Rätsel um das geheimnisvolle Lächeln…

… der „Mona Lisa“ endlich gelöst! Es ist mir gelungen, den ursprünglichen Entwurf des Meisterwerkes aufzutreiben. Endlich hat das Herumraten in der Kunstszene ein Ende.

MonaLisa_Caipi Kopie

Wer würde da nicht selig und entrückt lächeln? :-D

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Neu, neu, neu…

Sprechen Sie niveaulosisch? Was das sein soll? Ein von mir kreierter Begriff für eine Sprache, die es schon länger gibt, allerdings fehlte bisher eine schmissige Bezeichnung. Diesen Mangel habe ich nun behoben, epochal, oder?  Kannte Google bisher nicht, aber bald … (Lobpreisungen bitte wie immer in die Kommentare.)

Diese Sprache sollte man beherrschen, wenn man sich einen Troll hält. Zuerst ein bisschen Basiswissen: Was sind die Empfehlungen, falls einem so ein possierliches, doch sehr unpuscheliges „Tierchen“ zuläuft?

  • Ignorieren (die beste Methode)
  • Ignorieren und bedauern (die beste Methode, gepaart mit einem gerüttelt Maß Sozialkompetenz)
  • Vera… Veräppeln, denn: „Bedenke den Spaß.“ (Briegel der Busch)

Damit man die Trolle adäquat vera… veräppeln kann, muss man nicht nur ihre Sprache verstehen, sondern sollte diese auch zwecks Verständigung sprechen können. Wer Beispiele für die Sprache „niveaulosisch“ sucht, ist zum Beispiel auf YouTube bei vielen Kommentaren gut aufgehoben. Kennt Ihr vermutlich schon alle. Es empfiehlt sich für Studienzwecke auch, auf bestimmten amerikanischen GOP-Fan-Blogs herumzusurfen. Dort liest man dann z. B. so Sachen wie „Michelle Obama ist total hässlich, unsere Sarah Palin ist viel attraktiver“ oder auch, dass Rahm Emanuel schwul sei, was dort durchaus beleidigend gemeint sein soll. Ein lautes: „Hallohooo? Wir leben im 21. Jahrhundert!“ bringt in solchen Fällen nichts.

Genug der Theorie, wenden wir uns jetzt einem praktischen Beispiel zu. Blinkfeuer ist ein Troll zugelaufen. Man siehe hier mein Beispiel, wie man auf niveaulosisch mit diesen Kreaturen spricht.

Nun kann nicht jeder fließend niveaulosisch. Ich gebe aber gern Nachhilfeunterricht. Für mich ist das kein Problem. Kostet pro Stunde auch nur 1 Kasten Lindt-Nougatpralinen. Schnäppchenpreis!

(Übrigens ist Rahmi nicht schwul, ich bin seine Praktikantin, ich muss es wissen. ;-) )

Qualitätsoffensive, Teil 3 oder so

Habe ehrlich gesagt nicht mitgezählt, aber es ist mal wieder so weit! Trudi, komm her und guck zu! Extra für Dich!

Neulich in meinen Suchbegriffen:

kurzkritik der fänger im roggen

Na? Begeistert?

Trudi: „Der Fänger im Roggen“? Was ist das? Hört sich sympathisch an. Roggen ist ja Getreide, und als Huhn kann ich dazu nicht nein sagen.

Ich: Was das ist? Mensch, Trudi, ich dachte, das kennst Du, so als belesenes Hühnchen! Das ist ein Buch, und zwar ein gutes! Apropos Getreide, dann ist das hier wohl Dein Lieblingssong? (An alle anderen: Nicht klicken! Hört auf meine Warnung! Das Klicken dieses Links gefährdet Ihre Gesundheit mehr als das Quarzen von tausend Zigaretten und das Lesen dieses Blogs!!! Wirklich! Und falls Sie doch klicken, halten Sie sich wenigstens die Ohren und Augen gut zu!)

Trudi (nachdem sie geklickt hat): Ihgitt! Ich will das Korn noch essen, der Gedanke, dass dieser Typ darin rumgelegen hat, vermiest mir den Appetit total!

Ich (vor mich hinsinnierend): In Washington gibt es glaube ich keine Kornfelder. Memo an mich: Rahm im Sommer hierher einladen, hier gibt es ja genug Felder…

Trudi: HALLO? Hören Sie mir noch zu????

Ich (aufgeschreckt): Hm, was? Ja, ich bin voll bei der Sache. Wo war ich? Ach ja, bei der Kurzkritik. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, kann ich jetzt gehen?

Trudi: Ich glaube nicht, dass Kurzkritiken sooo kurz sein dürfen!

Ich: Na gut. Der 16-jährige Holden Caulfield ist kurz davor, mal wieder von einer Schule zu fliegen, weil er die Ausrüstung des Fechtteams in der Bahn liegen gelassen hat und auch seine Noten nicht entsprechend sind. Kleines Schusselchen. Anstatt den Rauswurf abzuwarten, entschließt er sich, von selbst zu gehen, nachdem er vorher noch ein bisschen Zoff mit Mitschülern hatte. Danach streift er drei Tage lang durch New York. (Gibt es in NY Kornfelder? Wäre nicht so eine weite Reise für Rahm. Ich gehe mal eben recherchieren…)

Trudi: HALLO!!!! Es gibt keine Kornfelder in New York. Geht’s nun bitte mit der Kurzkritik weiter? Ich fasse es nicht!

Ich: Ja. Wo war ich? Ach so… Holden ist ein Mensch, den viele als „Verlierertypen“ bezeichnen würden, aber er ist ein sympathischer Charakter, weil er Mitgefühl zeigen kann und häufig ziemlich eigensinnig handelt. Ich mag das. Er kommentiert viele Handlungsweisen seiner Mitmenschen kritisch, das Buch ist in einem teilweise recht flapsigen Stil geschrieben, was die Schilderungen aus jugendlicher Perspektive echt wirken lässt. Ist schon recht ein paar Jährchen her, dass ich es gelesen habe, hat mir wie gesagt sehr gut gefallen. Der Vollständigkeit halber hier noch der Autor: J. D. Salinger.

Trudi: Und was hat es nun mit der Erwähnung des leckeren Getreides auf sich? Behalten Sie die wichtigsten Informationen doch nicht immer für sich!

Ich: Das ist in der Tat eine wichtige Stelle im Buch. Und nun hilft Dir wohl nur, zum Regal zu gehen, schön zu suchen, weil meine Bücher leider nicht sehr gut sortiert sind, und dann selber zu lesen. Apropos Korn, was hältst Du eigentlich von den Mustern, die ich damals mit Hilfe meines Raumschiffes auf der Suche nach einer schönen Heimat in den Kornfeldern hinterlassen habe? Die waren doch hübsch, oder? So, nun habe ich en passant ein weiteres Rätsel der Menschheit erklärt. Ich bin sooo gut.

Trudi: SIE waren das? Die Menschheit rätselt seit langem, woher die Kornkreise stammen, und dann DAS? Eine durchgeknallte Außerirdische von Knäcke IV?

Ich: Ist Dir die Ursache zu langweilig? Das tut mir leid… Ich gebe zu, dass ich die Erklärung, dass es sich um Scherzbolde handelt, auch viel spektakulärer finde. Und nun geh lesen. Mir ist eben die Knalleridee überhaupt gekommen: Ich pflanze ein Kornfeld im Garten des Weißen Hauses an, da ist mehr als genug Platz. *singt* Ein Bett im Kornfeld, denn es ist Sommer… schalalala… kenn den Text nicht… mit Rahm, lalalala…

Trudi: Ich fass es nicht! Gnädiger Gott aller Hühner, Großer Gagack, sei mir gnädig! Wo bin ich hier bloß gelandet?!

Frauen und Schlaflosigkeit

Heute widmen wir uns mal einem ernsten Problem: Frauen und Schlaflosigkeit. Das liegt nicht etwa an Rahm E., na ja, jedenfalls nicht immer, also ab und zu hat’s auch andere Gründe… ähm… egal. Folgende Information wurde mir heute in der Irrenanstalt gemailt. Neu ist das nicht, aber unter dem Aspekt der Gesundheitsaufklärung darf man auch mal ältere Informationen veröffentlichen.

WHY WOMEN CAN’T SLEEP

Have you ever wondered how a woman’s brain works?
Well….it’s finally explained here in one, easy-to-understand illustration:

image001

Every one of those little blue balls is a thought about something that needs to be done, a decision or a problem that needs to be solved.


A man has only 2 balls and they take up all his thoughts.

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Liebe Singles…,

… die Ihr vom Valentinstag vielleicht etwas genervt seid. Hier naht Trost. Haltet Euch einfach folgendes vor Augen:

„Lieber das Rindviech auf dem Dach als den Ochsen (bzw. die Kuh) im Haus.“

rindviech_dach

Und wem das jetzt noch nicht genug tröstende Worte waren: Ist es nicht ein großer Vorteil, dass für unsereins solches bestimmt nicht in der Zeitung annonciert wird?

Achtung, es wird grauenvoll! Nicht zu lange anstarren!

valentinstag_das_grauen

;-)

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Rätsel der Menschheit

Schon vor einiger Zeit führte ich hier die Rubrik „Welterklärung“ ein, gemäß der Weisheit: Wer, wenn nicht die künftige Weltherrscherin, kann die Welt erklären? Millionen andere, aber die haben hier keine Schreibberechtigung. Heute habe ich also wieder ein brisantes Thema mitgebracht. Freut Euch, dass ich mit meinem Projekt „Kinder-Content in diesem Blog“ noch nicht weitergekommen bin. Das ist gar nicht so einfach. Ich hatte Lucius Malfoy in die engere Auswahl gezogen, aber nach dem Unfall mit Draco (Draco als solches war der Unfall) möchte er partout keinen Nachwuchs mehr zeugen. Und den alten Trick mit „Pille vergessen oder austauschen“ kann ich auch ad acta legen — er kennt einen wirksamen Verhütungszauber. (Diese Information war hauptsächlich für Gina bestimmt, die darum gebeten hat, auf dem laufenden gehalten zu werden…)

Mein heutiges Thema lautet:

Außerirdische entführen Menschen — was steckt wirklich dahinter und wie kam es dazu?

Fast alle von Euch kennen das Problem aus eigener Erfahrung: Ein Raumschiff zoomt die Person mittels eines Lichtstrahls ins Innere eines Ufos, der Proband wird ausgezogen und genauestens untersucht, meistens kommt es auch noch zu sexuellen Experimenten. Fast jedem schon passiert, und doch ahnt keiner die Ursache des ganzen, nicht mal Uri Knallgeller. Nur ich kenne die wahren Hintergründe. Das ist nämlich so:

Eines schönen Tages vor ca. 20 Jahren ging ich nachts spazieren. Ich war in meiner Menschengestalt unterwegs, denn damals, als ich mich entschloss, auf dem Planeten Erde heimisch zu werden, hielt ich das für angebracht. Dummerweise suchte ich mir eine ziemlich hässliche Hülle aus (das kommt davon, wenn man auf Rubens-Gemälde guckt und denkt: Oh toll, das sind wohl die Sexsymbole auf der Erde, so eine Gestalt nehme ich!), aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls flog auf einmal ein UFO über meinen Kopf hinweg und saugte mich mittels des berühmten Lichtstrahls ein, Ihr kennt das ja.

Die Entführer waren natürlich, wie konnte es auch anders sein, vom Stamme der Quabbelknurze. Ihr kennt diese Typen, riesige Augen und bleiche Erscheinung. In Area 51 liegt auch so ein Exemplar rum. Ich habe sie sofort erkannt, Knäcke IV hat eine Planetenfreundschaft mit den Jungs, aber sie hatten dank meiner menschlichen Hülle keine Ahnung, mit wem sie es zu tun hatten. Die Quabbelknurze fliegen im gesamten Universum herum, immer auf der Suche nach anderen Lebewesen, die sie analysieren und katalogisieren. Und da sie das besonders gründlich durchführen, ruhen sie nicht eher, bevor sie jede einzelne Kreatur eines Planeten untersucht haben. Das erklärt die Häufung der Vorfälle. Ich dachte jedenfalls: Verdammter Mist! Ausgerechnet!

Denn die Quabbelknurze wollten vor allem eines:

Rezepte.

Keine Rezepte für Arzneien. Kochrezepte. Ich dachte noch mal: Oberverdammter Höllenmist! Es reichte nämlich nicht, die Rezepte aufzuschreiben. Man musste vorkochen!

Also sprach der Oberquabbelknurz zu mir: „Koche! Oder Du wirst gekocht werden!“

Ich überlegte hin und her. Was sollte ich tun? Aber was hatte ich schon für eine Wahl? Ich musste wohl oder übel  (Betonung liegt in diesem Fall eindeutig auf ‘übel’!) mein Können zeigen. Ich entschloss mich dazu, meine absolute Spezialität zuzubereiten:

Toastbrot. Trocken. Getoastet, nicht gerührt.

Ich bat also die Aliens, auch noch meinen Toaster und ein Paket Weißbrot (vorgeschnitten — Berndi, verzeih mir, ich kannte Dich damals noch nicht!) hochzubeamen. Die Quabbelknurze beäugten mich misstrauisch, aber ich konnte ihnen glaubhaft versichern, dass es sich bei dem Toaster um einen Kochtopf handelte.

Einige Wochen lang ging das gut. Es schmeckte den Quabbelknurzen nicht schlecht, aber die mögen eigentlich eh fast alles, denn sie waren mal zu einem Festmahl auf Knäcke IV eingeladen, und seitdem sind sie nicht mehr so leicht zu schockieren, zumindest diejenigen, die überlebt haben. Dann der Schicksalstag. Für mich und für Euch. Den Quabbelknurzen gelang es nach relativ kurzer Zeit, das Fernsehprogramm der Menschen zu empfangen. Da damals noch nicht auf jedem Kanal -zig Kochshows liefen, passierte zunächst gar nichts. Bis sie Biolek beim Kochen erwischten. Beim richtigen Kochen. Der Quabbelknurz-Boss stellte mich entschieden zur Rede.

Quabbelknurz: „Die Töpfe in dem TV sehen anders aus als dieser Topf!“ Er wies auf meinen geliebten Toaster.

Ich: „Ähm… ja. Ich habe ein Avantgarde-Gerät im Einsatz. Das haben auf der Erde nur ganz wenige. Das ist das Neueste vom Neuen, direkt aus der Zukunft! Ihr solltet stolz darauf sein!“

Quabbelknurz: „Wir wollen auch, was der da macht! Hier! Wir haben einige Töpfe hergebeamt.“

Ich: „Super. Mit so altem Equipment soll ich mich herumschlagen? Und was ist mit den Zutaten?“

Quabbelknurz: „Guter Einwand…“

Ich schrieb den Quabbelknurzen eine Liste mit Zutaten auf, die sie besorgen sollten. Ich notierte zehnmal das Wort „Miracoli“, in der Hoffnung, dass sie nicht merkten, dass es sich immer um das gleiche Gericht handelte. Und es klappte, sie besorgten mir hunderte Pakete. (Zählen ist keine Stärke der Quabbelknurze.) Es gelang mir, die Guten mit Spaghetti einige Tage bei Laune zu halten, und das, obwohl ich auf die anspruchsvolle Zubereitung der Tomatensoße verzichtete. Es gab Spaghetti pur mit ohne alles.

Dummerweise lief eine Woche später wieder diese verfluchte Kochsendung mit Biolek. Und die Quabbelknurze begriffen, dass die langen dünnen Dinger, die sie jeden Tag auf ihren Tellern vorfanden, überhaupt keine Ähnlichkeit mit den Gerichten im Fernsehen aufwiesen. Daraufhin folterten sie mich, und obwohl ich lange durchhielt, brach ich irgendwann doch unter dem Druck zusammen.

(Die CD „Jopi Heesters summt die schönsten Reden Helmut Kohls mit der Kelly Family als Background-Chor“ immerhin 2 Minuten lang ertragen! Tapfer!)

Ich gestand alles. Die Sache mit dem Gemüse. Dass es unterschiedliche Fischsorten gab. Dass man sogar einige Pilze essen kann. Ich warf mit Fachbegriffen wie „schmoren“, „dünsten“, „braten“,  „würzen“, „Kamasutra“ und „Abseits“ um mich. (Mir gingen irgendwann die kochspezifischen Worte aus, deswegen nahm ich Zuflucht zu anderen Begriffen.)

Die Quabbelknurze beschafften umgehend alles, was sie in Feinkostläden vorfanden und plünderten außerdem mehrere Haushaltswarenabteilungen großer Kaufhäuser. Ihr erinnert Euch vielleicht noch an die Schlagzeilen: „Jahrhundertraub! Tausend Steakmesser geklaut!“ usw. Ich versuchte den Quabbelknurzen verzweifelt klarzumachen, dass ich eigentlich ein Fellmonster von Knäcke IV war, aber sie weigerten sich, mir zu glauben und zwangen mich zum Kochen. Zum richtigen Kochen. Ich prügelte also eine Flunder mit einem Steakklopfer flach, schnippelte aus Kartoffeln kleine Pershing-II-Raketen und dünstete die Gurken, während in einem Kochtopf leckeres Sushi vor sich hinköchelte. Die Melonen im Backofen sahen auch richtig lecker aus, zum Anbeißen. Zumindest bis sie explodierten und das ganze UFO-Innere mit Melonenpampe verzierten (das Auge isst schließlich mit, argumentierte ich, und das kann man bei den Quabbelknurzen sogar wörtlich nehmen, denn die essen tatsächlich mit ihren Augen). Egal, Hauptsache, es sah fachmännisch aus. Biolek hätte das auch nicht besser gekonnt.

Ergebnis: Operation geglückt, Aliens tot, Fellmonster gerettet. Sie konnten allerdings vorher noch eine Warnung ins All  senden: Nutzt Menschen nicht für Kochexperimente, sondern nur für anatomische und sexuelle Versuche.

Was lernen wir daraus? Ich bin unter anderem auch deswegen für die Weltherrschaft geeignet, weil ich in der Lage bin, Invasionen feindlich gesinnter Aliens wirkungsvoll entgegenzutreten. (Und eine kleine Krötenarmee ist erst recht kein Problem für mich.)

Das nächste Mal erfahrt Ihr die Wahrheit über das Bermuda-Dreieck.

P. S.: Karotten in einen Toaster zu stopfen, ist keine gute Idee. So wird ein Möhrchensoufflé wohl doch nicht zubereitet. Schade, sollte ‘ne Überraschung für meinen Hasengeneral werden…

P. P. S.: Die Quabbelknurze, mit denen ich mich übrigens mittlerweile ausgesöhnt habe, haben mich um etwas gebeten. Ich soll Uri Knallgeller folgendes ausrichten:

„Uri, hör auf, im Weltall rumzufunken, das stört unsere Frequenzen. Und wenn Du uns das nächste Mal via Fernsehshow rufst, kommen wir wirklich runter, fesseln Dich und befestigen Dich als Kühlerfigur auf unserem UFO. Mit freundlichen Grüßen, Volk der Quabbelknurze.“

alien

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Caipi. XXL-Caipi!

Gestern blaue Fragmente im Himmel über Hamburg gesichtet. Was soll das? Wo war das trübe graue Wetter hin, ich war doch noch nicht fertig damit, die verschiedenen Grautöne am Firmament zu katalogisieren und auswendig zu lernen. Heute ist meine Welt wieder in Ordnung. Grau. Nieselregen. Perfekt.

Festgestellt, dass Rasputin, seines Zeichens Wohnzimmersatanswolf, Mandarinen mag. Nun auch beim Mandarinenessen einen aufmerksamen Hundeblick als Gesellschaft, der fragt: Fällt noch ein Stück runter?

Von Gina lobend erwähnt worden, doch harrt die Frage:

Wie kann einem nur täglich so viel Schwachsinn einfallen?

noch einer Beantwortung. Hier muss ich um etwas Geduld bitten, denn mir ist bis dahin gar nicht aufgefallen, dass ich Schwachsinn verzapfe, mir kam hier alles völlig normal und durchschnittlich vor. Es liegt an der Irrenanstalt. Gina sagt das auch. Dort flöße ich übrigens einer Kollegin mit meinen Selbstgesprächen Angst ein. Verstehe ich nicht, alle  potentiellen Psychopathen, Amokläufer und Welteroberer führen Selbstgespräche! Da bin ich mir ganz sicher! Warum also Angst vor mir haben? Seltsam. Wo war ich? Wer bin ich? Egal. Zurück zum Schwachsinn. (Ich war niemals richtig fort.) Die Lösung verbirgt sich in Ginas Artikel: Kindercontent! Also verkündete ich in ihren Kommentaren großmäulig folgendes:

Memo an mich: Schnell ein, zwei oder drei superintelligente, genauer gesagt schlaueste Kinder von Welt (bei den Genen ein Kinderspiel!) anschaffen, vielleicht wird’s dann normaler… :-) Bevor ich mich diesbezüglich an die Arbeit mache, wünsche ich Dir ein paar schöne, erholsame Weihnachtstage, damit Du im neuen Jahr voll angreifen kannst bei den Rennen.

Das mit den Weihnachtstagen wünsche ich natürlich allen Lesern, und denen, die mit Weihnachten nichts anfangen können, wünsche ich, dass sie die Tage einigermaßen gut überstehen und zumindest die freie Zeit genießen können. Der Kern der Aussage ist aber ein anderer, wie mir erst klar wurde, nachdem Gina folgendes antwortete:

@ Fellmonsterchen: Angesichts Deines Arbeitsplatzes ist das gaaaanz normal, keine Sorge. Viel Spaß beim Kinder machen! Halt uns öffentlich auf dem Laufenden, okay? :-) )))

Mir wurde schlagartig bewusst, dass ich da reichlich unüberlegt ein neues Projekt gestartet habe. Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass der Weg, auf einen Engel zu warten, der einem eine Schwangerschaft ankündigt, vor ca. 2012 Jahren zuletzt von einer gewissen Maria beschritten wurde. Daraus leiten wir folgende Erkenntnis ab: Es wird nicht nur auf meine Gene ankommen, sondern auch auf die des Mannes, denn ein Engel wird mir sicher nicht erscheinen. Und hier fangen die Probleme an. Ich kann nicht automatisch davon ausgehen, dass sich meine Gene so welteroberungslustig wie ich zeigen und alle anderen Gene übertrumpfen, also brauche ich für dieses Projekt einen exzellenten männlichen Projektmitarbeiter. Zunächst dachte ich: Kein Problem, ich habe ja eh im Januar/Februar mein Praktikum im White House (danach übernimmt Lakritz und Schokolade, falls sie dann noch will), und das Erbgut von Barack Obama kann so schlecht ja nicht sein. Dann fiel mir ein, dass er ja verheiratet ist. Das ist zwar im biologischen Sinn unwichtig wie nur irgendwas, z. B. eine Neujahrsansprache von Frau Merkel, aber für meine künftigen Themen hier ein großes Problem, denn dann werde ich nicht bloggen können, dass der Vater mit unserem  Kind Fußball spielt oder welche Gute-Nacht-Geschichten er vorliest. Die Suche geht also weiter.

Und was das alles mit Caipirinha zu tun hat? An diesem Punkt beschloss ich schlicht und einfach, dass es Zeit für einen XXL-Caipi sei. Und nun kommt die Premiere: Der erste nicht schwachsinnige Beitrag in diesem Blog, das Rezept für einen Monster-XXL-Caipi! Tusch, Triumphmarsch, Konfettiregen!

Was wir brauchen:

1. Einen Stößel, möglichst in XXL-Größe

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Links: Ein herkömmlicher Stößel, 15 cm lang (oder besser: kurz). Daneben: Ein XXL-Stößel mit einer stattlichen Länge von 24 cm. Natürlich kann man auch den kleinen verwenden, aber wir werden noch sehen, warum es mit dem längeren besser funktioniert.

2. Zwei Limetten

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Bitte keine Zitronen verwenden. (Kein Witz, ich habe das mal erlebt.)

3. Ca. sechs Teelöffel brauner Rohrzucker

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Die verwendete Menge ist Geschmackssache, hier muss man zu Anfang etwas experimentieren. Ich habe mit sechs Teelöffeln meine ideale Menge gefunden.

4. Ein Gefäß zum Dosieren des Zuckerrohrschnapses

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Ich verwende ein Schnapsglas. Fragt nicht nach Größe und cl, das geht hier alles nach gesundem Augenmaß. Ich nehme 3 – 4 Gläser, auch hier gilt: Geschmackssache und vielleicht ein bisschen eine Frage des erwünschten Pegels. Heute habe ich mir 3 1/2 Gläser gegönnt.

5. Cachaça (Zuckerrohrschnaps)

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Über die beste Sorte kann man sich wie immer trefflich streiten, sicher ist Pitú nicht die hochwertigste, aber mir schmeckt’s damit. Wie ich oben schon schrieb, ist die Menge Ansichtssache. Meine Meinung: Nicht weniger als drei und nicht mehr als vier Schnapsgläser.

6. Viel Eis (unbebildert, Foto vergessen)

Am Besten Crushed Ice. Es geht auch mit ganzen Eiswürfeln, aber in der zerkleinerten Form kann man besser rumrühren. Ich bereite mir allerdings ab und zu einen Caipi mit ganzen Eiswürfeln zu, so auch heute. In Brasilien ist das so üblich, der Caipirinha verwässert dadurch nicht so schnell.

7. Das Wichtigste! Das XXL-Glas!

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Links: Ein herkömmliches Caipiglas, 0,3 l (oder 0,35? Jedenfalls winzig). Rechts: Ein XXL-Glas!!! 0,5 Liter!!! Längerer Genuss!! Es geht hier ja nicht darum, möglichst viel Alkohol in möglichst kurzer Zeit in sich hineinzuschütten. Aber wenn man mit netten Leuten zusammensitzt und andauernd aufstehen muss, weil der Caipi schon wieder alle ist, stört das die Gemütlichkeit doch sehr. Von so einem XXL-Caipi hat man einfach länger etwas.

Und nun zur Zubereitung. Zunächst werden die Limetten abgewaschen und diese komischen Gnubbel an den Enden abgeschnitten. Danach werden die Guten geachtelt (also so ganz ohne Rechenkünste geht’s nicht, endlich habe ich den Sinn des Mathematikunterrichts erkannt) und ins Glas geschmissen. Danach wird der Rohrzucker ins Glas geschüttet. Nun kommt der XXL-Stößel zum Einsatz. Das Ganze wird ordentlich zermantscht, immer feste druff, damit die Limetten möglichst viel Saft spenden. Beim Stampfen hat sich eine drehende Bewegung sehr bewährt. Das alles geht mit einem XXL-Stößel einfach besser. (Übrigens: Ich glaube, dass Profis erst die Limetten zerstampfen und dann den Rohrzucker hinzufügen, aber meine Methode ist halt die, den Rohrzucker gleich beim Stampfen mit unterzurühren.)

Danach wird das Glas bis zum Rand mit Eis aufgefüllt. Dann die Krönung und auch sonst das Wichtigste: Zuführung des Cachaças. Zum Schluss spendieren wir dem Getränk noch einen oder mehrere Cocktail-Strohhalme (es gibt Menschen, die nicht unter zwei Strohhalmen anfangen zu trinken) und etwas, mit dem man das herrliche Getränk gut verrühren kann.  Geht zur Not auch mit dem Strohhalm, wenn man nix anderes hat. Das Ergebnis könnte so aussehen (hier mit ganzen Eiswürfeln):

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Danach heißt es: Prost! Am Besten entweder in netter Gesellschaft oder bei guter Lektüre genießen. Dazu passt leckerer Knabberkram, zum Beispiel Nachos mit scharfem Dip oder ähnliches.

Lecker, lecker…

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Das Fellmonster erklärt die Welt

Wenn ich sie nicht gerade erobere, kann ich sie zur Abwechslung erklären, die Welt… Das ist wahnsinnig „originell“ und wird in höchstens 23425389 deutschsprachigen Blogs gemacht. Mir ist sehr an intelligenten, gebildeten (künftigen) Untertanen gelegen. Also auffi…

Folge #1: Sex und Schwangerschaften

Von Sex kann man schwanger werden, vor allem, wenn man keine Maßnahmen zur Verhütung ergreift. Das hat sich mittlerweile bis zu Sarah Palin, wenn auch nicht bis zu ihrer Tochter, herumgesprochen. Nun lest bitte dieses:

(Quelle: Hamburger Abendblatt vom 23.10.08.)

Liebe geschlechtsreife Mitmenschen: Doch, auch von One-Night-Stands kann man schwanger werden, wenn man nicht verhütet! Bitte merkt Euch das gut. Kondome, Kondome, Kondome! sag ich da nur. Einmal Sex ist nicht automatisch gleich keinmal schwanger. Nun stellt Euch mal vor, Ihr habt z. B. 365-mal pro Jahr One-Night-Stands ohne Verhütung: „Oha, wie konnte das mit der Schwangerschaft bloß passieren, war doch nur jeweils einmal mit jedem Typen zusammen, damit hätte ich ja nie gerechnet, das eine Mal, Mensch warum habe ich bloß in der Schule in Mathe nicht besser aufgepasst, so ein Mist!“ Hätte die liebe Andrea sich doch vor ihrem ONS bei einer richtigen Ärztin erkundigt, oder zumindest bei Dr. Sommer, besser wär dat gewesen…

[Anmerkung: Ob die gute Andrea sich wirklich derart dämlich geäußert hat, stelle ich mal in Frage, ich weiß nicht, wie es die "Bunte" mit Qualitätsjournalismus hält, aber das Thema musste einfach mal aufgegriffen werden, die Brisanz ist ja unübersehbar.]

Der Oktober geht langsam zu Ende, wer hat noch Lust, beim Fotospiel mitzuknipsen?