„Was soll das sein oder machen???“
Hajo Sommers’ Antwort auf die Frage „Schalke oder Dortmund?“
„Was soll das sein oder machen???“
Hajo Sommers’ Antwort auf die Frage „Schalke oder Dortmund?“
Andere dürfen natürlich auch lesen…
Bewunderer und Verehrer der großen Daggi, sehet nun einen weiteren Urlaubsbericht über unseren Lieblingsstar.
Fridolin, ein Cousin von Bernd dem Brot, hat sich in Daggi verguckt. Ich selbst bin ja immer noch dafür, dass Berndi endlich mal Fühlung aufnimmt, und er hat es auch zweimal zaghaft versucht:
„Daggi, möchtest Du mit mir die Rauhfasertapete anstarren?“
„Daggi, möchtest Du meine DVD-Sammlung ‘Die langweiligsten Bahnstrecken Deutschlands’ sehen?“
Erfolg war ihm jedoch nicht beschieden. Ganz anders Fridolin. Fridolin ist ein fröhliches Vollkornbrot, eine Frohnatur, wie sie Berndis und meiner Ansicht nach nicht unerträglicher sein könnte:
Allein schon diese „Daumen hoch“-Haltung… Fridolin ist eigentlich dafür bekannt, andauernd schlechte, altbackene Witze zu erzählen. Aber zu meiner Überraschung scheint er ein bisschen was von Romantik zu verstehen. (Ich bin ja nicht vom Fach, also urteilt selbst.)
Zunächst schickte er Sam vor. Er sollte Daggi einen Schlüssel mit den Worten „Wunderbare Daggi, das ist der Schlüssel zu Fridolins Herzen, und das ganz allein für Dich!“ überreichen:
Sam tat mir leid. Einfach so als Postillon d’amour herhalten zu müssen… Er sollte Daggi sogar noch „I will always love you“ vorquaken, aber beim Test-Vorquaken hat Fridolin diesen Teil gestrichen.
So überbrachte Sam also nur eine Einladung zum Essen bei romantischen Kerzenschein. Dieses fand dann tatsächlich am Abend statt. Ich habe, ganz die Klatschjournalistin, nicht nur heimlich ein Foto geschossen:
Natürlich habe ich auch Teile des Gespräches belauscht.
Fridolin: „Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?“
Oje! Er wird doch wohl nicht… Ich befürchtete das Schlimmste.
Daggi: „Keine Ahnung. Weil es romantisch ist?“
Fridolin: „Nein, weil Berlusconi hier sein Gehirn ausgeschüttet hat, hahahahaha!“
Puh, Glück gehabt. Nur einer seiner schlechten Witze. Und mit so was ist er jahrelang durch viertklassige Varietés gezogen. Kein Wunder, dass die danach alle Konkurs anmelden mussten.
Zum Essen wollte Fridolin Froschschenkel kredenzen, allerdings hatte ich die Frösche vorher in Sicherheit gebracht, so dass ihm nichts anderes übrig blieb, als dem armen Berndi die Mehlsuppe zu klauen. Danach erzählte er Daggi von seiner Zeit als Künstler, damals, als er in Pariser Clubs als mit seiner berühmten Nummer „Der Schleiertänzer“ auftrat. Während seiner Erzählungen kuschelte er sich unauffällig an Daggi.
Danach musste ich leider weg. Fridolin hatte mich entdeckt und drohte damit, meine kleinen Daggis in meinem Bett zu zerkrümeln. Wie brutal. Ich hasse Krümel im Bett.
Was meinen Sie dazu, Herr BigPI? Finden Sie, dass dieses Strahlebrot zu Daggi passt? Ich hoffe ja, dass das nur ein Herbstflirt bleibt.
Ihr glaubt es nicht! Und doch ist es wahr! Gestern kam ich vom Caipiabend gut gelaunt nach Hause, und dort wartete großer, großartiger, phänomenaler, epochaler Besuch auf mich!
Es ist Daggi! Daggi, DIE Schauspielerin des 21. Jahrhunderts! Ihr kennt sie alle aus BigPIs Werken.
Welch Glanz in der Welteroberungszentrale! Welch Ehre für mein bescheidenes Domizil! Hier seht Ihr Daggi, wie sie meinen kleinen Daggis aus der großen, bunten Welt des Filmbiz’ erzählt. Gebannt lauschen meine kleinen Salzteiglinge. Später fingen sie an, Szenen aus Daggifilmen nachzuspielen. Daggi gab wertvolle Hinweise. Gruselköppchen sah sich das Ganze aus sicherer Entfernung an. Eine der kleinen Daggis fragte zwischendurch, ob er nicht Lust hätte, die Rolle des fiesen Grünlings zu übernehmen, aber Gruselköppchen antwortete das, was er meistens antwortet: „Nö, keine Lust.“ Ist es ein Wunder, dass sich diese Kugel mit Bernd gut versteht? Unglaublich. Wie kann man so etwas sagen, wenn die unvergleichliche Daggi anwesend ist? Da habe ich mir was zurechtgebacken!
Ich setzte währenddessen Himmel, Hölle und alle Hebel in Bewegung, um Fisch oder sonstiges Meeresgetier heranzuschaffen. Daggi braucht das nämlich. Als Wegzehrung hatte sie von BigPI folgendes mitbekommen:
Muscheln! Berlusconi, der hier mal wieder herumlungerte, sah das und meinte: „Oh toll, Muscheln! Oh, Mist, der Karton ist ja leer. Dabei sollen Muscheln doch so gut für die Potenz sein, sagt man immer.“
An dieser Stelle schaute ich Berlusconi bedeutungsschwer an. Er blickte hoffnungsfroh zurück. Glaubte er womöglich, dass ich noch irgendwo eine Packung Muscheln gebunkert hätte? Irgendwann sagte ich: „Potenzsteigerung? Das ist bei Ihnen doch gar nicht nötig!“ (Kunstpause.) Berlusconi lächelte erfreut. Nach einigen Sekunden begründete ich meine Erkenntnisse: „Weil doch sowieso keine Frau mit Ihnen schlafen will!“ An dieser Stelle verging Berlusconi das Lächeln. Wieso bloß?!
Ich habe jedenfalls, nachdem ich den Italiener herausgeworfen hatte, erst mal die Helgoland-Connection aktiviert, und prompt wurde ein nahrhaftes Meerestier geliefert:
Daggi soll es hier an nichts fehlen während ihres Aufenthaltes!
Auch Berndi war hin und weg. Leider gibt es davon noch keine Fotos, denn außer einem Stammeln, das sich in etwa wie „Daggi ist ja in Wirklichkeit noch viel… noch viel…“ anhörte und einer darauffolgenden Ohnmacht (mehrmals) war noch nichts aus ihm herauszubekommen. Ich glaube, ich lasse die beiden morgen mal einen kleinen Ausflug unternehmen. So ein Ausflug bei windig-regnerischem Herbstwetter ist ja so richtig romantisch, oder? (Korrigiert mich, wenn ich mich irre, ich bin ja in Sachen Romantik nicht vom Fach.)
Ich hatte Daggi dann gefragt, ob sie nicht an meinem Projekt „Ganz ohne was an fotografiert“ teilnehmen wolle. Als Künstlerseele war sie Feuer und Flamme. Bisher hatte ich ja nur die Salzdaggis ganz ohne was an fotografiert, aber Daggi erklärte sich sofort bereit, Modell zu stehen, und mein Kunstprojekt gewinnt unheimlich dadurch, dass ich die Original-Daggi ablichten darf.
Diese Ausstrahlung! Diese Aura!
Und wo ich schon mal dabei war, nahm ich meine zweite noch offene Aufgabe aus dem Projekt in Angriff. Das Motto hieß „Blinkfeuer“. Da kam es mir recht, dass der Pflanzenversender meines Vertrauens, bei dem ich einige Blumenzwiebeln bestellt hatte, einen Leuchtturm gratis dazugelegt hatte. (Die wussten vermutlich von dem Projekt und wollten indirekt auch mal im Blog genannt werden. Kann man ja verstehen.)
Hier also ein Miniaturblinkfeuer. Das Blinken kann man auf dem Foto natürlich nicht sehen, aber wichtig ist doch nur, dass ich — den harten Regeln des Kunstprojektes entsprechend — beim Fotografieren nix anhatte. Nicht mal Socken.
(Fragt sich bloß, ob der geheimnisvolle Kunstfreund, oder war es sogar die anonyme Kunstfreundin, wirklich so etwas im Sinn hatte oder doch Blinkfeuer, den wichtigsten Mitarbeiter von BigPI, meinte. Da sich der/die Suchende darüber ausgeschwiegen hat, bin ich der Meinung, dass ich den Auftrag zu 100 % erfüllt habe. Ha!)
Das war mein erster Bericht von Daggis Urlaub in der Weltstadt Bergedorf. (Spätestens jetzt dürfen wir uns so nennen! Wer, wie wir, von solch einem Weltstar besucht wird, kann ja nur glanzvolle Metropole sein.)
Mal sehen, ob Daggi an unserer größten Sehenswürdigkeit — einer Baustelle — Interesse hat. Dann gibt es demnächst „Sightseeing“. Oh, pardon, ist ja Deutschland hier. Ich meine also eine Besichtigungstour. Huiiih, ich bin ja so aufgeregt.
Ihr erinnert Euch noch, dass Blinkfeuer vor einigen Tagen dieses Foto zeigte und die Mädels aufforderte, ihr Mikro rauszuholen. Anlass war Magrats und mein Verpönen bestimmter Tätigkeiten im Haushalt (B****, Fensterp***).
Das Mikro ist ja bei mir eh immer in Griffweite, und meine Stimme ist nun auch einigermaßen wieder da. Also bitte schön. Für Daggi! Gegen Putzwahn! Mit leicht verschnupfter Monsterstimme.
Fans, Freunde, Verehrer, Follower,
eben erreichte mich in den Kommentaren folgende verstörende Nachricht:
„Aber der (BigProducer –Anm. der Red.) wird sich zukünftig wohl bedeckt halten, wenn ihm keiner mehr die Stars backt.“
Wäre das nicht furchtbar? Sollte die Daggi-Trilogie unvollendet bleiben? Wird es nie mehr Kurz- oder Langfilme der blinkfeuer very-ltd. geben?
Kinners, das können wir nicht wollen! Ich rufe Euch also auf: Backt dem BigProducer, kurz und groß BigPI, einige Hauptdarsteller!
Auch ich bin aktiv geworden. Allerdings habe ich nicht gebacken, denn dabei kämen höchstens kleine, verschrumpelte Brote heraus, die man Silvio taufen könnte, also wählte ich andere Formen der Unterstützung.
Ich ging zunächst zu Rahmi und bat ihn, einige Worte an den BigPI zu richten. Seine Werke sind Rahmi natürlich wohlbekannt.
Doch damit nicht genug. Ich glaube, dass es den BigPI bestimmt noch mehr überzeugt, wenn der mächtigste Mann der Erde ihm eine Mitteilung geben würde. Also schlich ich mich in Baracks Büro, das war gar nicht so einfach, denn Rahm passt normalerweise wie ein Schießhund auf, dass keine Praktikantin auch nur in Baracks Nähe kommt. Egal, ich habe es geschafft, fragt nicht wie. Barack war auch ganz entsetzt über die Äußerung des BigPI:
Und wenn das alles noch nicht reicht, beachte man den Hilferuf deutscher Medien, die an der aktuellen Kinolandschaft verzweifeln!
Wenn DAS nicht überzeugt, dann weiß ich auch nicht mehr. Und das, wo der BigPI jetzt mit modernstem Equipment ausgestattet ist…
Nun Fußball gucken.
Kinners, das ist der neue Shice, Baby, yeah! Ich habe alle anderen Songs, sogar den mit dem Lasso, Cowboy und Indianer, von meiner Playlist gefegt. Das hier ist der neue Shice. Ach so, sagte ich schon? Yeah, Baby, Rap it! UglyFlower-Power! Das grooooovt! Ihr müsst auch mal auf den Percussionsound und die Beats achten! Fett! Vergesst Sex, Drugs & Rock’n'Roll. Rap rult!
Und hier der Beweis: Nur die Neuen Deutschen Rapper feat. UglyFlower sind in meiner Playlist! Sogar meine gesammelten Rahmreden sind weg.
Wie ich aus gut unterrichteten Kreisen weiß, hängt Blinkfeuer mit drin. Texter, Manager und Producer! Millionen Fans warten auf eine Info, wann das Album rauskommt.