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Der 13. Beitrag in Sachen geriffelte Kondome liegt heute an. Außerdem ist heute Tag des Linkshänders. Diesen Tag gibt es schon seit 1976, und erst heute habe ich davon erfahren! Sauerei! Barack und ich sind ja Linkshänder. Hier der fotografische Beweis.

Da habe ich mir doch zur Feier des Tages einfach mal ein sog. Berlusconi-Kondom (klein, sehr klein, aber natürlich genoppt) über einen Finger meiner linken Hand gestülpt. Epochal, oder?

Linkshändertag

Okay, das ist ein ziemlich schwacher Beitrag zu meiner Reihe „täglich über geriffelte Kondome gebloggt“, aber ich bin heute etwas angeschlagen (ganz ohne Alkohol) und ziemlich kaputt. Zum Glück habe ich mir ja bei meinem Projekt keine Mindestlänge auferlegt. War schlau von mir! Berlusconi freut sich übrigens auch immer über Frauen, die keine Mindestlänge fordern. Aber der meint damit keine Textlängen — sein Pech. :twisted:

Ich gehe dann mal ins Bett. Unüblich früh, daran könnt Ihr erkennen, wie müde und kaputt ich bin…

Bo ist da!

Endlich hat mein Drängen zum Erfolg geführt. Bo ist da!

bo_ist_da

Knuffig, oder? Allerdings musste ich Barack mindestens zwanzigmal daran erinnern, dass da noch ein Versprechen einzulösen ist. Vor einigen Tagen wurde ich gezwungenermaßen etwas energischer (als Praktikantin machste hier was mit, aber nützt ja nix).

Ich: „Mr. President, wenn nicht bis spätestens 15. April ein Hund im Haus ist, bringe ich die Flachlandhutze, auch als Satansbraten-Azubi im 3. Lehrjahr bekannt, mit. Und der Hursch ist dann sowieso dabei.“

Barack: „Oh, no, das sind doch diese verrückten Hunde, von denen Sie immer reden. Ich kümmere mich darum, versprochen.“

Nun ist es endlich so weit. Das ist also Bo, ein Portugiesischer Wasserhund, 6 Monate alt und ein Geschenk von Ted Kennedy. (Ich hörte zufällig, wie Barack Ted am Telefon anflehte, ihm einen seiner Hunde abzugeben, da ihm große Gefahr drohe, sollte er nicht schleunigst sein Versprechen einlösen. Keine Ahnung, welche Gefahr er meinte…)

Ich bin jedenfalls gleich mal gucken gegangen, Stabschef Rahm Emanuel immer im Schlepptau. (Er lässt keine Praktikantinnen unbeaufsichtigt in die Nähe des Präsidenten. Ich glaube, er ist in der Hinsicht etwas paranoid, aber egal.)

Ich: „Oh, wie süüüß! Ich kümmere mich um die Erziehung, okay?“

Barack: „Ähm… nein, nein. Der ist schon erzogen.“

Ich: „Ach was, bestimmt nicht so gut wie die Flachlandhutze und der Hursch! Vor einigen Tagen hat die Flachlandhutze zum Beispiel den Deckel der Futtertonne geöffnet. Kann Bo das? Na?“

Barack: „Ich glaube, wir definieren ‘Erziehung’ unterschiedlich, sollten das aber partnerschaftlich im Dialog lösen.“

Rahm: „WTF?! Hallo, wir haben ein Land zu regieren!“

Ich: „Flachlandhutze kann Türen selbständig öffnen. Und er schaltet TV-Programme um, indem er auf der Fernbedienung herumkaut. Kernkompetenz des Hursches ist es, tiefe Löcher zu buddeln. Auch wichtig.“

Barack: „Löcher buddeln?? Oh nein, Michelles Gemüsegarten! Das darf nicht passieren!“

Ich: „Aber mein frisch gesätes Kornfeld darf er auch nicht umgraben, das brauche ich im Sommer wegen ‘Bett im Kornfeld’ und so. Ich melde mich freiwillig als Gassigeherin und Aufpasserin!“

Barack: „Eigentlich sollen Sasha und Malia…“

Rahm: „Haben wir das f*** Hundethema nun durch und können uns um die f*** Wirtschaftskrise kümmern?! Ist das Korn angewachsen?“

Ich: „Ja. Gärtnern liegt mir scheinbar, hurra. Wo ist denn die Hundeleine? Ich drehe mal eine Runde mit Bo.“

Barack: „Ich…“

Rahm: „So geht’s nicht! Ich sehe schon den f*** Skandal vor mir: Praktikantin als Hundesitter eingesetzt! Hundeaktivitäten nur in Deiner Freizeit! Und nun gehen wir zurück an unsere Arbeit!“

Ich: „Aber Du sagst doch immer, dass Deine Praktikanten keine Freizeit haben.“

Rahm: „Dann wäre das ja geklärt!“

Barack: „Das hört sich verdächtig nach Sklaverei an. Sollte nicht ein Geist der Partnerschaft durch das Weiße Haus wehen?“

Ich: „Oh, ist das süß, wie Bo mit den Akten spielt! Er sollte aber nicht zu viel von dem Papier fressen. Das ist nicht gesund!“

Barack: „Ted sagte doch, dass der Hund erzogen sei! Verdammt! Ach so, ich fluche ja nie, das ist Rahms Part. Könnten Sie vielleicht bitte den Hund aus meinem Büro entfernen?“

Ich: „Ja, gern, Mr. President! Stets zu Diensten! Bo, komm, ich habe ein paar Hundekekse in Rahms Büro deponiert. Feines Leckerli!“

Rahm: „WTF? Halt, warte! Nicht in mein Büro…“

Rahm reagierte etwas allergisch auf das kleine Durcheinander, das Bo in seinem Büro angerichtet hat… Er stellt sich aber manchmal auch ein bisschen an, neulich hatte ich eine Mappe auf seinem Schreibtisch etwas zur Seite geschoben, oh-oh… Jedenfalls sind seine Äußerungen in Bezug auf das von Bo durchgeknabberte Stromkabel und den geplünderten Schrank mit der Nervennahrung* nicht zitierfähig. Ich räume hier mal schnell auf…  Oh, Mist, nun frisst Bo gerade meinen epochalen Plan „Abwrackprämie für Atombomben“, damit Baracks Ziel, eine Welt ohne Atomwaffen**, schneller erreicht werden kann. Aber niedlich ist das Hündchen trotzdem!

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*Mein Nougat war da auch drin! Verdammte Sch*** … Aber die Limetten haben überlebt. Ein Glück.
**Die Idee ist natürlich in Wirklichkeit von mir. Nicht, dass Ihr denkt, ich bin hier nur mit typischen Praktikantinnentätigkeiten beschäftigt. Damit allein erringt man keine Weltherrschaft, oder seht Ihr irgendwo eine M. Lewinsky als Imperatorin? Eben.

So lernt man Barack bestimmt nicht kennen,

…liebe Angela:

barack_kennenlernen

Aua, aua…

Ich würd’s dann eventuell doch mal mit einem Praktikum versuchen…

Immerhin: „…colour does not matter“ wird er bestimmt gerne hören.

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Super Bowl XLIII

Heute nacht ab 0.05 Uhr in der ARD: Super Bowl. Die Pittsburgh Steelers gegen Arizona Cardinals.

Warum das so interessant ist? In der Halbzeitshow tritt Bruce Springsteen auf! Das ist Grund genug.

Und Barack Obama wird übrigens den Pittsburgh Steelers die Daumen drücken, die als Favoriten gelten. Seine 2. Lieblingsmannschaft, an 1. Stelle kommen natürlich die Chicago Bears…

Mir ist relativ egal, wer gewinnt, ich warte nur auf Bruce. :-)

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