch schon als lange zurückliegend erkannte (daher weiß ich, dass der Traum lange nach 2029 spielt). Die Noten waren allesamt wertlos, weswegen die Frau sie im Wald verstreut hatte. Vielleicht eine Art Hänsel-und-Gretel-Komplex?

Jedenfalls muss es wohl Mittel gegeben haben, die einen nicht altern ließen, denn Blinkfeuer und ich waren nicht asbachuralt, sondern in etwa so alt wie heute. Und es war mir wichtig zu beweisen, dass unsere Lebensweise ein guter Weg für die gesamte Menschheit sein könnte. Ein bisschen Tahiti-Projekt. ;-) Das Buch ist übrigens nicht uninteressant, allerdings etwas „blutleer“, mich hat vor allem gestört, dass die Tahiti-Bewohner so sehr als leuchtendes Beispiel dargestellt werden, dass es unrealistisch ist. Für so eine Mustergesellschaft ist die Menschheit nicht geschaffen, so Schwarz-Weiß ist das Leben nicht. Aber durchaus einige interessante Ideen. Ob das alles so realistisch ist, kann ich nicht beurteilen, dafür fehlt mir das technische Fachwissen.

Zurück zum Traum. Nach dem Fund der Banknoten hatte ich noch eine kleine Diskussion mit Blinkfeuer, der skeptisch war, dass ich die beiden relativ schnell aufnehmen wollte, aber an Einzelheiten kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Danach bin ich aufgewacht.

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* Blinkfeuer, bist Du Dir wirklich sicher, dass Du hier weiterlesen willst? Okay, aber ich habe Dich gewarnt. Ich versuche auch, es so schonend wie möglich zu formulieren… Du warst in dem Traum etwas mehr als mein Berater. Ich habe aber keine Details geträumt, das war nur anhand eines Dialoges zu erkennen. Und Trudi sagt, dass Träume eh Schäume sind! Es gibt also keinen Grund zur Panik!

Liebe Leser, wenn Ihr demnächst einen Schreckensschrei hört: Das war Blinkfeuer, nachdem er die Fußnote gelesen hat.

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Mal wieder ein wirrer Traum

Ich habe ja schon lange nichts mehr von meinen konfusen Träumen erzählt. Gestern Nacht hatte ich mal wieder einen von der besonders wirren Sorte:

In dem Traum war Barack Obama schwul, und sein langjähriger Lebensgefährte hatte eine ganz schlimme Krankheit: Er wurde von Flugmonstern, die aber nur er sehen konnte, ganz langsam zerfleischt, also Gliedmaßen abgebissen, aber über einen längeren Zeitraum, es müssen mehrere Jahre gewesen sein. Die Ungeheuer waren pechschwarz und sahen wie furchterregende hässliche Greifvögel aus, mindestens doppelt so groß wie ein Mensch. Diesen Part habe ich leider ziemlich intensiv geträumt, das hätte locker eine Vorlage für einen Horrorfilm sein können.

Barack war jedenfalls im Krankenhaus, weil es mit seinem Freund nun endgültig zu Ende ging. Im Weißen Haus war Rahm Emanuel (mit dem ich eine Affäre hatte) mit wichtigen Verhandlungen beschäftigt. Thema weiß ich nicht, er sah jedenfalls ziemlich übermüdet aus. Er sprach mich zwischendurch kurz an (ich habe im Weißen Haus gearbeitet, aber keine Ahnung, in welcher Position) und meinte, ich müsse Barack unbedingt finden, er dürfe nach dem Tod seiner großen Liebe nicht allein sein. Ich antwortete, dass er aber gerade das vielleicht bräuchte: Ein bisschen Ruhe und Abstand. Das hat Rahm aber nicht eingesehen und mir statt dessen einen Zettel mit der Adresse des Krankenhauses in die Hand gedrückt und mir eingeschärft, wie wichtig es sei, dass ich Barack finde. Noch seien wohl auch die Eltern des Freundes mit im Krankenhaus, aber ich müsse auf jeden Fall schnell dort hineilen, um mich um ihn zu kümmern.

An der Stelle bin ich aufgewacht. Sehr verwirrend. Aber vor kurzem habe ich ja Trudi Träumlich für „Rübenbrei TV“ engagiert, sie soll dort eine Call-In-Sendung oder wie das heißt für Traumdeutung moderieren. Da kann ich sie ja gleich mal testen. Ich stelle also vor: Trudi Träumlich. Auf ihrer Visitenkarte steht: „Trudi Träumlich. Tiefenanalyse Ihrer Träume und Schäume, denn träumen und schäumen tun wir alle.“

trudi_traumlich

Ich: „Frau Träumlich, was bedeutet mein Traum?“

Trudi: „Er bedeutet, dass Obama schwul ist und sein Partner sehr qualvoll stirbt.“

Ich: „Das weiß ich auch! Aber das ist doch Symbolik für etwas! Was will mir mein Unterbewusstsein mitteilen, was hätte Freud gesagt?“

Trudi: „Freud? Dieser Typ, der überall unterdrückte sexuelle Wünsche diagnostiziert hat? So ein Schweinkram kommt für mich nicht in Frage!“

Ich: „Schon… Aber diese…“

Trudi: „Ich analysiere Ihren Schweinkram nicht!“

Ich: „Entschuldigen Sie mal, ja? Der Schweinkramanteil in dem Traum beträgt genau sechs Wörter, und die stehen auch noch in Klammern! Habe ich extra für Sie schön kurz gehalten. Also mal flauschig bleiben, ja?!“

Trudi: „Na gut, der Traum bedeutet, dass Sie mit diesem Rahm Emanuel ein Verhältnis anfangen wollen. Kann ich nun gehen?“

Ich: „Arrgh! Das ist doch sowieso klar. Ich meine die anderen Teile des Traums. Dass Obama schwul ist und dann diese Flugungeheuer.“

Trudi (holt tief Luft): „Obama wurde schwul, als er Sie gesehen hat. Die Flugmonster symbolisieren, dass es bei Ihnen im Oberstübchen nicht richtig tickt. Kann ich nun gehen?“

Ich: „So ein Schwachsinn! Obama war in dem Traum schon ganz lange, wenn nicht immer, schwul! Das weiß ich genau!“

Trudi: „Kann ich nun gehen?“

Ich: „Morgen gibt’s Hühnersuppe im Hause Fellmonster!“

Wirre Träume, Teil 2

Heute nacht habe ich mal wieder etwas Seltsames geträumt:

Ich war auf Dienstreise in den USA (die Irrenanstalt hat auch dort eine Niederlassung, allerdings war ich in Wirklichkeit noch nie dort), und zusammen mit einer Gruppe von ca. 10 Personen besuchte ich das Weiße Haus. Wir trafen den Präsidenten der Vereinigten Staaten und wechselten ein paar Worte mit ihm. Aber es war nicht George W. Bush, sondern: Wladimir Putin! Er war sehr freundlich, und ich durfte mit ihm noch einen Rundgang durch die privaten Räume des Weißen Hauses machen, wir sind aber nur bis zum Wohnzimmer gekommen. Sehr interessant. ;-)

Vermutlich rührt dieser Traum daher, dass ich gestern über den Palinfilm gebloggt habe: Russische Soldaten + Vizepräsidentschaftskandidatin = Kuddelmuddelmonsterträume. Und kommt mir jetzt bloß nicht auf die Idee, mich zu Freuds Nachfolgern zu schicken. Leicht abgewandeltes Zitat von Ichweißnichtwem: Weltherrscher sind nicht verrückt, sie sind exzentrisch. :-P

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Wirre Träume

Träumt Ihr auch ab und zu Unfug? Ich habe mir letzte Nacht folgendes zurechtgeträumt:

Der nicht ganz naturblonde Spike (Vampir aus Buffy) und ich waren auf der Flucht vor der Polizei. Im Schlepptau hatten wir 7 oder 8 Hauselfen, solche wie Dobby aus Harry Potter. Die armen Geschöpfe sollten „wissenschaftlich untersucht“ werden, was ich nicht zulassen wollte. Es gab einige wilde Verfolgungsfahrten, ich fühlte mich ein bisschen wie beim A-Team. Irgendwann konnten wir die hartnäckigen Jäger abhängen (Spike war ein guter Autofahrer) und fanden Unterschlupf bei einem Bauer. Dort hatten wir es einige Wochen oder Monate (das habe ich leider nicht exakt geträumt) sehr gut. In dem Traum war Spike übrigens mein Liebhaber… Eines Tages wurden wir von einem Knecht verraten, weil die Belohnung für uns mittlerweile eine schwindelerregende Höhe erreicht hatte. Da hatte wohl jemand beim Staat keine Lust auf Hausarbeit, oder warum dieser Drang, die Hauselfen zu bekommen? Spike lieferte sich eine Schlägerei mit einigen Polizisten, wir wurden jedoch letztendlich überwältigt. Mit Lu Malfoy wäre das nicht passiert…

Traum Ende. Sehr seltsam, aber für meine Verhältnisse sogar noch einigermaßen zusammenhängend, oft träume ich so wirres Zeug durcheinander, dass es überhaupt keinen Sinn ergibt. Buffy habe ich schon seit Monaten nicht mehr geguckt, und auch nicht Angel. Merkwürdig. Nach diesem Traum hatte ich noch eine Art Warntraum, in dem es Bodenfrost gab, und meine Zimmerpflanzen, die ich im Sommer immer in den Garten stelle, waren alle erfroren. Das sollte mich bestimmt daran erinnern, das Grünzeugs endlich ins Haus zu holen. Nun wird man schon im Schlaf angetrieben. Unglaublich.

Spike:

Dobby, der Hauself:

Erstaunlich übrigens, wie viele Hunde Dobby heißen…

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